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Leichtathletik

11. Südharz-Cup


17. Juni 2017


Friesenstation


Sangerhausen

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Leichtathletik:

Der MDR berichtet über Maximilian Sluka



 

07.09.2015
Zum Bericht in der MDR Mediathek >>
Leichtathletik:
 
Blättermann knackt Fünfmetermarke

 
ASV-Talent hat Anschluss an Landespitze wieder hergestellt. ASV-Trio holt in Osterrode sechs Medaillen.
Osterrode – Den Sprung über die fünf Meter hatte Till Blättermann angekündigt. Vor zwei Wochen hatte das ASV-Talent bereits an der Fünf- Metermarke geschnuppert. 4,99 Meter hatten die Kampfrichter für Blättermanns Satz vermessen. Das war neue persönliche Bestweite. Sein erster Satz in der Osterröder Weitsprunggrube landete zwar deutlich hinter der Fünf-Metermarke, eine Millimetersache: übertreten. Auch beim 75-Metersprint konnte Blättermann an seine frühere Form anknüpfen, da blieben die Uhren bei 9,72 Sekunden stehen. Diese Ergebnisse nach fast einem Jahr Trainingsausfall. "Ein gelungenes Comeback", sagt Karl- Heinz Lier, der Trainer.
So die kleine Vorgeschichte. Die Fünfmetermarke hatte Till Blättermann am Samstag beim Heinrich-Niehus-Stadionfest angepeilt. Dann 14 schnelle Schritte bis zum Brett. Kräftiger Absprung – 5,30 Meter segelte der Sangerhäuser durch die Luft. Neue persönliche Bestleistung und ein Platz unter den Top vier in der Landesbestenliste.
Eine schnelle Zeit fest im Blick stürmte Till Blättermann nach einigen Ferien-Trainingseinheiten am Samstag dann über die schnelle Tartanbahn im Stadion zu Osterrode dem Ziel entgegen. Mit Jerome Serbin hatte Blättermann einen schnellen Sprinter vom SV Ettenbüttel vor sich, den er freilich bereits nach einigen Metern &dbquo;im Griff hatte. Die Zeit nach dem Sturmlauf: 9,52 Sekunden. Platz 4 in der Landesbestenliste. Damit hat Till Blättermann nach nahezu einem Jahr Trainingsausfall den Anschluss an die Landesspitze wieder hergestellt.
Zum ASV-Trio, das im niedersächsischen Osterrode am Start war gehörten Benjamin Oertel und Max Lukas Franke (beide U18), die mit einem Wettkampf  vor dem offiziellen Trainingsbeginn am Mittwoch schon einmal schauen wollten, wie es mit der Fitness aussieht. Während Oertel im Kugelstoßen (11,47 Meter) sicher den ersten Platz belegte und auch über die 100-, und 200 Meter keine schlechte Figur machte (ein 2. Und ein 3. Platz) versuchte sich Max Lukas Franke über den langen Kanten von 5000 Meter. Am Ende blieb die Uhr bei 17:28,71 Minuten stehen. Eine erste Zeit und ein erster Platz für die 12 Stadionrunden für Franke, der sonst nur Straßenläufe über diese Distanz absolviert hatte.
Alles in allem war das ASV-Trio mit den Leistungen zum Ferienende zufrieden. Und die Trainer Karl-Heinz Lier und Daniel Franke haben bestimmt Eindrücke gesammelt, was in den nächsten Trainingseinheiten noch verbesserungswürdig ist.
 
Tommy Kunze / 31.08.2015
Erst hoch und dann weit. Till Blättermann bei seinem Rekordsprung.
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Leichtathletik:
 
Sluka beim Oberbürgermeister

    

Kleiner Plausch im Rathaus bei Kaffee und Kuchen
Ehre wem Ehre gebührt. Nur wenige Stunden nach dem Gewinn des Meistertitels über die 800 Meter bei den deutschen Jugendmeisterschaften im Kölner NetCologne Stadion hatte der Sangerhäuser Oberbürgermeister Ralf Poschmann Maximilian Sluka ins altehrwürdige Rathaus der Stadt eingeladen. Die sportliche Kaffeetafel komplett machten Holger Scholz (Vizechef des Kreissportbundes), Udo Michael (in der Stadt zuständig für den Sport und Mitglied des Vorstandes des ASV), Dr. Gottfried Sluka (Opa und Sponsor) des 800-Metermeisters) sowie Peter Lindner (Abteilungsleiter Leichtathletik ASV Sangerhausen).
Am Bildschirm flimmerte die Video-Aufzeichnung vom 800-Meter- Meisterschaftslauf und holte noch einmal die Atmosphäre der Kölner Jugendmeisterschaften zurück. "Da bekommt man Gänsehaut", sagte Udo Michael, der ja ebenfalls Läufer ist, freilich über längere Strecken "und nicht ganz so schnell, wie er anmerkte". "Ein überzeugender Lauf
und ein überzeugender Sieg", freute sich OB Poschmann. Maximilian Sluka
habe der Sportstadt Sangerhausen alle Ehre gemacht. Es sei schon schön, wenn eine Stadt wie Sangerhausen solch gute Leichtathleten, Karatekas, Gewichtheber und Tischtennisspieler hat, hieß es in der Runde.
Udo Michael überraschte den ASV-Erfolgsläufer mit einem Geschenk des ASV-Vorstandes – eine Sporttasche mit Slukas Namenszug und dem Datum der Meisterschaft.
Nach einer wohlverdienten Rest-Sommerpause wird Maximilian Sluka im September langsam ins Wettkampfgeschehen einsteigen und sich langsam auf die Hallensaison vorbereiten. So wird der Sportschüler  im ASV-Trikot Ende September in Hamburg bei einem internationalen Meeting starten und dort den Meeting-Rekord aus dem Jahre 2012 in Angriff nehmen. Den hält Robin Römer (LG Reinebek-Ohe) mit 2:02,31 Minuten.

Peter Lindner / 17.08.2015
Udo Michael überreicht eine Sporttasche.
Foto: Maik Schumann
OB Ralf Poschmann freut sich mit Maximilian Sluka über die Meistermedaille.
Foto: Maik Schumann
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Leichtathletik:
 
Minister Holger Stahlknecht auf Sommertour

 
Besuch im Sportpark Friesenstadion und Stippvisite bei den Leichtathleten
 
Die traditionelle Sommertour führte Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) am Dienstag in den Sportpark Friesenstadion. Dort informierte Kreissportbund-Vize Holger Scholz  Stahlknecht, der auch Sportminister ist, über den Stand der Dinge nach dem Umbau der Sportanlage. Scholz sprach einige Probleme an, die es im Zusammenhang mit dem Bau von weiteren Kunstrasen-Trainingsplätzen für den VfB-Nachwuchs gibt. Derzeit reichten die Kapazitäten für das Training mit dem Nachwuchs nicht aus.
Von einem schnellen Bau von weiteren Trainingsplätzen
könnte auch die Abteilung Leichtathletik des ASV Sangerhausen profitieren. Denn der rote Split (Belag des gegenwärtigen Hartplatzes) könnte dann in die noch unfertige Kugelstoßanlage eingebaut werden. Damit würde die dann auch Wettkampffähig. Sportminister Holger Stahlknecht versprach, sich darum zu kümmern.
Sein Rundgang durch den Sportpark führte Minister Stahlknecht auch zum Landesleistungsstützpunkt der ASV-Leichtathleten. Dort informierte er sich über die leistungsstarke Abteilung, die sich erfolgreich um den leichtathletischen Nachwuchs kümmert. Glückwünsche des Ministers gab es für den Deutschen Jugendmeistertitel am Wochenende davor Maximilian Sluka in Köln geholt hatte. "Macht weiter so", lobte Stahlknecht die Arbeit der ASV-Leichtathleten. Holger Stahlknecht war erstaunt, was Verein und Eltern im Landesleistungsstützpunkt geschaffen haben.
Zu einem Duell im Kegeln kam es zum Abschluss der Ministervisite zwischen ihm und Kerstin Bollmann, die dem Minister so manchen Kegeltipp geben konnte.
 
Peter Lindner / 13.08.2015
Minister Holger Stahlknecht freute sich über die Öffentlichkeitsarbeit der ASV-Leichtathleten, die neueste Pressebeiträge im Schaukasten präsentierten. Foto: Maik Schumann
Holger Stahlknecht und Leichtathletik- Abteilungsleiter Peter Lindner beim Rundgang. Foto: Maik Schumann
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Leichtathletik:
ASV-Läuferass Sluka "bärenstark"

 
Der Sangerhäuser Sportschüler wird im NetCologne Stadion überlegen Deutscher Jugendmeister
 
Köln – "Ein bärenstarkes Rennen" bescheinigte der hallesche Trainer Wolfgang Thier dem Sangerhäuser Läuferass Maximilian Sluka nach dem Finallauf über die 800 Meter am Sonntag. "Der Junge hat alles richtig gemacht", schwärmte Thier, der das Sangerhäuser Ausnahmetalent seit Jahren in Halle betreut. Dort lernt und trainiert das ASV-Lauftalent an der Eliteschule des Sports. Und das überaus erfolgreich.
In diesem Jahr hat Maximilian Sluka kein Rennen verloren. Bezirksmeister, Landesmeister, Mitteldeutscher Meister in der Halle und im Freien, Ende Mai hatte Sluka zum ersten Mal in Dessau die Zwei- Minuten-Schallmauer geknackt. 1:57,78 Minuten – für einen gerade einmal 15-Jährigen eine Riesenzeit. Eine Zeit, an der Sluka nun gemessen wurde, an der er freilich nie verzweifelte.

Nun hat der Sportschüler im ASV-Trikot am Sonntag nicht nur den von ihm anvisierten Meistertitel geholt, er tat es meisterlich mit einer neuen Bestmarke. Die elektronischen Uhren blieben nämlich bei 1:57, 65 Minuten stehen. Eine weitere Verbesserung um 13 Hundertstel. Und das am Ende einer langen, anstrengenden und erfolgreichen Saison.    
Gleich vom Start weg setzte sich Sluka an die Spitze des Feldes, diktierte das Tempo. Nach einer schnellen ersten Runde unter 57 Sekunden zog er an, seiner Tempohärte war keiner im zehn Mann starken Feld gewachsen. Am Ende hatte Maximilian rund 20 Meter Vorsprung im Ziel. Die kleine Fankurve aus Sangerhausen machte sich lautstark bemerkbar und feierte ihren Sieger. Der Meistertitel war der Lohn für anstrengende Trainingsleistungen. "Jetzt kann sich Maximilian beim Rasenmähen ausruhen", frotzelte nicht ganz ernst gemeint Opa Gottfried Sluka, der seinen Enkel nach dem Sieg in die Arme schloss. Und: Noch auf der Tartanbahn hatten Offizielle des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) das Läuferass interviewt. Vielleicht ging es schon um die Zukunft des schnellen Sangerhäusers.
Gleich nach der Siegerehrung kamen auch erste Glückwünsche vom Vorstand des ASV. Die überbrachte Abteilungsleiter Peter Lindner, der den Deutschen Jugendmeister und seinen Trainer noch in Köln mit einem Ehrengeschenk auszeichnete.
Ein bisschen Urlaub zu Hause in Sangerhausen und Lengefeld – dann werden die Spikes bereits Ende September wieder aus dem Schrank geholt. Dann geht es mit einer kleinen Abordnung der ASV-Leichtathleten nach Hamburg zu einem internationalen Meeting. Und dort möchte Sluka den Meetingrekord angreifen. Der steht dort bei 2:02,31 Minuten. Für Sluka eine lösbare Aufgabe.
Tommy Kunze / 11.08.2015
Drei ASV-Leichtathleten bei deutschen Meisterschaften
Es spricht für die erfolgreiche Arbeit der Leichtathleten des ASV Sangerhausen: Mit Peter Seifert, Jennifer Kunze und Maximilian Sluka hatten sich in diesem Jahr gleich drei ASV-Asse für Deutsche Meisterschaften qualifiziert. Bei Landesmeisterschaften und Mitteldeutsche Meisterschaften wurden in diesem Jahr mehr als zehn Titel gewonnen. Dazu kommen rund 20 Bezirksmeistertitel, die der talentierte Nachwuchs "sammelte".
Die kleine aber lautstarke Fankurve aus Sangerhausen.
Überlegen holt sich Maximilian Sluka in Köln den Meistertitel
Leichtathletik-Abteilungsleiter Peter Lindner (rechts) ehrt den deutschen Jugendmeister und seinen erfolgreichen Trainer.
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Video vom Lauf (Maximilian auf Bahn 4) >>
Leichtathletik:
 
Mit Schmerzen bis ins Ziel

 
Jennifer Kunze mit Verletzungspech. Finale bei Deutschen Jugendmeisterschaften knapp verpasst.
Jena – Für das große Feld der 400-Meter-Hürdenläuferinnen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften (U20/U18)  in Jena hatten sich mit Jennifer Kunze (ASV Sangerhausen) und Jule Neuber (SV Halle) gerade einmal zwei junge Damen aus Sachsen-Anhalt qualifiziert.
Während die ASV-Starterin Jennifer Kunze bereits mit Verletzungssorgen in der Zeiss-Stadt angereist war und mit einigem Bangen sich auf die Vorläufe vorbereitete, schien die Hallenserin Jule Neuber besser in Schuss zu sein. Zwar hatte Kunze die SV-Halle-Sportlerin über andere Strecken schon einmal bezwungen, über die 400-Meter Hürden war am Meisterschaftswochenende Neuber klar besser. Sie wurde Zweite in ihrem Vorlauf (64,26 Sekunden) und schaffte den Sprung ins A-Finale sicher. Dort konnte sie sogar noch eine Schippe drauf legen und eine Zeit von 63,43 Sekunden erreichen. Das war für die kleine Hallenserin persönliche Bestzeit und am Ende Platz sieben.
&dbquo;Zwischen Schmerztherapeuten, Sportmedizinern und Laufbahn, so mussten wir uns auf die Meisterschaften vorbereiten, stöhnte ASV-Trainer Helmut Reinefahl. Der nach dem Lauf von Jennifer Kunze froh war, dass sein Schützling &dbquo;durchgekommen ist. Sportmediziner hatten eine so genannte Sehnenverhärtung diagnostiziert.
&dbquo;Ich hatte Schmerzen bis ins Ziel, aber die Sehne hat gehalten, so beschrieb Jenni Kunze ihren Vorlauf, in dem sie 5. Wurde und mit einer Zeit von 66,45 Sekunden den Einzug ins A- bzw. ins B-Finale knapp verpasste. Nun geht es erst einmal in den wohlverdienten Urlaub an die Ostsee.
Einer der den Kunze-Lauf auf der Tribüne in Jena mit verfolgt hat war Maximilian Sluka, der am kommenden Wochenende in Köln an den Start geht. Sluka ist guter Dinge. Ein Trainingslager in Zinnowitz hat den ASV-Läufer in Form gebracht. Und ohne Medaille will der Sportschüler im ASV-Dress nicht von den Deutschen Jugendmeisterschaften in der U16 zurückkommen. Ein gutes Omen: Im Vorjahr hatte dort Ricardo Seeger für den ASV Sangerhausen Bronze im Hochsprung geholt.
 
Tommy Kunze / 03.08.2015
Jennifer Kunze bei ihrem Vorlauf über die 400 Meter Hürden.
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Leichtathletik:
 
Blättermann mit Überraschungssprung

 
ASV-Talent mischt wieder ganz vorn mit
Osterode – Der Ausflug hat sich gelohnt. Bei einem Abendsportfest im niedersächsischen Osterode holten Till Blättermann (U14) und Lena Burk (U16) zweimal Gold und zweimal Bronze. Beim traditionellen Abendsportfest zum Ferienbeginn trafen sich im schön gelegenen Jahnstadion rund 200 Jungen und Mädchen aus vier Bundesländern. Mit einem starken Aufgebot waren unter anderem die SG Braunschweig sowie der SV Wolfsburg am Start.

Für ASV-Sprintass Till Blättermann war es der Test nach dem Trainingsbeginn nach langer Verletzungspause. Und was der nun 13- jährige Heineschüler da über die 75 Meter bot, konnte sich schon sehen lassen und erinnerte an seine Siege beim Berliner Sportfest Istaf oder seine Sprints beim Ostseepokal in Rostock. 9,81 Sekunden reichten dem Sangerhäuser Talent für den Sieg im Sprint. Da war auch ASV-Trainer Karl-Heinz Lier zufrieden. "Unser Ziel ist Ende September ein Start in Hamburg", so Lier. Bis dahin gebe es noch jede Menge Arbeit.
Gespannt war man in ASV-Kreisen über den ersten Weitsprung- Wettbewerb nach der längeren Zwangspause. Und was da in der
Osteröder Weitsprunggrube abging, war schon Sonderklasse. Ohne großes Sprungtraining landete Blättermann schon bei seinem ersten Satz deutlich jenseits der Fünf-Metermarke. Nur Millimeter übergetreten: "Ungültig", befanden die Kampfrichter. Mit seinem zweiten Sprung dann 4,89 Meter, das war schon ein neuer persönlicher Rekord. Der alte stammte mit 4,77 m noch aus dem Jahr 2014. Den vierten Versuch vermaßen die Kampfrichter besonders gründlich. 4,99 Meter. Nur ein mickriger Zentimeter fehlte an der Fünfmeter-Marke. Trotzdem Jubel in der ASV-Fankurve. "Beim nächsten Wettkampf  knacke ich die fünf Meter", freute sich Blättermann.
Nicht unzufrieden war auch Lena Burk mit ihren Wettkampfergebnissen. Platz drei für die 100 Meter, die sie in 14,42 Sekunden bewältigte und ebenso Platz drei für die 300 Meter. "Mein Ziel war es unter 49 Sekunden zu bleiben, mit einer 48,92 habe ich es geschafft", sagte sie im Ziel. Es geht also weiter voran.
Unterm Strich war Karl-Heinz Lier mit den Ergebnissen des Ferientests zufrieden. "Es läuft alles nach Plan", so Liers Einschätzung.
Tommy Kunze / 03.08.2015
Till Blättermann landet bei 4,99 Metern.
Bei Lena Burk lief es schon fast rund.
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10. Südharz-Cup


27. Juni 2015


Friesenstation


Sangerhausen

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Leichtathletik:
 
Sluka mit Tempo zum Meistertitel

 
ASV-Duo holt bei den "Mitteldeutschen" Gold und Silber
Gotha -  Mit einmal Gold und einmal Silber kamen Maximilian Sluka und Henriette Wolf  am Wochenende von den Mitteldeutschen Meisterschaften (Jugend U16) aus dem thüringischen Gotha zurück. Das ASV-Duo zeigte damit einmal mehr, was Effektivität ist.
Zwar zählte der Sportschüler im Dress des ASV Sangerhausen Maximilian Sluka über die 800 Meter zu den Medaillenkandidaten Aber mit Franz Rott (LSV Arnstadt) und Max Kießling (LV Gera) hatten auch die Thüringer Anwärter auf Medaillen und Meistertitel im Aufgebot. Freilich machte der Sangerhäuser dann gleich nach dem Startschuss klar, wer der "Chef auf der Bahn" ist. Seinem Höllentempo, was er vorlegte, war keiner im Läuferfeld gewachsen. Und nach den ersten 400 Metern, die Maximilian Sluka unter einer Minute absolvierte, stand für die meisten Experten fest, dass es am Ende eine Zeit unter zwei Minuten sein würde. Mit einem Vorsprung von gut 50 Metern kam Sluka auf die Zielgerade und hatte noch die Kraft für einen Endspurt.  1:58,96 Minuten zeigte die elektronische Zeitnahme an. Erst einmal war das ASV-Läuferass schneller, das war bei seinem Rekordlauf  im Juni in Dessau. Da wurden für den erst 15-Jährigen 1:57,78 Minuten gestoppt. Auf Anhieb knackte der Sangerhäuser mit dieser Zeit die "Schallmauer" von zwei Minuten.
Am Rande der Gothaer Tartanbahn freute sich Trainer Wolfgang Thier, der den Sportschüler seit Jahren in Halle betreut. "Ein starkes Rennen", bescheinigte der Erfolgstrainer (bis 2014 auch Landestrainer) seinem Schützling. Gut, dass er gleich zu Beginn des Rennens gezeigt hat, wer der Chef ist, so Thier. Nun gehe man optimistisch ins Trainingslager nach Zinnowitz. Dort bereite man sich auf die deutschen Jugendmeisterschaften vor, die am 16. Und 17. August in Köln stattfinden. Laut Thier wolle man in der Domstadt am Rhein um eine Medaille kämpfen. "Da sind wir optimistisch", schaute Thier schon
einmal voraus.
Nicht ganz so optimistisch ging am Samstag in Gotha Henriette Wolf an den Start im 3000 Meter Bahngehen. Eine Erkältung
hatte an den Kräften gezehrt, dazu kam Trainingsausfall. Jedoch kämpfte sich durch die siebeneinhalb Stadionrunden, entscheidend war im Ziel für die Sangerhäuserin nicht die Zeit (19:01,05 Minuten), sondern der Platz. Mit Kampfgeist und Durchhaltewillen war es dann sogar noch der Vizemeistertitel. Beiden ASV-Assen Glückwunsch.
 
 
Tommy Kunze / 16.07.2015
Henriette Wolf kämpfte sich über die 3000 Meter Bahngehen zu Silber.
Maximilian Sluka gewinnt überlegen den 800- Meterlauf.
Das erste Interview. Sluka war bei den Kollegen der Thüringer Presse gefragter Gesprächspartner.
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Leichtathletik:
 
Südharz Cup bleibt in Sangerhausen

 
Leichtathleten des ASV gewinnen begehrten Pokal
Dauerregen schreckte den leichtathletischen Nachwuchs  aus 14 Vereinen am Samstag nicht. Und auch die moderne Tartanbahn verkraftete die Regengüsse gut. Wie zum Trotz riefen die Jungen und Mädchen der Altersklassen 6 bis 20 Leistungen ab, die sich sehen lassen konnten. Mancher Stadionrekord wurde regelrecht pulverisiert, so der von Kaapro Tarka (Turbine Halle), der 2013 den 400-Meterrekord auf 55,63 Sekunden schraubte – und das in der Altersklasse U18. Maximilian Sluka (U16) schaffte die Stadionrunde beim Jubiläums-Südharz-Cup in 53,99 Sekunden. Sluka war in Vorbereitung auf die Jugendmeisterschaften wieder einmal erfolgreich in einer höheren Altersklasse unterwegs.
ASV-Talent Alisa Kutzleb (W10) verbesserte den Rekord im Weitsprung auf 4,05 Meter, bislang 3,90 m von der Magdeburgerin Lara-Noelle Steinbrecher gehalten. Insgesamt &dbquo;sammelten die ASV-Asse beim 10. Südharz Cup 28 Siege. Damit verteidigten sie den Pokalsieg aus dem Vorjahr. Hart umkämpft war Platz zwei. Hier setzten sich schließlich die Jungen und Mädchen  der LG Merseburg (MSV Buna Merseburg, TSG Leuna, SG Braunsbedra) mit 18 Siegen vor der SG Buna-Halle durch, die
auf 16 Siege kam.  Damit blieb der Pokal wieder einmal in der Rosenstadt. Nur einmal gelang es den Merseburgern den Südharz -Cup-Pokal zu entführen, das war 2008.
Spannend ging es übrigens auch beim Finallauf in den 4x50 Meter der Grundschulen zu. Den Pokal des Oberbürgermeisters holte sich die Staffel der Grundschule Südwest. Platz zwei ging an die Staffel der Sangerhäuser Goetheschule.
 
Peter Lindner / 19.06.2015
Die beiden Erstplatzierten der Schulstaffeln.
Foto: Peter Lindner
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Leichtathletik:
 
Bezirksmeisterschaften im Cross.
 
Jede Menge Edelmetall von der Waldschlosswiese.
Naumburg – Für Daniel Franke und seinen "eigenen" Nachwuchs Leonie und Max Lukas wars am Ende ein erfolgreicher Ausflug in die Domstadt. Die erfolgreiche Geherin Leonie (U14) und Max Lukas Franke (U18) hatten in ihren Meisterschaftsläufen Bronze und Silber geholt. Vor allem das Lauf-Duell Max gegen Maximilian Sluka hatte die Stimmung im Naumburger Bürgergarten angeheizt. Runde um Runde schenkten sich beide ASV-Gewächse nichts, liefen gemeinsam auf Sieg und diktierten dem Feld das Tempo. Erst in der letzten Runde der Vier-Kilometerstrecke konnte sich Sluka absetzen. Doppelsieg für den ASV Sangerhausen.
Den Schlusspunkt setzte Daniel Franke. Der ASV-Trainer hatte sich für die 11-Kilometerstrecke eingetragen. Respekt. Der Lauf diene, so Franke, der Vorbereitung auf ein wichtiges Marathon-Rennen. Knapp an Bronze vorbei, Platz 4. Als Familie hatten die Frankes damit durchaus
eine Medaille in der Mannschaftswertung verdient.
Zum Auftakt der Bezirksmeisterschaft im Cross konnten die "Minis" ihr Können zeigen. Viele noch im Kita-Alter hatten die Jungen und Mädchen eine anspruchsvolle Strecke von 800 Metern zu absolvieren. Darunter Hedi Kotte, Liesbeth Römer, Emilio Bürger, Jule Pietschmann und Finley Kotte. Alle aus der jüngsten Trainingsgruppe des ASV  - und so zwischen sechs und acht Jahre alt. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Zweimal Gold, dreimal Silber, ein 5. sowie ein 6. Platz. Ein tolles Ergebnis! Laut Abteilungsleiter Peter Lindner zahle sich insgesamt das vor zwei Jahren begonnene Nachwuchsprojekt aus und trage erste Früchte, das habe auch ein Wettkampf in Erfurt gezeigt. Dort hatten die "Minis" erste Medaillen bei einem Hallen-Wettkampf geholt und gute Plätze belegt.  
Die Jungen und Mädchen aus der mittleren Sangerhäuser Trainingsgruppe zeigten ebenfalls was sie so drauf haben. Sarah Heer verteidigte ihren Bezirksmeistertitel aus dem Vorjahr erfolgreich und mit Susanne  Schlißke und Alisa Kutzleb gab es in der Teamwertung noch eine Goldene dazu. Ähnliches Bild bei den Jungen. Hier gab es den nächsten Doppelsieg für den ASV. Hannes Müller siegte vor Connor Franke, auf Platz vier kam mit Anton Einicke schon der nächste ASV-Läufer ins Ziel. Das war Platz eins in der Mannschaftswertung.
Nun freuen sich die ASV-Talente auf die erste Bahneröffnung im Freien. Auf dem Wettbewerbsprogramm stehen da Wettkämpfe in Halle und Merseburg Ende April.
 
Tommy Kunze / 22.03.2016
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Leichtathletik:
 
Indoor-Hope-Pokal für ASV-Talente

 
Connor Franke ganz oben auf dem Treppchen und jede Menge persönlicher Rekorde.
Halle – Bei der 11. Auflage des Indoor-Hope-Pokalkampfes war am Wochenende in der halleschen Brandberge-Halle alles "an Deck", was im Nachwuchssport Sachsen-Anhalts Rang und Namen hat. Der ASV Sangerhausen hatte mit Connor Franke (M11) einen der Favoriten ins Rennen geschickt, der nach der Papierform her einen Platz auf dem Treppchen einnehmen würde. Nur welchen?
Gleich in der ersten Disziplin, dem Weitsprung, meldete Franke Ansprüche an einen Medaillenplatz an.  Sein erster Satz landete bei 4,35 Metern. Neue Bestweite. Vor einer Woche in der Arena Leipzig hatte er seinen persönlichen Rekord erst mit 4,33 m markiert. Seine Führung baute er mit 4,37 dann noch aus – und lag plötzlich an der Spitze des 23- köpfigen Teilnehmerfeldes. Das blieb so bis zum Ende.
Connor Franke schaffte es auch ins 50-Meter-Sprintfinale und wurde dort Zweiter, mit 7,66 Sekunden, einer Superzeit. Das Zünglein an der Waage des Dreikampfes war dann der 800-Meterlauf. 2:47,78 Sekunden, da blieben die elektronischen Uhren stehen – und das war übrigens auch Platz eins. Zusammen ergab das 1.200 Punkte und in der Schlussrechnung den ersten Platz im Pokalwettkampf.
Leider fehlte bei den Jungen der M10 Favorit Jannes Göbel, der als haushoher Favorit galt. Göbel ist noch verletzt.
Ausnehmend gut schlugen sich
am Wochenende auch die Mädchen im blauen ASV-Trikot. So purzelten einige persönliche Rekorde im Weitsprung. So landete Alisa Kutzleb auf Platz drei und holte Bronze mit 4,07 Meter. Über persönliche Bestweiten im Weitsprung freuten sich Sarah Heer (3,76 m, Christina Dingfeldt (3,73 m). Sarah Heer verpasste den dritten Platz über die 800 Meter nur um einen Hauch und landete mit ihren 2:56,78 Minuten auf Platz 4.
Sarah wird mit 1155 Punkten in der Pokalwertung 10, Alisa mit 1106 Punkten 14., Christina 12. Mit 1016 Punkten 12 und Susanne  Schlißke belegt Platz 13 mit 985 Punkten. Das werteten die ASV-Trainer "als insgesamt ein sehr gutes Ergebnis". Das Trainingslager Anfang Februar habe sich schon gut ausgezahlt.
Wegen einer unfairen Attacke wurde die Mädchenstaffel nur Fünfte. Schlißle, Kutzleb, Fiola Peukert und Susanne Schlißke wurden behindert und verpassten so eine möglich Medaille.
 
Tommy Kunze / 23.02.2016
Connor Franke holte sich den begehrten Indoor- Hope-Pokal.
Fiona Peukert ist neu im ASV-Team und schlug sich prächtig.
Indoor-Pokal heiß begehrt     
Den Indoor-Hope-Pokal gibt es seit 2005. Ausrichter des Wettkampfes für den Nachwuchs in den Altersklassen 10 und 11 ist die Abteilung Leichtathletik von Turbine Halle.
In den vergangenen zehn Jahren standen auch immer wieder Nachwuchstalente des ASV Sangerhausen auf dem Treppchen und sicherten sich den begehrten Pokal. Mehrfache Siegerin war u.a. Jennifer Kunze. Peter Seifert, Maxie Lindner, Robert Rausch, Till Blättermann, Maximilian Sluka  oder Robert Messerschmidt. Connor Franke setzte nun mit seinem Sieg die ASV- Tradition erfolgreich fort.
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Leichtathletik:
 
ASV-Asse schlagen sich prächtig
 
Top-Nachwuchs-Athleten aus zehn Bundesländern in der Arena Leipzig
 
Leipzig - Mehr als 900 Top-Athleten aus 78 Vereinen aus immerhin zehn Bundesländern stritten am Wochenende in der Arena Leipzig um Meter, Sekunden und Medaillen. Der Landesleistungsstützpunkt des ASV Sangerhausen hatte acht Nachwuchshoffnungen ins Rennen geschickt. Und die Bilanz kann sich sehen lassen: einmal Gold, dreimal Silber, zweimal Bronze, sowie gute Platzierungen.
Wie erwartet erfüllte einmal mehr Connor Franke (U12) die
Erwartungen und holte sich im Sprint gegen starke Konkurrenz vor allem aus Sachsen Bronze über die 50 Meter in 7,75 sek. Seine Silbermedaille im Weitsprung veredelte Franke mit einem neuen persönlichen Rekord von 4,33 Meter. Seine alte Bestleistung: 4,24 m aus dem vergangenen Jahr.
 
Im Sprint sind die ASV-Hoffnungen ohnehin immer an der Spitze zu finden. So auch bei den Jüngsten Niklas Ebeling (U10), der über die 50 Meter Zweiter mit persönlicher Bestleistung (8,28 sek.) wurde. Für das Finale qualifiziert hatte sich auch sein Mannschaftskamerad Moritz Leßing, der wegen Verletzung nicht mehr antreten konnte. Auch im Weitsprung erreichten beide das Finale und belegten dort einen 5. und einen 8. Platz. Nicht ganz die Erwartungen erfüllten beide über die 600 Meter. Das trifft auch für Christina Dingefeldt und Susanne Schlißke zu.
Sie wurden über die vier Hallenrunden 12. (Schlißke) und 17. (Dingfeldt). Besser lief es da im Weitsprung. Dingfeldt wurde hier 7. Und Schlißke 8. Christina Dingfeldt kam im Medizinballstoßen noch auf einen guten 5. Platz mit 4,80 Metern.
 
Und dann Till Blättermann. Das ASV-Sprintass gewinnt den 60- Metersprint Souverän in 7,61 Sekunden. Und im Kugelstoßen reichen ihm 10.80 Meter – allerdings mit dem nun vier Kilogramm schweren Gerät. Eine Silbermedaille steuerte am Ende des Tages noch Max Lukas Franke (U20) über die 1.500 Meter bei. Diese Distanz bewältigte der Schollschüler in 4:32,27 Minuten. Schwesterchen Leonie überraschte mit einem guten 4. Platz und einer guten Zeit für eine Geherin: Immerhin blieben die Uhren bei 2:49,57 Minuten stehen.
 
Alles in allem eine erfolgreiche Bilanz in der Arena Leipzig. ASV-Trainer Daniel Franke bringt es auf den Punkt: "Die erwarteten Ergebnisse nach dem Trainingslager am Auerberg".
 
Tommy Kunze / 16.02.2016
Till Blättermann (vorn) nach seinem souveränen Sieg im Sprint.
Connor Franke freute sich über Silber und Bronze und einen persönlichen Rekord.
Machten einen guten Wettkampf: Christina Dingfeldt und Susanne Schlißke (von links).
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Leichtathletik:
 
Härtetest am Auerberg
 
Traditionelles Trainingslager der ASV-Asse.
 
Stolberg – Das Wetter nimmt mal wieder keine Rücksicht auf die Jungen und Mädchen des ASV. Die Leichtathleten des Sangerhäuser Vereins lassen sich vom Wetter ohnehin nicht beeindrucken – und passen sich an. Auch beim diesjährigen Trainingslager.
 
In der Ferienwoche stellen sich die ASV-Sportler wieder dem Härtetest vor der Freiluftsaison, üben Sprints, arbeiten mit dem Medizinball für mehr Kraft und tanken Kondition bei Waldläufen und Berg-an-Sprints. &dbquo;Das macht ein Riesenspaß, finden Connor Franke und Jannes Göbel, die gemeinsam auch ein Hotelzimmer im Forst-Haus am Auerberg belegen.
Seit über einem Jahr betreut "Medizinmann" Matthias Burba die Sangerhäuser Leichtathleten. Wie im Vorjahr ist der Schmerztherapeut auch in diesem Jahr wieder auf der Matte in der Sporthalle Rottleberode und macht die Athleten per anspruchsvoller Gymnastik fit. Gute Ratschläge für die kommende Saison gibt es inklusive.
 
Dabei sind in diesem Jahr auch wieder die Leichtathleten des SV Wacker Rottleberode. Der Fachverband Leichtathletik machts möglich.  Die WackerLeichtathleten haben im letzten Jahr mit ihren Erfolgen für so manche Schlagzeile gesorgt und mischen im Regional-Bereich Halle mit einigen Jungen und Mädchen inzwischen kräftig an der Spitze mit. Wie aus Kreisen der Leichtathleten zu vernehmen ist, soll die Kooperation zwischen dem ASV Sangerhausen und Wacker ausgebaut werden.
 
Betreut werden die Nachwuchstalente im Trainingslager am Auerberg übrigens von sechs Trainern und Eltern. Erstmals dabei ist mit Axel Richter ein erfahrener Leichtathlet, der den erfahrenen Trainerstab des ASV unterstützt.
Tommy Kunze / 03.02.2016
Intensive Gymnastik macht Muskeln und Sehnen geschmeidig.
Auf dem Programm am Auerberg stehen Waldläufe.
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Leichtathletik:
 
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Haldenkönig" wird Landesmeister
 
Axel Richter siegt über die 60 m Hürden. Jennifer Kunze holt Titel im Weitsprung,
Halle – Premiere für ASV-Trainer Axel Richter (40). Der Sangerhäuser ASV-Trainer, auch als "Haldenkönig" bekannt, hat sich bei seinen ersten Landesmeisterschaften über die 60 Meter Hürden den Titel gesichert. Über die 60 Meter flach hat Richter bei den offenen Landesmeisterschaften (Frauen, Männer, Senioren und U20) sogar noch eine Bronze-Medaille geholt. Damit dürfte die Wettkampf-Premiere gelungen sein.
Axel Richter selbst war von seinem gelungenen Einstand bei den Senioren selbst überrascht. "Der Wettkampf diente der Vorbereitung auf einen Zehnkampf, den ich im Herbst bestreiten möchte."
Jennifer Kunze (U20) startete in der halleschen Brandberge-Halle bei den Frauen. In der höheren Altersklasse ging es um ebenfalls um die Vorbereitung auf einen Mehrkampf. Über die 60 Meter hatte sich Kunze mit  einer 8,07 sek. locker für das Finale qualifiziert, erlitt dort eine Zerrung und musste den Finallauf abrechen. Mit recht mäßigen 5,48 Meter im Weitsprung holte sich die Sangerhäuserin sogar noch den Landesmeistertitel.
Einen Vize-Meistertitel über die ungewohnte Strecke von 1.500 m holte sich Maximilian Sluka in 4:20,68 Minuten. Der ein Jahr ältere Markus Kostelack vom SC Magdeburg war diesmal noch nicht zu bezwingen. Und schließlich Max Lukas Franke (U18). Er war aus ASV-Sicht der 4. im Bunde. Franke verpasste die Bronzemedaille und wurde in 4:26.09 und wurde Vierter. Ein kleiner Trost: Seinen Dauerkonkurrenten Jonas Weinholz vom SV Halle konnte der Schollschüler hinter sich lassen.
Alles in allem startete der ASV Sangerhausen mit insgesamt einem guten Dutzend Landesmeistertiteln ins neue Sportjahr – und das aus dem Wintertraining heraus. Dazu kommen hervorragende Platzierungen bei wichtigen Hallen-Wettkämpfen in Halle und Erfurt. In der Ferienwoche sind nahezu 30 Jungen und Mädchen aus den verschiedenen Trainingsgruppen im Trainingslager am Auerberg. Dort wollen sie sich vor allem Ausdauer und Schnellkraft für die nächsten Aufgaben holen.
Tommy Kunze / 01.02.2016
Allroundsportler Axel Richter holte sich einen Landesmeistertitel über die 60 m Hürden.
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Leichtathletik:
 
ASV-Minitalente schlugen sich prächtig
 
Erste Medaillen gegen starke Konkurrenz
Erfurt - Beim mittlerweile 19. Thüringer Hallenmeeting "Bambini" in der Erfurter Sport-Halle am Steigerwald-Stadion war die Hölle los. Rund 400 Kinder der Altersklassen 4 bis 11 sowie Eltern, Trainer und Übungsleiter füllten die moderne Halle mit rund 1000 Plätzen.
Sieben Jungen und Mädchen aus der Nachwuchs-Talenteschar des ASV Sangerhausen hatte für die Sprintdisziplinen, den Weitsprung und die Rundenläufe gemeldet, die Andreas Kaufmann betreut worden. Dazu kamen mit Alisa Kutzleb (W11) und Susanne Schlißke (W10) noch zwei erfahrene Wettkämpferinnen, die sich schon so manche Medaille und gute Plätz bei Meisterschaften und Wettkämpfen geholt hatten.
Um es gleich vorweg zu sagen: Liesbeth Römer, Hedi Kotte, Idina Kaufmann, Jule Pietschmann, Adele Blättermann, Vincent Römmisch, und Finly Kotte schlugen sich bei ihrem ersten großen Wettkampf prächtig. Die 6 bis 8-jährigen Talente freuten sich dabei über ihre ersten Medaillen (Liesbeth Römer, Adele Blättermann) und beachtliche
Platzierungen (Jule Pietschmann, Idina Kaufmann, Hedi Kotte und Vincent Römmisch). Besonders spannend war aus ASV-Sicht das 50-Meterfinale. Das hatten Jule Pietschmann und Adele Blättermann fast Zeitgleich erreicht. Mit einer Zeit von 9,13 Sek. Sicherte sich Blättermann die Bronze-Medaille- Knapp nur eine Hundertstel  dahinter kam Jule Pietschmann als 4. ins Ziel. Da wachsen dem ASV offensichtlich schnelle Sprinterinnen heran.  
"Alles in allem ein guter Einstand unserer Mini-Truppe", resümierte Betreuer Andreas Kaufmann. Der Ausflug nach Erfurt habe sich gelohnt waren sich auch die Eltern einig. Ach ja: Bronze gab es noch für Susanne Schlißke im Hochsprung und einen guten 4. Platz für Alisa Kutzleb, ebenfalls im Hochsprung.  
Bildtext:  Jule Pietschmann und Adele Blättermann (von links) erreichten beide das Sprint-Finale und holten dort Bronze und eine guten 4. Platz. Namen, die man sich merken muss.
 
Tommy Kunze / 26.01.2016
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Leichtathletik:
 
ASV-Asse überzeugen in der Halle
 
Vier Titel bei Landesmeisterschaften. Blättermann entthront halleschen Sprintkönig.   
 
Halle – Kleine Sensation bei den Hallentitelkämpfen Sachsens-Anhalts in der Brandberge-Halle. Ein gerade einmal fünfköpfiges Team aus der Talenteschmiede des ASV Sangerhausen brachte wieder einmal die Fachwelt zum Staunen. Maximilian Sluka (U18), Jennifer Kunze (U20), Till Blättermann (U16), Benjamin Oertel (U18) und Adrian Sauer (U16) sicherten sich vier Landesmeister-Titel, einen zweiten Platz und einen guten 4. Platz.
Den ersten Titel schnappte sich Maximilian Sluka über seine Lieblingsstrecke. Die 800 Meter absolvierte er in guten 2:00,36 Minuten, scheiterte knapp an der Zweiminutengrenze. Die ersten 700 Meter war Sluka noch auf Rekordkurs. Dann machten sich offenbar die 3000 m bemerkbar, die er das Wochenende zuvor  gelaufen war. Da wurde Sluka überlegen Landesmeister (9:26,67 Minuten). Immerhin der 6. Platz in der Deutschen Bestenliste.
Gespannt waren die ASV-Trainer auf die Ergebnisse von Jennifer Kunze, die nach langer Trainingspause wieder in das Wettkampfgeschehen eingriff. Im Weitsprung ein Landesmeistertitel  (5,54 m), Über die 200 m ein zweiter Landesmeistertitel (26,23 sek.) und ein Vizemeistertitel im 60- Metersprint (7,99 sek.). "Ein gelungener Auftritt", so ASV-Trainer Daniel Franke.
Nahezu ein Jahr musste Till Blättermann pausieren. Jetzt ist er wieder da: In der Sprintspitze des Landes. Im Vorlauf war das Sangerhäuser Sprintass noch Zweiter hinter Julien-Kelvin Clair (SV Halle), der seit einiger Zeit in dieser Altersklasse als das Maß aller Dinge galt. Im Finale drehte Till Blättermann den Spieß um und entthronte mit einem Supersprint den Halleschen Sprintkönig.  Eine feine Leistung. Seine 7,53 Sekunden sind übrigens nicht neue persönliche Bestleistung sondern bedeuten auch Platz 4 in der deutschen Bestenliste.
Bronze holte sich Benjamin Oertel über die 400 m und trat wieder einmal den Beweis an, dass sich harte Trainingsarbeit lohnt. Mit dieser Medaille dürfte Oertel seinem Trainer Karl-Heinz Lier eine große Freude bereitet haben. Am Ende gab es auch über den 4. Platz von Adrian Sauer eitel Freude. Beide ASV-Talente haben  sich in Landesspitze etabliert.
Tommy Kunze / 19.01.2016
Maximilian Sluka (vorn)  läuft überlegen zum Meistertitel.
Jennifer Kunze landet bei 5,54 Metern und bringt zwei Meistertitel in die ASV-Bilanz ein.
Toller ASV-Start ins neue Sportjahr
 
Mit ins gesamt fünf Meistertitel und einigen Medaillen sowie guten Plätzen starteten die Nachwuchstalente des ASV Sangerhausen ins neue Sportjahr. Auch am kommenden Wochenende stellen sich die Jungen und Mädchen im blauen Trikot der leichtathletischen Konkurrenz. So am Samstag in Halle. Die Mini- Talente (5 bis 8 Jahre) zeigen erstmalig bei einem Wettkampf Erfurt, was sie bereits im Training gelernt haben.
Till Blättermann gewinnt den Sprint.
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Leichtatletik:
 
Waldbad Grillenberg 2. April 2016  ab 10.00 Uhr – Glück Auf

 
Zum 8. Mal - Rund um das Schaubergwerk Röhrigschacht
Herzlichen Willkommen und ein frohes Glück Auf an Euch, liebe Sportfreunde, aus nah und fern.
 
Es ist wieder soweit. Wir bereiten unsere nunmehr 8. Lauf/Walking/Wander-Veranstaltung vor. Das hatten wir uns vor 8 Jahren gewünscht, die Veranstaltung als jährlich wiederkehrendes Sportevent zu platzieren.
 
Das uns das gelingen konnte, ist vielen Mitstreitern, Helfern und Sponsoren zu verdanken, die Jahr für Jahr zu der Veranstaltung stehen.
 
Aber natürlich geht nichts ohne Euch, die Akteure der Volkssportszene. Danke für Eure jährliche Treue, Eure aktive Mitwirkung.

Wir wissen von vielen Sportfreunden – unsere Strecken werden gern absolviert, sie haben sich als anspruchsvolle Crossstrecken bewährt. Der Zeitpunkt im Frühjahr passt, wir Sportler wollen hinaus in die Natur und davon haben wir reichlich zu bieten, Grillenberg und sein Umfeld…das hat eben was Eigenes.
 
Am 2.4.2016 ab 10.00 Uhr freuen wir uns nun wieder auf viele Teilnehmer aus Vereinen, Sportgruppen, Firmen, Familien und…und…und, denn unsere Veranstaltung ist für die ambitionierten Sportfreunde und Jedermann-Sportler gleichermaßen geeignet.
 
Über die stetig wachsende Teilnahme unseres Nachwuchses freuen wir uns natürlich besonders. Mancher Knirps wagt bei unserem Bambinisauser seinen ersten Wettkampf.
 
Steigerschleife, Buschklepper, Wilddieb und die weiteren Strecken werden wieder mit viel Sorgfalt vorbereitet. Das Schaubergwerk erwartet Euch natürlich wieder mit dem "Arschledersprung".
 
Eure zeitige Anmeldung erleichtert uns und auch Euch die Vorbereitung, erspart vor allem auch die Nachmeldegebühr.
 
Im Angebot bei der Anmeldung bieten wir auch wiederum unsere T-Shirts und Polos "Steigerschleife 2016", auf Wunsch mit persönlicher Namensbestickung.
 
Wir gestalten Euch ein ansprechendes Veranstaltungsumfeld für Teilnehmer und Gäste.
 
Fragen? Gern unter 03464 341578 (Geschäftsstelle des ASV Sangerhausen) oder auch unter info@asv-sangerhausen.de
 
Sportliche Grüße sendet Euch der ASV Sangerhausen
 
"wir sehen uns"
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Leichtathletik:
 
Erfolgreicher Start für ASV-Talente

Erste Titel und Medaillen für Sangerhäuser Leichtathleten
 
Gelungener Start ins neue Sportjahr. Mit Maximilian Sluka, Max Lukas Franke (beide U18) und Henriette Wolf (U16) waren bei den Landestitelkämpfen am Wochenende gerade einmal drei Sangerhäuser Leichtathleten am Start. Das Trio machte seine Sache gut. Während Sluka sich über die 3000 Meter den Landesmeistertitel von keinem der Konkurrenten streitig machen ließ und auch die 9:26.67 Minuten für die 15 Hallenrunden sich sehen lassen konnten, blieb auch Franke mit seinen 10:01,94 Minuten in seinem Limit und unterstrich mit seiner Leistung, dass er mit zu den besten Langstrecklern im Lande gehört.  
Viel Lob gab es vom halleschen Trainer Wolfgang Thier für seinen Schützling Maximilian Sluka. Thier betreut den Sportschüler seit einigen Jahren und hatte das ASV-Talent im vorigen Jahr erfolgreich in die deutsche Spitze geführt (die MZ berichtete). Nicht ganz so zufrieden war ASV-Trainer Daniel Franke mit dem Ergebnis von Max Lukas Franke. "Max war schon einmal ein bisschen schneller", monierte Vater-Trainer Franke.

15 Hallenrunden hatte auch Henriette Wolf im Bahngehen vor sich. Die Schollschülerin drehte routiniert ihre Runden und freute sich am Ende nach 19:17,27 Minuten über einen Vize-Landesmeistertitel. ASV- Abteilungsleiter Peter Lindner war mit dem Ergebnis der Sangerhäuser Talente zufrieden: "Ein gelungener Start ins neue Sportjahr", konstatierte er nach den Landesmeisterschaften.
 
 
Zufrieden war auch Trainer Karl-Heinz Lier. Der hatte tags zuvor am Samstag einige der Mädchen und Jungen der Altersklasse 10 und 11 in Erfurt an den Start geschickt. In der Erfurter Leichtathletik-Halle am Steigerwald stellten sich aus dem Wintertraining heraus Connor Franke, Alis Kutzleb, Christina Dingfeldt und Sarah Heer der Thüringer Nachwuchs-Elite. Mehr als 900 Jungen und Mädchen der Thüringer Vereine nutzten das Meeting traditionell zur Vorbereitung der Thüringer Meisterschaften. Alles was in Thüringen Rang und Namen hatte war an Deck. Zudem hatten sich Athleten aus Bayern und Hessen in die Starterlisten eingetragen.
Der Start ins neue Sportjahr war für die Sangerhäuser ASV- Nachwuchsasse nach der Wintertrainingspause praktisch ein Sprung ins kalte Wettkampf-Wasser. Unter gingen die Heer, Franke und Kutzlebs nicht. Im Dreikampf kamen alle unter die Top-Zehn. Und so verpasste Sarah Heer eine Bronze-Medaille nur knapp um neun Punkte. Der 4. Platz lässt bald wieder auf Top-Leistungen hoffen, denn immerhin hatte Sarah Heer einen ziemlich langen Trainingsausfall zu verkraften. Mit soliden Leistungen war Connor Franke lange auf Medaillenkurs, beim 800- Meterlauf knickte er mit dem Fuß um, weil eine Hochsprungstange seinen Weg kreuzte. Da blieb für ihn am Ende nur Platz 6. Einen 7. Platz steuerte Christina Dingfeldt zur soliden Bilanz der Sangerhäuser bei. Ihre Reserven wurden vor allem beim Weitsprung deutlich. Bleibt noch Alisa Kutzleb. Sie wurde 8. mit 1084 Punkten. Auch hier sind noch deutliche Reserven im Weitsprung zu verzeichnen. Alles in allem war Trainer Karl- Heinz Lier zufrieden. &dbquo;Für den Beginn des Jahres schöne Leistungen, die alle samt noch ausbaufähig sind, so sein Kommentar.
 
Tommy Kunze / 13.01.2016
Connor Franke knackte einmal mehr mit 4,17 m wieder die 4-Metermarke.
In Erfurt waren Sarah Heer und Alisa Kutzleb auch beim 800-Meterlauf immer mit vorn.
Einen Vize-Landesmeistertitel holte sich im 3000- Meter-Bahngehen Henriette Wolf.
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Leichtathletik:
 
ASV-Talente holen acht Meistertitel

Mit 20 Medaillen gelungener Start in die Hallen-Saison. Bezirksmeisterschaft wichtige Zwischenstation.
 
Den Schlusspunkt der zweitägigen Hallen-Bezirksmeisterschaft am Wochenende setzte fast erwartungsgemäß Silas Blankenburg (U14). Über die 2000 Meter, das sind exakt 10 Hallenrunden, überrundete er nahezu das gesamte Teilnehmerfeld. Blankenburg, der sich noch immer nicht zwischen Fußball und Leichtathletik entscheiden kann, holte am Sonntagnachmittag unterm ASV-Strich den insgesamt achten Meistertitel bei den  Hallenwettkämpfen in der Brandberge-Halle.
Den ersten Titel hatte für die erfolgsverwöhnten ASV-Nachwuchsathleten bereits am Samstagmorgen Connor Franke (U12) geholt. Franke siegte im Weitsprung (4,22 m) mit persönlichem Rekord und bereicherte seine Medaillensammlung sogar noch mit einer Bronzemedaille im Sprint. Die 50 Meter hatte er in 7,68 absolviert, eine Klassezeit. &dbquo;Morgenstund hat Gold im Mund, witzelte Connor Franke, der längst zu den Stützen im ASV- Talenteteam zählt. Sein gleichaltriger Kumpel Hannes Müller vervollständigte seine Medaillensammlung mit Silber über die 800 Meter. Seine 2:43,81 Minuten für die vier Hallenrunden waren übrigens neue persönliche Bestzeit.
Auf der Trainerbank und bei den mit gereisten Fans durchweg
entspannte Minen. Und das blieb bis zum Ende des ersten Meisterschaftstages so. Denn mit dem Deutschen Jugendmeister Maximilian Sluka (U16), der sich überlegen den Meistertitel über die 800 m sicherte und mit 1:59,42 Minuten wieder einmal unter der magischen Zweiminutengrenze blieb stach ein weiteres ASV-Ass. Zur Überraschung der Trainer sowie der ASV-Fans holte sich Alisa Kutzleb (U12) den Vizemeistertitel im Hochsprung. Mit neuer persönlicher Bestleistung, die nun bei 1,26 m steht. Zur guten Bilanz des ASV am Samstag steuerte zu guter letzt Jennifer Kunze (U18) noch eine Bronzemedaille im Weitsprung bei. Verletzungsbedingt konnte Kunze leider nicht an ihre 5,91 Meter anknüpfen, die sie bereits im Frühjahr bei den Mitteldeutschen Meisterschaften in Chemnitz vorgelegt hatte. Kurz zuvor hatte Max Lukas Franke (U18) sich den Titel über die 800 Meter geholt.
Der Sonntag begann für die ASV-Asse wie der Samstag endete. Jannes Göbel (U10) flitzte über die 50 Meter wieder der Blitz zu Gold: 7,46 Sekunden. Die zweitbeste Zeit, die in Deutschland von einem Jungen seiner Altersklasse bislang schon einmal gelaufen wurde. Schneller war er nur selbst: 7,44 Sekunden hatte der Sangerhäuser Goetheschüler in
Erfurt jüngst erreicht. Und mit Jannes Göbel als Schlussläufer holte sich seit langer Zeit eine ASV-Staffel wieder einen Bezirksmeistertitel. Überlegen hatten die Jungs in der Ak U10 mit einer Zeit von 1:02,46 Minuten die 4x100 Meterstaffel in der Besetzung Moritz Lessing, Niklas Ebeling, Anton Einicke und Jannes Göbel gesichert. Wer will künftig die schnellen Sprintasse schlagen?
Maximilian Sluka versuchte sich am Sonntag einmal an der 1500- Meterstrecke. Prompt gab es für den Sportschüler im ASV-Dress noch einmal Gold. Und für die Statiskiker: Die Zeit, die Sluka in einer höheren Altersklasse ablieferte: 4:16,12 Minuten. Noch zwei Meistertitel legten Ricardo Seeger (U18) der im Hochsprung (1,91 m) siegte und Henriette Wolf (U14), die die 3000 Meter (19:31,14 Minuten) im Bahngehen gewann, auf den vorweihnachtlichen Gabentisch. Die ASV-Trainer Helmut Reinefahl und Karl-Heinz Lier sahen die Hallenbezirksmeisterschaften übrigens &dbquo;als Zwischenstation auf dem Weg zu den Meisterschaften in der nächsten Freiluftsaison. &dbquo;Hallenwettkämpfe, so Lier, &dbquo;bestreiten wir aus dem Training heraus. Die Hallenbilanz des ASV-Talenteteams sieht jedenfalls erst einmal nicht schlecht aus: Acht Titel, vier Vizemeister, acht Bronzemedaillen und jede Menge guter Plätze 4 bis 6.
Tommy Kunze / 15.12.2015
Bezirksmeister im Hochsprung wurde Ricardo Seeger mit guten 1,91 Metern.
Till Blättermann holt Silber im Sprint und Bronze über die Hürden.
Die siegreiche 4x100 Meterstaffel des ASV: Jannes Göbel, Moritz Leßing, Anton Einicke und Niklas Ebeling (von links) sind Staffel-Bezirksmeister.
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Leichtathletik:
 
Blättermann entthront Seriensieger

 
Rekorde beim Erfurter Hallenmeeting
 
Erfurt – Fabian Wendt vom SV Lerchenberg Altenberg konnte es nicht fassen. &dbquo;Da kommt einer aus Sachsen-Anhalt und klaut mir den Sieg. Sagte der Thüringer Seriensieger im Sprint – und schnappt nach Luft. ASV-Sprintass Till Blättermann (U14) blieb die Ruhe selbst und bereitete sich auf die nächste Disziplin, den Weitsprung vor. Zu dieser Zeit hatte Blättermann bereits im Kugelstoßring einen zweiten Platz geholt. Seine 12,20 Meter für einen Sprinter beachtlich – und neuer persönlicher Rekord. Sein zweites Gold holt sich das ASV-Sprinttalent im Weitsprung. Zwar mit einer eher mäßigen Weite von 5,02 Meter, aber vor dem Altenburger Wendt, der mit nur 4,88 m Dritter wurde.  
Über zwei neue persönliche Rekorde freute sich im ASV-Team Moritz Leßing (U10). Der gerade Achtjährige sprintete über die 50-Meterdistanz mit einer Zeit von 8,20 Sekunden und im Weitsprung  näherte er sich mit einem Satz von 3,70 Meter wieder ein Stückchen der 4-Metermarke. Das waren unterm Wettkampfstrich zwei Silbermedaillen. Auf zweimal Silber brachte es auch Connor Franke (U12). Franke wurde Zweiter im Sprint über die 50 Meter in 7,81 Sekunden und im Weitsprung holte er mit 3,97 Meter im Weitsprung noch eine Silberne. Von den &dbquo;kleinen ASV-Talenten steuerte Niklas Ebeling (U10) noch eine Bronzemedaille im Sprint (8,36 sek.) sowie einen 7. Platz im Weitsprung (3,48 m) zur Erfolgsbilanz des Talenteteams bei.
Auch Benjamin Oertel (U18) und Adrian Sauer (U16) nutzten das Erfurter Hallen-Meeting für eine Generalprobe für die bevorstehenden Bezirksmeisterschaften in der halleschen Brandberge-Halle, die am kommenden Wochenende über die Leichtathletik-Bühne gehen. Mit zwei 3. Plätzen im Kugelstoßen (10,48 m) sowie im Weitsprung (5,16 m) war sauer wieder einmal eine zuverlässige Stütze der Mannschaft. Wie auch Benjamin Oertel, der aus Erfurt einen kompletten Medaillensatz mitbrachte. Gold gab es im Weitsprung (5,17 m), Silber im Kugelstoßen für 11,34 m und Bronze war seine Sprintzeit über die 60 Meter (7,93 sek.) wert.
Einen soliden Wettkampf lieferten Sarah Heer, Christina Dingfeldt, Susanne Schliske, Neuzugang Marlen Rebus und Martin Friebus ab. Sie konnten sich alle im vorderen Mittelfeld platzieren.
Über einen neuen Teilnahmerekord freuten sich übrigens die rührigen Organisatoren vom SV Ichtershausen, die im Auftrag des Leichtathletikverbandes Thüringen diese Veranstaltung durchführten. Nahezu 500 Teilnehmer aus sage und schreibe 57 Vereinen aus fünf Bundesländern hatten sich in die Starterlisten eingetragen. Die Thüringer Leichtathletik-Asse sahen in diesem vorweihnachtlichen Meeting eine gute Vorbereitung für ihre Hallen-Landesmeisterschaften.
Die zehn ASV-Talente holten in Erfurt dreimal Gold, sechsmal Silber und dreimal Bronze. Für das Trainer-Gespann Christa und Karl-Heinz Lier &dbquo;eine gelungene Generalprobe für die Hallen-Bezirksmeisterschaften am 12. Und 13. Dezember in Halle.
 
Tommy Kunze / 07.12.2015
Moritz Leßing holt zweimal Silber.
Die ASV-Sprinter immer an der Spitze.
Till Blättermann (Links) siegt beim Sprint überlegen.
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Leichtathletik:
 
ASV-Talente mit einem Auftakt nach Maß
 
Kunze, Blättermann und Co. in Erfurt auf Erfolgskurs
Erfurt  – Mit neunmal Gold, dreimal Silber, dreimal Bronze und weiteren guten Plätzen starteten die ASV-Leichtathletik-Talente des ASV Sangerhausen am Wochenende in die Hallen-Saison. &dbquo;Ein Auftakt nach Maß, befand ASV-Trainer Helmut Reinefahl. Der war im Übrigen froh, dass sein Schützling Jennifer Kunze (U18) nach langer Verletzungspause wieder den Anschluss an die Landesspitze gefunden hat. Das zeigte sich im Weitsprung, im Kugelstoßen sowie im 200 Metersprint. Drei Starts, drei Siege. Leichtathletik-Herz, was willst du mehr.
Was Kunze vormachte, das machte Till Blättermann (U14) nach. Erster im Weitsprung, erster im Kugelstoßen, erster im 60-Metersprint. Das Trainer -Gespann Christa und Karl-Heinz Lier war zufrieden. &dbquo;Blättermann macht wieder sein Ding, zeigten sich die Liers zufrieden. Vor allem die Sprint- Zeit lässt auf das nächste Jahr hoffen. Denn da hat Blättermann vor, bei den deutschen Jugendmeisterschaften im Block-Wettkampf mitzumischen. Dafür dürfte er auf gutem Wege sein. Über eine Silbermedaille im Weitsprung freue sich Adrian Sauer, der auch im Sprint und im Kugelstoßen gute Ergebnisse ablieferte.
Verlass war auch wieder auf Max Lukas Franke (U18) und Silas Blankenburg (U14). Beide dominierten die 800 Meter und gingen überlegen als Sieger durchs Ziel. Aus dem Sangerhäuser Lauf- und Geherteam waren auch Henriette Wolf (U14) und Leonie Franke (U14) eine sichere Medaillenbank. Beide holten über im 2000 Meter Bahngehen Silber und Bronze. Gut im Bilde sowie in einer guten Form
präsentierte sich beim Saisonauftakt in der der Halle mit Alisa Kutzleb, Hannes Müller, Connor Franke, Christina Dingfeldt und Jannes Göbel die junge Garde des ASV. Vor allem der Dopplsieg im 50 Metersprint durch Göbel und Franke dürfte für die Zukunft hoffen lassen. Ein Ausrufezeichen hinter die Leistung von Jannes Göbel! Als Neunjähriger siegte der Sangerhäuser Goetheschüler überlegen bei den Zehnjährigen – und legte mit 7,44 Sekunden gleich noch einen neuen deutschen Schülerrekord hin.
Und so konnte auch Leichtathletik-Abteilungsleiter Peter Lindner konstatieren: &dbquo;Der Saisonauftakt zeigt, dass wir auf gutem Wege sind. Und da dürfte Lindner nicht nur die bevorstehenden Bezirksmeisterschaften im Blick haben.

Tommy Kunze / 17.11.2015
Die Geherinnen des ASV.
Jennifer Kunze landet bei 5,52 Metern.
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Leichtathletik:
 
Meisterschaftsnorm fest im Blick

 
Till Blättermann will im nächsten Jahr zur Deutschen Jugendmeisterschaft fahren
Schweißperlen glänzen auf Till Blättermanns Stirn. Die stören das 13- jährige ASV-Talent überhaupt nicht. Weder auf der Tartanbahn im Sportpark Friesenstadion, in der Sporthalle oder jetzt aktuell im Fitnessstudio ZGB. Dort holt er sich gegenwärtig das Rüstzeug für sein Vorhaben.
&dbquo;Ich will im nächsten Jahr zu deutschen Jugendmeisterschaft, sagt der Nachwuchsleichtathlet, der im blauen ASV-Trikot schon viele Erfolge auf der Habenseite hat. Bezirksmeister, Landesmeister. Die schönsten Erinnerungen verbindet Blättermann allerdings mit seinen Starts im Berliner Olympiastadion. Dort holte er sich den ersten Platz beim Wettbewerb &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter, wurde zweimal Dritter beim Wettbewerb der deutschen Nachwuchssprintasse.
Dann wurde es ruhig um Till Blättermann. Wegen einer Krankheit musste er auf das Training verzichten, keine Wettkämpfe mehr – eine bittere Zeit für den Vollblutsportler. Erst im  Juli begann Blättermann ein leichtes Training, erste Wettkämpfe im niedersächsischen Osterburg, erste Siege auf der Tartanbahn, erste vorzeigbare Weiten in der Weitsprunggrube. &dbquo;Blättermann ist wieder da!, hieß es. Behutsam hatten seine Trainer
Christa und Karl-
Heinz Lier das Sprinttalent wieder in die Landespitze geführt. Und dann der Wettkampf in Hamburg. Siege im Sprint und im Weitsprung. Sein Ehrgeiz und sein Trainingsfleiß wurden belohnt.
Und so reifte bei Till Blättermann der Plan, im nächsten Jahr bei den deutschen Jugendmeisterschaften zu starten. Im Blockwettkampf Wurf (Sprint, Hürdenlauf, Weitsprung, Kugelstoßen, Diskus). Das setzt allerdings voraus, dass er die Norm schafft. Eine Messlatte, die ziemlich hoch liegt. Blättermann will das packen. Und so hat er sich Verbündete ins Boot geholt. Das sind Vanessa Rübsam und Ricardo Seeger. Die erfahrene Physiotherapeutin und der Praktikant im Zentrum für Gesundheitssport (ZGB) betreuen den Meisterschaftsaspiranten, schulen seine Schnellkraft, die Reaktionsfähigkeit. Hilfreich ist die Meisterschaftserfahrung von Seeger, der im vorigen Jahr im ASV-Dress immerhin 3. bei den Jugendmeisterschaften im Hochsprung geworden war. Vanessa Rübsam und Ricardo Seeger geben ihrem Schützling übrigens gute Noten.
Auch die ASV-Trainer sind überzeugt, dass Till Blättermann sein Vorhaben umsetzen kann. Und so lassen seine jüngsten Ergebnisse im Diskus (29,67 m), im Kugelstoßen (12,19 m), im Weitsprung (5,51 m) und im 75- Meterlauf (9,42 sek.) hoffen. Nur eine ansprechende Zeit über die 60 Meter Hürden fehlt noch. &dbquo;Daran arbeiten wir, sagt Blättermann.
Tommy Kunze / 17.11.2015
Vanessa Rübsam und Ricardo Seeger betreuen im ZGB Sangerhausen Till Blättermann, schulen vor allem die Schnellkraft und Reaktionsfähigkeit. Dafür gibt es einen exakten Plan.
In Hamburg probierte Till Blättermann schon mal die 100 m in einer höheren Alterklasse. Platz zwei und eine Spitzenzeit.
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Leichtathletik:
 
Sluka mitteldeutscher Cross-Meister

 
ASV-Läuferass siegt in Limbach-Oberfrohna

 
Limbach-Oberfrohna – Gegen starke Konkurrenz aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen hatte sich der Sangerhäuser Maximilian Sluka (U16) am Wochenende im sächsischen Limbach-Oberfrohna im Cross- Lauf durchzusetzen. War Sluka bei den Landesmeisterschaften in Haldensleben vorige Woche leider nur Zaungast (er hatte noch eine Deutscharbeit nachzuschreiben) und musste von der Schulbank aus zusehen, wie HLF-Läufer Jonas Budai sich in diesem Jahr den Landesmeistertitel im Cross schnappte, so hielt sich der Deutsche Jugendmeister über die 800 Meter in Limbach-Oberfrohna gütlich.
Sluka siegte über die 4 Kilometer am Ende überlegen und hatte vom Start weg das Rennen an der Spitze immer im Griff. Am Ende hatte das ASV- Läuferass wiederholt unter Beweis gestellt, dass er auf allen Mittel- und Langstrecken zu Hause ist  und ein Sieg auch über die langen Distanzen nur an ihm vorbei geholt werden kann.
Sluka zur MZ: &dbquo;Habe mich bei dem Lauf pudel wohl gefühlt.  Seinen nächsten Wettkampf bestreitet Maximilian Sluka am 12. Und 13. Dezember. Da gehen in der halleschen Brandbergehalle die Bezirksmeisterschaften der Region Halle über die Bühne. Zuvor hat sich Sluka allerdings einem Kadertraining für den Landeskader Block Lauf zustellen. Für das Kadertraining am 28. November hat die Landestrainerin Melanie Schulz eingeladen. Am 28. November  wird Maximilian Sluka übrigens auch offiziell in den D- Kader  des Leichtathletikverbandes Sachsen-Anhalt  (Lvsa) aufgenommen.  
 
Tommy Kunze / 16.11.2015
Maximilian Sluka hat in diesem Jahr alle seine Wettkämpfe gewonnen.
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Leichtathletik:
 
Vordere Plätze beim Jubiläumslauf

 
Kleines ASV-Team beim 50. Turbine Herbstlauf gut im Bilde.
Halle – Cross-Wetter beim 50. Herbstlauf von Turbine Halle. Für das kleine ASV-Talenteteam der Altersklassen 8 bis 10 sollte es um eine Trainingseinheit in Sachen Ausdauer gehen. Der übersichtliche Kurs auf dem Turbine-Sportplatz auf dem Felsen war gut ausgewählt und auch kleine Steigungen machten den Lauf über die 0,8 bzw. 1,8 Kilometer für die Jungen und Mädchen recht interessant.
Für Christina Dingfeldt, Susanne Schlißke, Martin Fribus, Moritz Leßing und Connor Franke ging es darum, in den ziemlich großen Teilnehmerfeldern am Ziel unter die ersten zehn zu kommen. Diese Aufgabe hatten am Ende alle erfüllt.
Der Start in die Cross-Saison gelungen. So könnte das Fazit lauten. Kommendes Wochenende wird es für Max Lukas Franke, Silas Blankenburg und Leonie Franke ernst. Da finden nämlich in Haldensleben die Landesmeisterschaften im Cross statt.
Für den ASV Sangerhausen im Waldstadion am Start: Maximilian Sluka, Max Lukas Franke, Leonie Franke und Silas Blankenburg. Die Lauf-Asse des ASV könnten in Haldensleben für die eine oder andere Medaille
sorgen. Man darf gespannt sein. Geschenkt bekommen die Crossläufer ihre Medaillen nicht: Immerhin freuen sich die Organisatoren über eine Rekordbeteiligung. Denn insgesamt sorgen 174 Teilnehmer aus 30 Vereinen für große Starterfelder.
Eine Woche später wird es noch einmal für Maximilian Sluka ernst. Bei den Mitteldeutschen Meisterschaften messen nämlich die besten Crossläufer aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt ihre Kräfte. Für den Deutschen Jugendmeister über die 800 Meter geht es darum, im Rahmen des Wintertrainings Ausdauer zu tanken.
 
Tommy Kunze / 03.11.2015
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Leichtathletik:
 
Blättermann lässt das Eisen fliegen

 
Beim traditionellen Werfertag in Leuna verabschieden sich weitere ASV-Talente von der Freiluftsaison
Leuna – Geschafft. Die Freiluftsaison ist nun auch für Benjamin Oertel (U18), Adrian Sauer (U16) und Till Blättermann (U14) Geschichte. Im schmucken Leunaer Stadion des Friedens zeigte das ASV-Trio, was es derzeit im Kugelstoßen, im Speer- und Diskuswurf drauf hat. Der letzte Wettkampf nach einer langen und auch erfolgreichen Freiluftsaison forderte von Blättermann, Oertel und Sauer noch einmal alles ab. Und mit dem Notizbuch am Stadionrand und aufmerksamen Blick wieder Karl- Heinz Lier, der die drei seit vielen Jahren - gewissermaßen von klein auf – betreut.
Während Benjamin Oertel mit 11,51 m im Kugelstoßen, 26,83 m im Diskus und 27,94 m im Speerwerfen zwar solide Leistungen aber nicht ganz seine Bestleistungen erreichte, und auch Adrian Sauer im "normalen" Bereich seine Aufgaben erfüllte, war Blättermann wieder einmal "nicht aufzuhalten", wie es sein Trainer formulierte.
Bereits im Sprint und im Weitsprung hatte der Heineschüler aus Sangerhausen seine Aufholjagd auf die Landesspitze erfolgreich erledigt und mit tollen 75m- und 100m-Zeiten den Anschluss an die Spitze nach langem Trainingsausfall wieder hergestellt (die MZ berichtete).
Beachtlich: Nach gut einem Jahr Trainingsausfall 3. Platz in der Landesbestenliste (9,42 sek. in Hamburg), 5. Platz im Weitsprung
(5,51 m in Hamburg).  Und jetzt in Leuna schob sich Blättermann sogar im Kugelstoßen mit 12,19 m auf Platz sieben der Landesbestenliste vor und sonnt sich dort auf einem Platz in den Top zehn als Sprinter unter den Spezialisten. Da dürfen wir alle gespannt auf das erste Mehrkampfergebnis sein.
ASV-Trainer Karl-Heinz Lier bescheinigt seinem Schützling Trainingsfleiß und eine gesunde Portion Ehrgeiz. Übrigens konnten sich beim Werfertag in Leuna auch Blättermanns Leistungen im Speerwurf (32,17 m) und im Diskuswurf (29,67 m) sehen lassen.
Insgesamt holte das ASV-Trio zwei Goldmedaillen und vier Silbermedaillen sowie zwei gute 4. Plätze. "Wir sind zufrieden", zeigte sich Lier am Ende der Freiluftsaison auch optimistisch für die bevorstehende Hallensaison. Ein erster Test in der Halle wird übrigens am 14. November in Erfurt stattfinden. Beim Thüringer Regionalmeeting sind dann eine ganze Reihe von ASV-Talenten am Start. Die Hallenwettkämpfe - auch im Gehen – werden auch als gute Vorbereitung auf die Hallenbezirksmeisterschaften gern wahrgenommen, die am 12. Und 13. Dezember in der Brandbergehalle in Halle stattfinden.
Tommy Kunze / 19.10.2015
Till Blättermann siegt in Hamburg sicher über die 75 m.
Till Blättermann in Hamburg mit seiner ersten Zeit über die 100 m.
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Leichtathletik:
 
ASV-Knirpse kämpften wie die Löwen

 
Mini-Olympiade zum Saisonabschluss im Sportpark Friesenstadion
 
Rund 20 Jungen und Mädchen der Altersklassen 4 bis 8 waren der Einladung in den Sportpark Friesenstadion gefolgt und nahmen an der 1. Mini-Olympiade teil. Ausgerichtet von der Abteilung Leichtathletik des ASV Sangerhausen sollte den Knirpsen dieser Altersklassen Gelegenheit gegeben werden, sich im Wettkampf zu messen.
Vor allem die Mitglieder der jüngsten Trainingsgruppe im Landes-Leistungsstützpunkt Leichtathletik des ASV zeigten, was sie in den vielen Trainingsstunden bereits gelernt haben. Nicht nur Ronny Wagner, der Trainer der ASV-Minis, war begeistert vom Kampfgeist seiner Schützlinge. Mutti, Vatis, Omas und Opas waren begeisterte Fans am Stadionrand und spornten die kleinen Wettkämpfer lautstark an. Ronny Wagner: "Unsre Knirpse haben gekämpft wie die Löwen."
Ob beim 50-Metersprint, im Weitsprung, beim Ballwerfen, beim lustigen Schlängellauf oder beim abschließenden 400-Meterlauf kämpften die Jungen und Mädchen begeistert um die sprichwörtlichen Meter und Sekunden. Für Emilia Peschke aus Allstedt stand am Ende der Veranstaltung fest: "Ich möchte mit den Leichtathleten trainieren, das hat alles viel Spaß gemacht." Dabei zeigte sie stolz ihre Medaillen. Sie bekam eine Silbermedaille für einen weiten Satz von 2,80 Meter im Weitsprung. Und auch über die Stadionrunde holte die Grundschülerin Silber. Für die 400 Meter benötigte Emilia Peschke 1:36 Minuten. Schneller in dieser Alterklasse war nur Jule Pietschmann (7). Sie siegte in 1:33 Minuten. Jule Pietschmann trainiert schon länger bei den ASV-Minis und holte sich auch den Pokal für das sportlichste Mädchen. Insgesamt siebenmal stand sie sechsmal auf dem Siegertreppchen.
Bei den Jungen holte sich der siebenjährige Vincent Rommisch den Pokal. Er stand viermal auf dem Treppchen. Für Hedi Kotte (5), Eva Leßing (4), Nora Rommisch (5), Finlay Kotte (8), Jolina Kaufmann (7), Adele Blättermann (7), Emilio Bürger (7) und all die anderen hat die erste Mini-Olympiade jedenfalls viel Spaß gemacht. Und auch für Abteilungsleiter Peter Lindner steht fest: "Es war ein erster Versuch. Und der Erfolg ermutigt uns, im nächsten Jahr die 2. Mini-Olympiade zu organisieren."

Tommy Kunze / 12.10.2015
Jule Pietschmann war nicht nur beim Schlängellauf erfolgreich.
Start zum 400-Meterlauf.
Ronny Wagner und Peter Lindner (rechts) bei der Siegerehrung.
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Leichtathletik:
Mini-Olympiade der ASV-Zwerge im Stadion

 
Die ASV-Zwerge, die jüngste Trainingsgruppe der Sangerhäuser Leichtathleten (Foto) laden am 10. Oktober zur Mini-Olympiade ein. Im Sportpark Friesenstadion beginnt der Wettkampf der Zwerge (Alterklassen 4 bis 7) um 10.00 Uhr.
Im 50 Metersprint, im Weitsprung und im Ballwerfen geht es für die Knirpse um Meter und Sekunden. Zudem wird es Spaßstaffeln sowie einen lustigen Schlängellauf geben. Laut Ronny Wagner, Trainer der ASV -Knirpse, sind alle Jungen und Mädchen in diesem Alter eingeladen. Medaillen für die Teilnahme seien als Motivation für die Sportknirpse garantiert, verriet Wagner. Wenn Kitas in nah und fern Interesse an einer Teilnahme haben bitte im ASV-Büro (03464 34578) melden. Die jüngste Sportgruppe des Athletischen Sportvereins wurde vor zwei Jahren aus der Taufe gehoben.

Tommy Kunze / 05.10.2015
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Leichtathletik:
 
Lena Burk zum Abschluss Zweite

 
Schönebeck – Mit einem zweiten Platz über die 300 Meter verabschiedete sich Lena Burk (U16) von der Freiluftsaison. Beim traditionellen Bahnabschluss in Schönebeck war sie einige ASV-Starterin und freute sich noch einmal über eine Zeit von 48,01 Sekunden.
Ihren letzten &dbquo;Auftritt im Freien haben mit Till Blättermann (U14), Adrian Sauer (U14) und Benjamin Oertel (U18) beim Werfertag in Leuna. Im Stadion des Friedens geh es dort noch einmal um solide Weiten im Kugelstoßen, im Diskuswerfen und im Speerwerfen.    
 
Tommy Kunze / 05.10.2015
Leichtathletik:
 
ASV-Mehrkämpfer &dbquo;erobern den Harz

 
Jannes Göbel und Connor Franke sichern sich bei den Kindermeisterschaften Edelmetall in Halberstadt
Halberstadt – Der Ausflug von Jannes Göbel (Ak 9), der sonst dem runden Leder nachjagt, in die Gefilde der Leichtathletik hat sich gelohnt. Am Wochenende hatten er und Connor Franke (Ak 10) die 3. Harzer Kindermehrkampfmeisterschaften in Halberstadt genutzt, um ihre Form zum Ende der Freiluftsaison zu überprüfen. Mit dem kleinen ASV-Team am Start waren Cristina Dingfeldt (Ak 9) und Martin Friebus (Ak 9).
Auf dem Meisterschaftsprogramm im wunderschönen Halberstädter Friedensstadion stand der Vierkampf. Im 50-Metersprint, dem Weitsprung, beim Ballwerfen und im abschließenden 400-Meterlauf ging es um Punkte in der Mehrkampfwertung.
Zum Erstaunen der Fachleute holte sich Jannes Göbel mit 1382 Punkten in seinem ersten Mehrkampfwettkampf auf Anhieb Platz eins. Mit einer sehr guten Sprintleistung (7,73 Sekunden), einem guten Weitsprungergebnis (4,07 m) und einer soliden Ballwurfweite (33,29 m) lag der Sangerhäuser überraschend an der Spitze. Diesen Platz galt es beim Lauf über die Stadionrunde zu sichern. Mit einer Zeit von 1:15 Sekunden machte es als Zweiter in seinem Rennen schließlich alles klar und hatte bei der Schlussabrechnung 1382 Punkte auf seinem Konto.
Eine Medaille hatte von der Papierform her auch Connor Franke im Blick.
Mit einer Zeit von 7,82 sek. Und einem weiten Satz von 4,10 Meter schien seine Rechnung aufzugehen. Mit diesem Sprung hatte Connor Franke auch gleich seine persönliche Bestleistung verbessert, die bislang bei 4.01 m stand. Aber dann das Ballwerfen. Conner Frankes schwächste Disziplin. 23,47 Meter – das war in der Zwischenrechnung nach drei Disziplinen Platz fünf. Das ärgerte den ASV-Mehrkämpfer gewaltig. Und so drehte er bei 400-Meterlauf tüchtig auf - und distanzierte das Feld. Die Uhren blieben bei guten 1:11 Minuten stehen. Diese kämpferische Leistung brachte am Ende noch 1325 Punkte und den Silberrang ein.

Gute Ergebnisse errangen mit Christina Dingfeldt und Martin Friebus zwei weitere ASV-Starter. Immerhin verbesserte Christina Dingfeldt ihren persönlichen Rekord im Weitsprung auf 3,73 m und waren das insgesamt 1273 Punkte und Platz sechs. Über einen 5. Platz freute sich Martin Fribus der ebenfalls die 1000-Punktemarke knackte und 1031 Punkte auf seinem Konto hatte. Sein gerade erst einmal sechs-jähriger Bruder Kevin holte sogar mit 367 Punkten überraschend Bronze.
Der Ausflug in die Würstchenstadt am Harz hat sich für die Sangerhäuser Leichtathleten demnach gelohnt.
 
Tommy Kunze / 06.10.2015
Jannes Göbel (vorn) bei seinem erfolgreichen
400-Lauf.
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Leichtathletik:
 
Ebeling wieder ganz oben auf dem Podest

 
Halle – Das traditionelle Herbstsportfest von Turbine Halle nutzte die Trainingsgruppe von Axel Richtern am Wochenende für den letzten Wettkampf in der Freiluftsaison. Die jüngsten ASV-Talente konnten sich im Stadion auf dem Felsen noch einmal über gute Ergebnisse im Drei- und Vierkampf freuen.
Niklas Ebeling (Ak 8) war wieder einmal nicht zu schlagen und stand am Ende ganz oben auf dem Treppchen. Mit soliden Leistungen im Dreikampf (50 m 8,42 sek., Weitsprung 3,52 m und im Ballwurf 35 m) kam es auf 929 Punkte und siegte souverän. Knapp den Bronzerang verpasst hat Moritz Leßing (Ak 8). Er kam auf 780 Punkte. Das war Platz 4. Nach soliden Leistungen im Sprint (8,42 sek.) und im Weitsprung (3,52 m) versiebte Moritz Leßing seinen sicher geglaubten zweiten Platz mit dem Ballwurf. Hier kam er nur auf 20 Meter. Da muss noch fleißig trainiert werden.   
Martin Friebus (Ak 9) kam eben auf einen guten 4. Platz. Für eine 8,93 über die 50 m, 2,93 im Weitsprung und 20 m im Ballwerfen gab es unterm Strich 670 Punkte. Schließlich Alisa Kutzleb (Ak 10), Sie wurde 6. im Dreikampf (1.034 Punkte und 5. Im 4-Kampf mit 1.315 Punkten.
Florian Happ (Wacker Rottleberode) wurde Erster im Dreikampf der Ak 10 mit 1023 Punkten.
 
Tommy Kunze / 28.09.2015
Leichtathletik:
 
Kleines ASV-Team ganz groß

 
Blankenburg – Beim 49. Bahnabschlusswettkampf im Harzstädtchen Blankenburg waren mit Max Lukas Franke, Leonie Franke und Benjamin Oertel nur ein ASV-Trio am Start. Im Aufgebot fehlte mit Silas Blankenburg eine weitere Medaillenhoffnung.
Das Mini-Team holte insgesamt vier Medaillen und einen guten 5. Platz.  So siegte Max Lukas Franke in guten 17:22,14 Minuten über die 5000 Meter. Frankes Schwester Leonie wurde in 2:41,88 Minuten zweite über die 800 Meter und Benjamin Oertel wurde im Kugelstoßen mit 11,22 Meter Erster, im Weitsprung mit 5,24 Meter Dritter. Der 5. Platz im 100-Meterlauf: 12,34 Sekunden.
 
Tommy Kunze / 28.09.2015
Leichtathletik:

Blättermann erfolgreichster Starter

 
Kleines ASV-Team sorgt in Hamburg für große Überraschung
 
Hamburg – ASV-Nachwuchssprinthoffnung Till Blättermann (U14) sorgte beim Hamburger Sportfest im Jahnsportpark am Wochenende für die große Überraschung. Mit zweimal Gold und einmal Silber freute sich das Sangerhäuser Sprinttalent über den inoffiziellen Titel des erfolgreichsten Athleten.
Das war ein "Goldener Sonntag". Überraschend war Blättermanns Sieg im Weitsprung. Mit einer Bestweite von 5,30 Metern war der Sangerhäuser Heineschüler in die Stadt an der Elbe gereist. "Vieleicht gibt es ja eine Medaille", mutmaßten die ASV-Trainer. Und dann schockte Blättermann die Konkurrenz. Seine Weite von 5,51 Meter drückte der Konkurrenz den Stempel auf. Sieg und neue persönliche Bestleistung sowie die Norm für die Mitteldeutschen Meisterschaften in der Tasche – und das alles mit nur einem Sprung. Mit seinem weiten Satz ließ Blättermann solche siegverwöhnten Athleten wie Tobias Meier (LG
Mittelmark) und Jerre Beth (LG Neumünster) hinter sich. Die beiden kamen auf 5,26 m und 5,23 m. der als Favorit gehandelte Finne Otto Rinne (Tampereen Pyrinthö) musste sich als 13. mit mäßigen 4,58 Metern begnügen.
Für die erste große Überraschung hatte Till Blättermann bereits am Samstag im 100-Meter-Sprint gesorgt. Als 13-Jähriger hatte er sich in die Starterliste der U 16-Jungen eingeschrieben – und wurde mit einer Zeit von 12,33 Sekunden Zweiter. Erst das Zielfoto musste über Sieg und Platz zwei entscheiden.
Nach dem Weitsprung-Gold am Sonntag dann der 75-Meter-Sprint. Hier hatte der Sangerhäuser sich bereits in den Vorläufen mit der besten Zeit (9,62 sek.) durchgesetzt und galt im Finale als haushoher Favorit. Diese Rolle nahm er gern an und legte im starken Finale noch eine Kohle drauf: Sicherer Sieg mit neue persönlicher Bestzeit von 9,42 Sekunden. Mit dieser Zeit hat sich das Sangerhäuser Sprinttalent gleich an die 4. Stelle der deutschen Bestenliste katapultiert und den Hamburger Meeting- Rekord (9,40 sek.) knapp verpasst.
Mit Blättermann waren drei
weitere ASV-Talente an die Elbe nach Hamburg gereist. Sarah Heer (U12) wurde leider vom Verletzungspech geplagt und kam über sechste Plätze nicht hinaus. Connor Franke (U12) überraschte ebenfalls mit guten Leistungen. Platz 4 im Weitsprung (4,01 m) und Platz 4 im 800-Meterlauf (2:50,40 min.) sowie ein 7. Platz im 50-Meter-Sprintfinale erfreuten die ASV-Verantwortlichen und wiesen die gewachsene Leistungsstärke von Franke nach. Silber im 800-Meterlauf der U12-Jungen steuerte zur insgesamt guten Bilanz der kleinen ASV-Abordnung noch Hannes Müller bei. Nach einem packenden Vierkampf an der Spitze des Feldes verpasste Müller knapp den Sieg und freute sich trotz allem über den zweiten Platz in 2:47,62 Minuten.
Übrigens: Starterfelder mit 90 und mehr Aktiven waren bei der 37. Auflage des "Festes der 1000 Zwerge", wie sich das größte deutsche Kinder- und Jugendsportfest nennt, keine Seltenheit. Insgesamt waren mehr als 1200 Jungen und Mädchen aus fast allen Bundesländern, Bosnien, Dänemark und Finnland am Start.
"Ein tolles Ergebnis für unser Quartett", freute sich auch Leichtathletik-Abteilungsleiter Peter Lindner, der die ASV-Leichtathleten auf "einem guten Weg" sieht. Einziger Wermutstropfen im Becher der Freude: Maximilian Sluka, der frisch gebackene Deutsche Jugendmeister über die 800 Meter, musste wegen einer Mandelentzündung auf einen Start verzichten.

Tommy Kunze / 30.09.2015
Am "Fest der 1000 Zwerge", dem größten Kinder- und Jugendsportfest Deutschlands nehmen die Nachwuchstalente des ASV Sangerhausen seit vielen Jahren teil. Hamburg ist in jedem Jahr im Wettkampfkalender des ASV fest eingeplant. Peter Seifert, Maximilian Sluka  und Jennifer Kunze und viele andere haben sich in die Siegerlisten dieses großen Meetings bereits eingetragen und Meeting-Rekorde erreicht, die bis heute Bestand haben. Unvergessen die Teilnahme 2010. Da holte das ASV -Team in der Mannschaftswertung Platz drei. 160 Teams aus ganz Deutschland waren da am Start.
Die Olympischen Sommerspiele in Hamburg rufen. Das ASV-Quartett möchte dabei sein.
Leichtathletik-Abteilungsleiter Peter Lindner gratulierte nach Blättermanns Sprintgold als erster.
Die beiden ASV-Starter Connor Franke und Hannes Müller  machten über die 800 Meter in Hamburg das Tempo.
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Sarah Heer (29) beim Sprint.
Leichtathletik:
 
Sarah Heer holt sich Vizemeistertitel

 
Solide Leistungen bei den Teammeisterschaften in Bernburg
Bernburg – Über einen Vizemeistertitel im Fünfkampf freute sich Sarah Heer. In der Bernburger Sparkassen-Arena verpasste der kleine Wirbelwind den Sieg im Mehrkampf nur knapp. Ganze 28 Punkte hatte am Ende Patricia Sauer (Stendaler LV) mehr auf dem Konto. Schade, dass Sarah Heer auf ihrer Paradestrecke 800 m Punkte liegen ließ. Mit einer Zerrung kämpfte sie sich dennoch über die zwei Stadionrunden, kam aber nicht unter drei Minuten ins Ziel. Sarah Heer hatte nach den 800 Metern dann 1.878 Punkte auf ihrem Konto, die kleine Stendalerin 1.906 Punkte.  
Achtbar schlugen sich auch ihre Mannschaftskameradinnen Alisa Kutzleb und Selina Grünewald. Sie trugen mit jeweils
1.694 und 1.585 Punkten zum guten Gesamtergebnis von 5.157 Punkten bei, das war in einem starken Teilnehmerfeldfeld Platz 9.  Hinter dem ASV -Team landeten sogar noch die Mannschaften  vom SV Halle, Turbine Halle und den Halleschen Leichtathletikfreunden (HLF).
Die Leistungen von Sarah Heer im Einzelnen: Sprint 8,19 Sekunden, 60 m Hürden 12,78 Sekunden, Weitsprung 3,67 m, ballwerfen 27,12 m und schließlich die 800 m 3:01,27 Minuten. Zum Vergleich ihre Bestleistungen: 7,96 im Sprint, 3,90 m im Weitsprung, 32 m im
Ballwerfen und 2:46 Minuten im 800 Meterlauf.
 
Tommy Kunze / 24.09.2015
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Leichtathletik:
Neue Landestrainerin beim ASV

 
Melanie Schulz heißt die neue Landestrainerin beim Leichtathletik- Verband Sachsen-Anhalt (LVSA). Melanie Schulz ist die Nachfolgerin von Wolfgang Thier, der lange Jahre erfolgreich beim LVSA gearbeitet hat.
Die neue Landestrainerin war dieser Tage im Leistungsstützpunkt des ASV in Sangerhausen und beriet sich mit den Trainern der Sangerhäuser Leichtathleten. Zum Inhalt ihrer Visite gehörte auch eine Besichtigung der Trainingsstätten.
Beim Gespräch mit den ASV-Trainern ging es auch um künftiger Kader, die eine besondere Förderung erfahren sollen. Bislang gehören Jennifer Kunze, Maximilian Sluka und Peter Seifert zum Kreis der Landeskader. Kandidaten für die Landeskaderliste sind Max Lukas Franke, Benjamin Oertel und Till Blättermann.
 
Tommy Kunze / 22.09.2015
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Leichtathletik:

ASV-Geherinnen holen sich Meistertitel

 
Bei den Mitteldeutschen Meisterschaften landen Leonie Franke und Henriette Wolf ganz vorn.
 
Gleina – Die Gleinaer Schleife ist legendär. Hier feierten schon viele Olympiasieger, Welt- und Europameister viel beachtete Siege, in Gleina trifft sich seit Jahren die internationale und nationale Geherelite.
Bei der 33. Auflage der "Schleife", wie sie in Geherkreisen nur genannt wird, überraschten wieder einmal Athleten des ASV Sangerhausen. Als die Geherwelt schon einmal nach Sangerhausen schaute, das war vor rund sechs, sieben Jahren, da starteten noch die Stieglitz-Zwillinge, Gnauck, Borsch und Schaefer für die Rosenstadt und sorgten für Ansehen in der Geherwelt. Mit dem Weggang der Stieglitz-Zwillinge und dem Vereinswechsel der Geherelite zog Ruhe ein in Sangerhausen. Erst seit einiger Zeit machte der Geher-Nachwuchs von sich reden. So Leonie Franke (U14) und Henriette Wolf (U16). Beide sammelten in den letzten zwei Jahren schon viele Titel: Wurden Bezirksmeister, holten Medaillen bei Landesmeisterschaften  und Mitteldeutschen Meisterschaften und lieferten nun bei der 33. Gleinaer Schleife ihr Meisterstück ab.
Während Leonie Franke am Samstag über die 3 Kilometer beim Straßengehen ran musste und sich den Titel einer Mitteldeutschen Meisterin sicherte, wagte sich Henriette Wolf – wie Leonie Franke Schülerin am Schollgymnasium – erstmals an den 5 Kilometer-Kanten heran. Und holte sich ebenfalls den Titel einer Mitteldeutschen Meisterin. Nach dem Vize-Meistertitel bei den Meisterschaften in Gotha, diesmal Meisterschaftsgold.  "Eine Überraschung", freute sich ASV-Trainer Helmut Reinefahl. Und auch Daniel Franke, der die beiden vor Ort in Gleina betreute, war des Lobes voll. "Mit dem ersten Platz war nicht zu rechnen", so Franke gegenüber der MZ.
 
Tommy Kunze / 21.09.2015
Leonie Franke und Henriette Wolf (von rechts) gehören zur Nachwuchselite der Geher.
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Leichtathletik:
 
ASV-Nachwuchs sammelt Edelmetall

 
Sangerhäuser dominieren im Geiseltal

Braunsbedra – Siebenmal Gold, viermal Silber und dreimal Bronze – das war die erstaunliche Bilanz des ASV-Nachwuchses beim 8. Bambino- Sportfest im &dbquo;Stadion des Friedens zu Braunsbedra.
Allein fünfmal standen die ASV-Talente der Altersklassen acht  bis zehn im Dreikampf auf dem Treppchen. Einen Doppelsieg in der Ak 8 gab es sogar durch Niklas Ebeling und Moritz Leßing. Den Jungen standen die ASV-Mädchen nicht nach. Gold durch Sarah Heer (Ak 10), Silber und Bronze steuerten überraschend Susanne Schlißke und Christina Dingfeldt zur insgesamt guten Mehrkampf-Bilanz bei. Und auch Fanny van Vehn kämpfte sich bei den 9-Jährigen gut durch den Wettkampf.
ASV-Trainer Axel Richter, der diese Altersklasse seit kurzem mit betreut, lobte den Kampfgeist seiner Schützlinge. "Eine Freude, unsere Jungen und Mädchen beim Wettkampf zu erleben", lobte Richter. Zum Saisonende hätten alle noch einmal tolle Leistungen abgerufen und sogar noch persönliche Bestleistungen erreicht. Reserven gebe es noch im Weitsprung und im Ballwerfen.
In den Laufdisziplinen, zum Beispiel beim Sprint,  waren die ASV-Talente nicht zu schlagen. Für Sarah Heer, die sich übrigens schon auf den Wettkampf in Hamburg freut, gab es im 50 Metersprint mit 7,94 Sekunden sogar noch eine persönliche Bestleistung. Und dann die 800 Meterläufe auf dem Programm. Sieben ASV-Nachwuchstalente holten hier viermal Gold, einmal Silber und einmal Bronze. Eine tolle Bilanz. Edelmetall gab es auch bei den 4x50 Meterstaffeln. So siegten überraschend die ASV- Mädchen in der Besetzung Sarah Heer, Susanne Dingfeldt, Christina Schlißke und Fanny van Vehn in 33,48 Sekunden. Das ASV- Quartett der Jungen (Müller, Franke, Leßing, Ebeling) holte sich nach einem guten Lauf Silber. Auch die Zeit von 32,20 Sekunden konnte sich sehen lassen. Übrigens waren die Staffeln jeweils zu 50 Prozent mit jüngeren Startern besetzt.
Alles in allem ein schöner und erfolgreicher Saisonausklang der ASV-Nachwuchsleichtathleten. Und: jeder Starter holte sich mindestens eine Medaille.
 
Tommy Kunze / 15.09.2015
Das erfolgreiche ASV-Nachwuchsteam mit Trainer Axel Richter. Keiner fuhr ohne Medaille nach Hause.
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Leichtathletik:
 
Blättermann wieder schnell im Sprint

 
Beim ersten 100-Meterlauf gleich deutlich unter 13 Sekunden, neue Bestmarke auch im Kugelstoßen
Quedlinburg – Till Blättermann ist kein Kugelstoßer. Und trotzdem glänzte der Sprinter am Wochenende im Quedlinburger Stadion am Moorberg mit einer für ihn neuen Bestweite von immerhin 11,03 Meter. Die weite dürfte wichtig für seinen nächsten Start im Mehrkampf sein, da muss der junge Mann aus dem Leistungsstützpunkt Sangerhausen auch fit in den Stoß- und Wurfdisziplinen sein. ASV-Trainer Karl-Heinz Lier weiß da seinen Schützling auf einem guten Weg.
Für eine faustdicke Überraschung sorgte das ASV-Sprinterass im 100- Meterlauf. Dort startete Blättermann eine Altersklasse höher, &dbquo;um mal zu sehen, ob ich da schon mithalten kann, so Till Blättermann. Und was heißt da &dbquo;mithalten? Der Sangerhäuser siegte in 12,62 Sekunden! Mit dieser Zeit  wurde sogar schon eine Meisterschaftsnorm für 2016 erfüllt. Mit einem Sprung &dbquo;aus der kalten über die Fünfmetermarke wies Blättermann dann auch noch im Weitsprung nach, dass er nach langer Verletzungspause den Anschluss zur Landesspitze wieder erfolgreich hergestellt hat.
Gute Ergebnisse brachten auch Adrian Sauer und Benjamin Oertel aus Quedlinburg mit. So siegte sauer über die 80 Meter Hürden (13,84 sek.) und im Kugelstoßen (10,03 Meter). Einen zweiten Platz für ihn gab es im
Weitsprung (4,94 Meter). Benjamin Oertel kam im 100-Metersprint (12,74 sek.) als Zweiter ein, wurde mit der Kugel Dritter (12,08 m). Im Weitsprung blieb Oertel unter seinen Möglichkeiten und wurde 4. (4,60 m).
 
Tommy Kunze / 14.09.2015
Till Blättermann läuft im Sprint wieder ganz vorn mit.
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Leichtathletik:
 
Leonie Franke bei Länderkampf Zweite

 
Ohrdruf – Beim traditionellen Mitteldeutschen Ländervergleich im Nachwuchsbereich der Altersklasse U14 hatten im Thüringischen Ohrdruf am Ende die Jungen und Mädchen aus Sachsen-Anhalt die Nase vorn.
Die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt siegte vor Thüringen und Sachsen. In das Sachsen-Anhalt-Team war auch die ASV-Geherin Leonie Franke berufen worden. Sie belegte über die 2000 Meter Bahngehen Platz zwei (11:42,45 Minuten) und steuerte zum Länderkampfergebnis fünf Punkte bei. Über die 2000 Meter Bahngehen hatte Mathilde Freul (SV Halle) die Nase vorn.
 
Tommy Kunze / 14.09.2015
Leichtathletik:

ASV-Trio im Weitenrausch


Neun Medaillen beim Werfertag in Buna
Merseburg - Kleine Sensation zum Saisonende. Beim 2. Werfertag der Leichtathletikgemeinschaft (LG) Merseburg im Stadtstadion holten drei ASV-Talente neun Medaillen, jeder der drei bekam eine ab!
Für ASV-Trainer Karl-Heinz Lier bot der Werfertag zum Ende der Freiluftsaison die Gelegenheit seine Schützlinge Till Blättermann (U14), Benjamin Oertel (U18) und Adrian Sauer (U16) auf die kommenden Mehrkämpfe  vorzubereiten. Und da sind nun einmal auch gute Leistungen im Wurf- und Stoßbereich notwendig, wenn man in der Spitze mit mischen möchte. Das wollen die drei.
Der Wettkampf im Merseburger Stadtstadion war nicht einfach. Böiger Wind verhinderte manche gute Weite, aber ein gut ausgebildeter Leichtathlet lässt sich da freilich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. ASV-Sprintass Till Blättermann empfahl sich für den nächsten Mehrkampf mit einem ersten Platz im Speerwerfen. Da schleuderte er das 400 Gramm schwere Gerät auf gute 30,15 Meter. Platz eins. Zwei Bronzemedaillen gab es für Blättermann dann noch im Kugelstoßen (10,51 Meter) und im
Diskuswurf (29,63 Meter). "Gute Leistungen zum Saisonabschluss", kommentierte Lier die Blättermann-Leistungen.
Mit neuen persönlichen Bestleistungen glänzten in Merseburg Benjamin Oertel und Adrian Sauer. Immerhin landete der Oertels Diskus knapp an der 30-Metermarke. 29,65 Meter vermaßen die Kampfrichter, das war
Platz zwei. Silber gab es noch für die 11,53 Meter im Kugelstoßen und die 29,06 Meter im Speerwerfen.
Über zwei neue persönliche Bestleistungen freute sich auch Adrian Sauer, der den Diskus 28,56 Meter (Silber) warf und den Speer (erster Platz) auf gute 32,64 Meter schleuderte. Im Kugelstoßen kam Sauer auf 9,43 Meter. Das war noch einmal Silber. "Ich bin voll zufrieden", zog Lier eine abschließende Bilanz.

Tommy Kunze / 07.09.2015
Ging wieder konzentriert zur Sache: Benjamin Oertel.
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Leichtathletik:
 
ASV-Trümpfe beim Läuferabend

 
Top-Leistungen beim letzten Wettkampf des Jahres.
Halle – Mit dem traditionellen Geher- und Läuferabend des SV Halle beschließen die Leichtathleten immer das das Sportjahr. In der halleschen Brandberge-Halle trafen sich nun wieder rund 200 Teilnehmer aus 30 Vereinen zum Jahres-Halali. Mit dabei Sarah Heer, Silas Blankenburg, Till Blättermann und Maximilian Sluka. Der sollte über die 1500 Meter laufen, musste dann vor dem Start absagen, wegen einer Verletzung. Da blieb es noch bei einem ASV-Trio. ASV-Trainer Helmut Reinefahl hatte die elfjährige Sarah Heer auf die 300-Meterstrecke geschickt, ein Hinweis auf künftige Strecken?
Sarah Heer machte ihre Sache gut. Sie absolvierte die für sie noch ungewohnte Distanz in 50 Sekunden glatt. Bei den 14-jährigen jungen Damen hielt sie gut mit, wurde insgesamt 11. und siegte in ihrer Altersklasse. Auch Till Blättermann (14) wurde erstmals auf die 300- Meterstrecke geschickt. Der Sportschüler wurde insgesamt 6. Noch vor Silas Blankenburg (14), der 7. wurde. Die Zeiten konnten sich sehen lassen: 40,41 sek. für Blättermann und 44,52 sek. für den Langstreckler Blankenburg.  
Für den Sangerhäuser Sportschüler Till Blättermann wurde ein kleiner aber lange gehegter Wunsch erfüllt: Blättermann durfte mit der A-Staffel des SV Halle über die 4x200 Meter ran. In der Besetzung Julian-Kelvin
Clair, Ludwig Scharfe und Till Steinforth siegte das hallesche Staffel-Quartett überlegen in 1:31,89 Minuten.
Der traditionelle Geher- und Läuferabend wird in jedem Jahr genutzt, um die Athleten auch einmal auf Strecken zu schicken, die nicht zum "normalen" Repertoire gehören. Schade nur, dass die Veranstaltung so kurz hinter den Bezirksmeisterschaften stattfindet. Da haben einige Athleten nämlich och "schwere" Beine von ihren Starts bei den Meisterschaften.  
 
Tommy Kunze / 21.12.2016
Sarah Heer (3. von links) war bei den Bezirksmeisterschaften schon mit der ASV-Staffel erfolgreich.
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Leichtathletik:
 
ASV-Geherasse holen zwei Meistertitel

 
Henriette Wolf und Leonie Franke überzeugen bei den Landesmeisterschaften im Bahngehen.
 
Halle – Für Leonie Franke (U16) war es am Wochenende eine Premiere. Zum ersten Mal musste die ASV-Athletin beim Bahngehen die 3000-Meter-Distanz in Angriff nehmen. Vom Start weg hatte die Schollschülerin ein Ziel: Den Titel einer Landesmeisterin. Und so wurde es für die als Favoritin gehandelte ASV-Geherin am Ende ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg. Mit der Zeit von 18:35,85 Minuten war Vatertrainer Daniel Franke erst einmal zufrieden, schließlich wurden die Landes-
Meisterschaften zu Jahresbeginn aus dem Training heraus bestritten. "Gut gemacht", kommentierte auch ASV-Trainer Helmut Reinefahl den ersten Titelgewinn im neuen Jahr.
In einer höheren Altersklasse – der U18 – ging mit Henriette Wolf die Deutsche Meisterin im Bahngehen von 2016 an den Start. Sie hatte ebenfalls 3000 Meter vor sich. Und auch Henriette Wolf hatte die Bürde einer Favoritin zu tragen. Es war freilich keine Last, eher eine Lust ihr zuzuschauen, wie sie Runde um Runde ihr Tempo ging – und schließlich siegte. Bei 18:42,15 Minuten blieben die elektronischen Uhren stehen.
Für das erfolgreiche Trainerduo Helmut Reinefahl und Daniel Franke begann somit der sportliche Start ins neue Jahr nahezu optimal. Zwei Start, zwei Siege – und das bei Landesmeisterschaften. Beide Erfolgstrainer wissen, der Lorbeer des vergangenen Jahres könnte schnell welken, wenn man nicht dran bleibt. Und so sehen beide die Lorbeerkränze des vergangenen Jahres (Deutsche Meistertitel, Mitteldeutsche Meistertitel, Landesmeistertitel sowie Titel und Medaillen bei Bezirkstitelkämpfen) eher als Ansporn, denn als Last.  
Und darf man gespannt sein welche Ziele das Trainergespann für das Sportjahr 2017  anvisiert hat. Schließlich stehen wieder einige Meisterschaften ins Haus und da möchte man aus ASV-Sicht wieder die eine oder andere Medaille nach Sangerhausen holen. Aber wie das so üblich ist im Sport: Vor dem Preis haben auch hier die Götter den
Schweiß gesetzt.
 
Tommy Kunze / 09.01.2017
Erfolgreicher Start ins neue Sportjahr. Das ASV- Trainergespann Helmut Reinefahl und Daniel Franke mit ihren Schützlingen, die am Wochenende je einen Landesmeistertitel holten.
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Leichtathletik:
 
Kunze landet unter den Top Ten

 
Das war der fünfte Streich der ASV-Leichtathleten: Im Siebenkampf wird Jennifer Kunze gute neunte.
 
Kienbaum – Es war schon eine Überraschung, als   Jennifer Kunze praktisch "auf den letzten Drücker" die Norm für die Deutschen Meisterschaften im Siebenkampf knackte und sich nach langer Verletzungspause mit 4451 zurück gemeldet hatte (die MZ berichtete). Nun hat sie das Abi in der Tasche und einen Studienplatz an der Polizeischule Aschersleben ergattert.
Am Wochenende war noch einmal Schwerstarbeit in Kienbaum angesagt. Wo sonst die Eliten des Sports aus dem In- und Ausland ihre Trainingsarbeiten schruppen, da traf sich die deutsche Juniorenelite im Mehrkampf (Altersklasse U20 und U23). Das Erstaunliche: Aus dem großen Kreis der sachsenanhaltinischen Mehrkämpfer war die
Sangerhäuserin die einzige, die die Meisterschaftsnorm geschafft hatte. Somit hatten die Organisatoren die schwarz-gelbe Sachsen-Anhalt- Flagge nur für Jennifer Kunze vom ASV Sangerhausen gehisst. Ist ja auch was.  
Am ersten Wettkampftag hatte Kunze mit dem 80m Hürdenlauf, dem Hochsprung, dem Kugelstoßen und dem 200-Meterlauf vier Disziplinen zu absolvieren. Mit den 15,62 Sekunden über die Hürden waren Kunze und Trainer Helmut Reinefahl durchaus zufrieden. Nicht so gut lief es beim Hochsprung. 1,53 Meter – da fehlten wichtige Zentimeter und vor allem Punkte. Im Kugelstoßen landete das 4 Kilogramm schwere Gerät nach 10,74 Metern bei einer guten Weite. Im 200 Meterrennen lief es dann ganz passabel. 26,59 Sekunden, das war so schlecht nicht. Platz 11 nach dem ersten Wettkampftag.  
Der zweite Tag hielt den Weitsprung, das Speerwerfen und den abschließenden 800-Meterlauf für die Siebenkämpferinnen bereit. Nur 5,14 Meter im Weitsprung und ein stechender Schmerz im Oberschenkel. Reinefahl nahm nach zwei Sprüngen seinen Schützling aus dem Rennen. Eine Vorsichtsmaßnahme, die sich am Ende auszahlen sollte. Im Speerwerfen kam Jennifer Kunze ihrer persönlichen Bestmarke mit
36,87 Meter schon sehr nahe. Kunze hatte sich auf Platz sieben vorgekämpft.
Nach wie vor gehören die abschließenden zwei Stadionrunden nicht zu ihrer Lieblingsdisziplin. Und da sind die Schmerzen im Oberschenkel auch im Kopf, die über die ganzen 800 Meter Schritt für Schritt dabei sind. Das Rennen wird jedes Mal ein Kampf gegen die Uhr. 2:35, 80 Minuten. Keine schlechte Zeit für Jennifer Kunze. In der Schlussbilanz waren es dann 4568 Punkte. Immerhin 47 Punkte mehr als ihr persönlicher Rekord. Zum ersten Platz waren es am Ende 412 Punkte und zum sechsten Platz fehlten dann nur 117 Zähler. So eine kurze Analyse.
Immerhin landete Jennifer Kunze auf Platz neun unter den Top Ten der deutschen Mehrkampfelite. Das war das Ziel – und das wurde erreicht. Glückwunsch. Jetzt geht es erst einmal in den Urlaub und der ist hoch verdient.
Leichtathletik-Abteilungsleiter Peter Lindner fasste die Ergebnisse zusammen: "Fünf ASV-Athleten bei Deutschen Jugendmeisterschaften, ein tolles Ergebnis. Und dann auch noch einen Meistertitel, einen Vize- Meistertitel, einen fünften Platz und weitere gute Platzierungen, es war ein
gutes Wettkampfjahr!".  
 
Tommy Kunze / 16.08.2016
Selten zu sehen: Ein erfrischendes Lächeln. Reinefahl weist seinen Schützling ein.
Welcher ist der Richtige? Im Speerwerfen ging es an die Rekordmarke heran.
Eine recht passable Zeit erreichte Jenni Kunze beim 800-Meterlauf.
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Leichtathletik:
 
Henriette Wolf holt sich den Meistertitel
 
Bremen – Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der U16 erkämpfte sich gestern Vormittag die ASV-Starterin Henriette Wolf den Meistertitel im 3000 Meter Bahngehen. Mit einer Zeit von 18:28  Minuten  blieb das ASV-Talent aus dem Landes- Leistungsstützpunkt Sangerhausen  unter ihrem persönlichen Rekord von 17:36,87 m.
Wolfs Mannschaftskamerad Adrian Sauer scheiterte nach seinem Vorlauf über die 300 Meter Hürden. Seine Zeit von 44,47 Sekunden reichte nicht für das Finale. Mit seiner Vorlaufzeit blieb das ASV-Hürdenass deutlich unter seiner persönlichen Bestleistung von 43,12 Sekunden.
Im Bremer Sportpark Obervieland waren mit Henriette Wolf und Adrian Sauer zwei ASV-Talente am Start. Beide sind Schüler am Sangerhäuser Geschwister-Scholl-Gymnasium und hatten das Training beim ASV Sangerhausen als Achtjährige begonnen.
 
Tommy Kunze / 11.08.2016
Leichtathletik:
Jüngste ASV-Talente im Sommercamp

 
Mehr als 20 Nachwuchssportler bereiten sich während der letzten Ferientage auf die nächsten Wettkämpfe vor.
 
Die Muttis besorgen gerade die neuen Schulbücher und die Söhne und Töchter nutzen die letzten Ferientage für ein Fit-Machprogramm. Im Sportpark Friesenstadion waren mehr als 20 Jungen und Mädchen der jüngsten Trainingsgruppen der Einladung der Abteilungsleitung gefolgt und nahmen am ersten Sommercamp des ASV teil.
Mit einem maßgeschneiderten Fitness-Programm bereiteten die beiden ASV-Trainer Ronny Wagner und Axel Richter die jüngsten Talente zielgerichtet und behutsam auf die nächsten Wettkämpfe vor. Ausdauerläufe, Staffelübungen, Sprints und Weitsprung standen auf dem Programm. Und kurz vor der Nachtruhe  im Zelt ging es zur Nachtwanderung. Das war nichts für Angsthasen.
Apropos Weitsprung. Bei den Minis, das sind die Fünf-  bis Siebenjährigen, purzelten die persönlichen Rekorde. Jule Pietschmann (3,65 m) und Adele Blättermann (3,60 m) ließen mit ihren Weiten schon
aufhorchen. Bei den Jungen waren es Vincenz Römmisch (3,70 m) und Finley Kotte (3.40m), die zeigten, was sie schon drauf haben.
Till Blättermann und Adrian Sauer (beide U16) statteten ihren jüngeren "Kollegen" am ersten Camp-Tag einen Besuch ab. Die erfolgreichen Teilnehmer an den Deutschen Jugendmeisterschaften wurden vom jüngsten ASV-Nachwuchs  entsprechend gefeiert. So wächst auch hier im Verein zusammen, was zusammen gehört (um einen Spruch aus der Wendezeit zu bemühen). So stellen sich die "gereiften" Nachwuchstalente bei ihrer Stipp-Visite im ASV-Camp auf ihre Rolle als sportliches Vorbild ein.
Für die Jungen und Mädchen im blauen ASV-Dress und ihre Trainer steht jedenfalls fest: Auch in den nächsten Sommerferien gibt es Sommer- Camp – nur wird noch eine Nacht im Zelt dran gehängt. Ob des den jüngsten Nachwuchstalenten gefallen hat? Mascha aus Berlin, die ihre Ferien in der Rosenstadt verbrachte, kam auf den Punkt: "Das waren tolle sportliche Ferientage".
Tommy Kunze / 12.08.2016
Die Jungen und Mädchen des Sommer-Camps bejubeln die Teilnehmer an den Deutschen Jugendmeisterschaften.
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Leichtathletik:
 
Mareile Höppner trifft Axel Richter

 
MDR auf der Suche nach den Schlagern einer Stadt
Zu den Schlagern einer Stadt gehören – zum Beispiel in Sangerhausen – neben dem Rosarium, der Halde und Mifa auch die erfolgreichen Leichtathleten des ASV. Und Axel Richter als Haldenkönig und auch Extremsportler, der auch so manchen Gipfel in den Anden und Asien erklommen hat.
Richter trainiert auch eine Trainingsgruppe im Landesleistungsstützpunkt Leichtathletik des ASV Sangerhausen. Und das sehr erfolgreich, wie die vielen Titel und Medaillen seiner Schützlinge verraten.
Im Sportpark Friesenstadion traf am Mittwochnachmittag die Fernseh-Moderatorin und Journalistin Mareile Höppner Axel
Richter, den Weg wiesen ihr die Nachwuchstalente des ASV. An der Tartanbahn interviewte die vor allem von der ARD-Sendereihe "Brisant" bekannte Moderatorin Axel Richter und auf der schnellen Kunststoffbahn kam es dann zum Duell der beiden. Richter wie gewohnt mit schnellem Schritt und Mareile Höppner auf einem nagelneuen neuen Mifa-Bike.
Im Landesleistungsstützpunkt kam es noch zum Plausch mit den Sangerhäuser Nachwuchstalenten – und dem unumgänglichen gemeinsamen Foto.
Einen Termin für die Fernsehsendung "Schlager einer Stadt" gibt es auch
schon: Es ist der 9. September, 20.15 im MDR Fernsehen.
 
Tommy Kunze / 11.08.2016
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Leichtathletik:
 
Den Meistertitel knapp verpasst

 
Mit neuer persönlicher Bestzeit wird der Sangerhäuser Maximilian Sluka Deutscher Vize-Meister über die 800 Meter.
 
Mönchengladbach – "Maximilian hat alles richtig gemacht",  so das erste Statement von Trainer Wolfgang Thier  nach dem spannenden Finallauf über die 800 Meter im Mönchengladbacher Grenzlandstadion. Maximilian Sluka, Läuferass aus Sangerhausen war für viele Experten überraschend  Deutscher Vize-Meister über die 800 Meter geworden. Dabei war der drahtige Sportschüler mit der schnellsten Vorlaufzeit in das Finale eingezogen – und war ein bisschen selbst erstaunt über seine Zeit. "Das machte mir Mut für den Endlauf", sagt der Sportschüler – und nach einer kleinen Pause: "Ich wollte gewinnen".
Wolfgang Thiers Order, sich auf keine taktischen Spielchen einzulassen und das Rennen von der Spitze weg zu laufen ging im Vorlauf 100-prozentig auf. Nach der ersten Kurve war Sluka der Chef auf der Tartanbahn. Und im Finallauf über die zwei Stadionrunden sah es zu Beginn des Rennens genauso aus. Maximilian Sluka kämpfte sich mit einem Höllentempo an die Spitze und
bestimmte das Tempo. Dann die letzte Kurve vor der Zielgeraden: Ein kurzes Stechen im Oberschenkel, "ich muss da durch", sagte sich der Sangerhäuser, blieb locker über die nächsten zehn, zwanzig Meter. Einbiegen in die Zielgerade, da tauchte sein "Schatten", der Neubrandenburger Jonas Baedeker plötzlich neben Sluka auf, der hielt dagegen, dann war Baedeker vorbei. Spannung pur. Und die Uhr tickte gnadenlos. Mit zwei Schritten Vorsprung ging der junge Mann aus dem Norden der Republik durchs Ziel. Der war selbst überrascht, hatte nicht einmal mit einer Medaille gerechnet. "Unglaublich, dass es nun sogar der Meistertitel geworden ist", so der Neubrandenburger, den keiner auf dem Zettel hatte, nicht einmal sein Trainer Thomas Peuker.
Maximilain Sluka durchlebte im Ziel eine Achterbahn der Gefühle. Glücklich, eine Medaille bei den "Deutschen" geholt zu haben, mit neuer persönlicher Bestzeit, die jetzt 1:53,39 Minuten steht. Und dann war da auch ein bisschen Ärger über den zweiten Platz. Sluka verliert nicht gern. Das Kämpferherz, das verspürte einen kleinen Stich. Aber da sind auch schon die nächsten Aufgaben im Blickfeld. Der Wechsel zum Gymnasium zum Beispiel. Dann ist noch die halb offene Tür zur Nationalmannschaft der Junioren. In Kenia wird im nächsten Jahr die Weltmeisterschaft der Junioren stattfinden. Dafür haben die Organisatoren die Hürden ziemlich hoch gehängt: 1:51,30 Minuten. Schafft er diese Norm dürfte Maxilian Sluka das Flugticket in der Tasche haben. "Diese Zeit will ich schaffen", sagt Sluka, das Laufass aus Sangerhausen bestimmt.
Bis dahin viel Lernen am Sportgymnasium und viel Training. Dann bleibt da noch ein bisschen Zeit für die Freundin Neele Neuber, die im Dreisprung in Mönchengladbach immerhin neunte wurde. Dann vielleicht noch einen spannenden Krimi lesen, Pizza oder Nudelsuppe essen oder allerlei elektronisches Gerät im Haushalt reparieren. Der 800-Metermann ist vielfältig. Und wenn dann noch etwas Zeit übrig ist, dann sitzt Maximilian Sluka auf dem Rasentraktor in Lengefeld und tuckert durchs Gelände. "das ist Vergnügen pur", sagt Sluka, der inzwischen zum 1,90- Metermann gewachsen ist, und den nur der Opa Sluka "Mäxchen" nenn darf. Andere sagen einfach Max.

Tommy Kunze / 03.08.2016
In seiner knapp bemessenen Freizeit fährt Maximilian Sluka gerne Rasentraktor bei Oma und Opa Sluka, die auf ihren sportlichen Enkel stolz sind.
Gratulierte im Namen des Vorstandes des ASV: Abteilungsleiter Leichtathletik Peter Lindner überreicht ein kleines Präsent.
Zur Info: Maximilian Sluka wurde im vorigen Jahr Deutscher Meister über die 800 Meter in der Altersklasse U16. Holte alle Meistertitel bei den Mitteldeutschen Meisterschaften und Landesmeisterschaften auch über die 400 m, 2000 m und 1500 m. Sluka war im letzten Jahr auch zum Sportler des Jahres in der Kategorie Nachwuchs gewählt.
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Leichtathletik:

 
Adrian Sauer freut sich auf Bremen

 
ASV-Talent startet bei Deutscher Jugendmeisterschaft über die 300 Meter Hürden.
Wenn andere Urlaub machen schwitzt Adrian Sauer (U16) auf der Tartan- Bahn im Sangerhäuser Friesenstadion. Fast täglich ist der Schollschüler auf der Laufbahn anzutreffen und immer dabei ASV-Trainer Axel Richter, der den 15-Jährigen wenige Wochen vor den Deutschen Meisterschaften unter seine Fittiche genommen hat. Die Meisterschaftsnorm hatte Adrian Sauer bei den Landesmeisterschaften in Halle geknackt. Die elektronischen Uhren blieben nach seinem Lauf bei 43,12 Sekunden stehen. Das war der Landesmeistertitel und eine neue persönliche Bestleistung  – aber viel wichtiger, es war auch die begehrte Fahrkarte zur Deutschen Jugendmeisterschaft in Bremen. Denn die Meisterschaftsnorm liegt immerhin bei 45,50 Sekunden.

Adrian Sauer freute sich anfangs nur verhalten über seine Zeit. Wusste er doch, dass die Vorbereitung auf die Meisterschaften noch einmal eine Menge an Kraft und Ausdauer kosten. Sauer nahm die Herausforderung an. Eine andere Herausforderung hatte er mit der Zeugnisausgabe bereits abgehakt: Auf dem Zeugnis stand eine glatte 1,0. Ein toller Notendurchschnitt.  
So ernst wie der Sangerhäuser Schollschüler das Lernen nimmt, betreibt er auch sein sportliches Hobby, die Leichtathletik. In diesem Jahr stehen bereits ein Landesmeistertitel und ein dritter Platz  bei den Mitteldeutschen Meisterschaften zu Buche. Beide Medaillen gab es im 300 Meter Hürdenlauf.  Hat man bei der Doppelbelastung Schule-Sport noch Zeit für andere Hobbys? Die Frage beantwortet Sauer wie aus der Pistole geschossen: &dbquo;Ich lese gern, und da holt er einen dicken Wälzer aus seinem Trainingsrucksack. &dbquo;Die Auserwählten von James Dashner,
so der aktuelle Lesestoff Sauers für die &dbquo;restliche Freizeit.
Nun geht es erst einmal für eine Woche nach London. Dann bleiben nach dem Urlaub mit den Eltern nur noch wenige Stunden für ein paar Trainingseinheiten sowie einige &dbquo;Trainings-Hausaufgaben.  Und am 6. August steht Adrian Sauer in Bremen am Start über die 300 Meter Hürden. Da hat er sieben davon über die 300 Meter zu bewältigen. Ein Ziel ist, diese Strecke in einer Zeit unter 43 Sekunden zu schaffen und sich vielleicht damit ein Platz unter den ersten zehn zu sichern. Seine Ziele hat Adrian Sauer bislang immer erreicht. Wünschen wir ihm viel Glück dabei, denn das kann auch ein Leichtathlet gut gebrauchen.
 
Tommy Kunze / 25.07.2016
Dieser Tage im Sportpark Friesenstadion: Adrian Sauer trainiert mit ASV-Trainer Axel Richter. Beide arbeiten noch an der Hürdentechnik.
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Leichtathletik:
 
"Goldschürfer" in den Brandbergen

 
ASV-Talente holen zwölf Titel bei den Bezirksmeisterschaften der Leichtathleten in Halle.

 
Halle – Mit 20mal Edelmetall kommen die Leichtathleten des ASV Sangerhausen von den Hallen-Bezirksmeisterschaften zurück. Zwei Tage leichtathletische Feinkost in der Brandberge-Halle. Überraschten am Tag eins der Titelkämpfe die ASV-Mädchen mit einem Bronzeplatz bei den Staffeln (Michelle Rüdiger, Christina Dingfeldt, Susanne  Schlißke, Sarah Heer) so war der Sieg von Maximilian Sluka (U18) im 400-Meterlauf (51,85 Sekunden) schon nicht mehr überraschend. Für die Zeit gab es auch ein dickes Lob von seinem halleschen Trainer Wolfgang Thier. Der verriet schon einmal, dass im nächsten Jahr bereits internationale Starts auf den Sportschüler aus Sangerhausen warten. Nicht unerwartet Slukas Sieg dann über die 800 Meter in 1:56,23 Sekunden. "Eine gute Zeit", so Thier. Das passe zum Plan.
 
Till Blättermann (U16) glänzte mit einem Vizemeistertitel im Sprint. Für die 7,42 Sekunden beim 60 Metersprint gabs ein Lob. Zwei 4. Plätze und ein 5. Platz dürften den Sportschüler für die Zukunft  optimistisch stimmen.
 
Zwei Siege steuerte Jennifer Kunze zur sehr guten ASV-Bilanz bei. Die Polizeischülerin siegte im Kugelstoßen (10,99 Meter) und im 200- Meterlauf (26,81 Sekunden). "Ich wollte unter 27 Sekunden bleiben", zeigte sich Kunze erfreut über diese Zeit.
 
Für die Überraschung am Tag zwei des Leichtathletik-Ereignisses sorgten die ASV-Jungen der Altersklassen zehn und elf. Beim Sprint der Zehner Talente gab es im 50-Metersprint sogar ein Doppelsieg (Jannes Göbel, Noah Gehlmann), beim Weitsprung siegte Gehlmann mit einem Satz von 4,30 Meter, Dritter wurde hier Göbel mit 4,20 Meter. Der Mann des Tages aus ASV-Sicht wurde freilich einmal mehr Connor Franke, der insgesamt drei Titel abräumte und im 800 Meterlauf noch einmal Bronze holte. Hannes Müller wurde Zweiter. Seinen Sprintsieg hatte Franke noch mit einer neuen persönlichen Bestleistung (7,59 sek.) gekrönt. Und den Weitsprung gewann das ASV-Talent mit einem Satz von 4,39 Meter.
 
Sehr zur Überraschung der Experten holte Neuzugang Noah Gehlmann bei seinem ersten Start im ASV-Trikot gleich zwei Bezirksmeistertitel und Silber im Sprint. Eine Sichere Angelegenheit für die ASV-Jungen wurde dann der Kampf um die Staffelkrone. In der 4x100-Meterstaffel siegte das ASV-Quartett  überlegen in 57,22 Sekunden. Damit lieferten Connor Franke, Noah Gehlmann, Hannes Müller und Jannes Göbel auch gleich einen neuen Vereinsrekord über diese Strecke.
 
Eh und jeh zuverlässig die Läufer und Geherinnen der Trainingsgruppe Reinefahl/Franke. Drei Starts, drei Meistertitel. So holten Henriette Wolf (3000 Meter Bahngehen), Leonie Franke (2000 Meter Bahngehen) und Max Lukas Franke (3000 Meter) Gold. Angesichts des Trainingsausfalls wegen der Schließung der Sporthalle am Scholl eine gute Leistung. Da waren auch die Trainer mit den Zeiten zufrieden.
 
Peter Lindner / 06.12.2016
Noah Gehlmann holte beim ersten Start für den ASV gleich zwei Meistertitel und einen zweiten Platz.
Jennifer Kunze gewinnt das Kugelstoßen mit 10,99 Meter.
Connor Franke (vorn) brachte die 4x100- Meterstaffel auf Erfolgskurs.
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Leichtathletik:
 
Viel Pech im Magdeburger Hürdenwald

 
ASV-Talente holen Silber und Bronze bei Team-Meisterschaften
Magdeburg – Das ging gründlich daneben. Viel Zeit die Wunden zu lecken, hatten die jungen ASV-Damen nach der ersten Disziplin, dem 60 Meter Hürdenlauf nicht. Die 76,2 Zentimeter hohen Hindernisse waren an diesem Tag für die ASV-Talente etwas zu hoch. Aber schon beim 60- Metersprint ging die Aufholjagd los. Tolle Zeiten für Henriette Lässing, die gerade zwischen der zweiten und dritten Hürde gestürzt war, und Sarah Heer, die ebenfalls an einem Hindernis strauchelte. Auch eine gute Zeit für Michelle Rüdiger beim Sprint. Das ASV-Trio holte auf. Für Henriette Lässing wurde sogar die zweitbeste Zeit insgesamt gestoppt. 9,09 Sekunden, neue persönliche Bestleistung! Und das bei einer Landesmeisterschaft.
Auch Susanne Schlißke, Christina Dingfeldt und Fiona Peukert machten ihr Ding und Punkte in der Mannschaftswertung gut. Nach dem Weitsprung konnte das Team weiter zulegen, die ASV-Nachwuchstalente zeigten Kampfgeist. Der war auch beim abschließenden 800-Meterlauf gefragt. Vier schwere 200-Meterrunden – und alle gaben ihr Bestes: 2:44,85 Minuten. Persönliche Bestleistung für Sarah Herr und auch Michelle Rüdiger freute sich mit den 2:53,88 Minuten über einen neuen persönlichen Rekord. In der Teamwertung sammelten die ASV-Mädchen 7750 Punkte. Das war Platz vier in der Altersklasse U12 und insgesamt Platz fünf. Zum Gesamtsieg fehlten bei Henriette Lässing 264 Punkte. Die hatte die Schollschülerin aus Kelbra beim Hürdenlauf liegen lassen.
Wesentlich besser lief es bei "den Herren der ASV-Schöpfung". In der Schlussrechnung Platz zwei für Connor Franke (Ak 11), der einen unspektakulären aber effektiven Wettkampf machte und mit 1641 Punkten im Vierkampf einen neuen persönlichen Rekord markierte. Und wieder das spannende Duell zwischen dem ASV-Talent Jannes Göbel (Ak 10) und Florian Happ von Wacker Rottleberode. Diesmal hatte der kleine Wacker-Mann wieder einmal die Nase vorn. In der Einzelwertung gab es Silber für Happ und Bronze für Göbel.
Weshalb das Vierköpfige ASV-Team, Hannes Müller und Anton Einicke lieferten ebenfalls einen guten Wettkampf ab, nicht mit in die Wertung kam, bleibt das große Geheimnis des Magdeburger Kampfgerichts. Ausgeschrieben war, dass fünf zu einer Mannschaft gehören und die
ersten drei gewertet werden. Hätte man sich daran gehalten, wäre sicher ein Medaillenrang für die ASV-Jungen drin gewesen. So wurden wieder einmal die großen Vereine wie der SC Magdeburg und der SV Halle bevorzugt, denen es bekanntlich leichter fällt, Teams mit fünf Leuten in einer Altersklasse zu besetzten. Beim nächsten Team-Wettkampf sollte man über die Problematik einmal nachdenken – oder einen Wettkampf ohne die kleinen Vereine organisieren. Das wäre fairer.
Für ASV-Übungsleiter Georg Rausch stand nach dem Wettkampf fest: "Alle haben gut gekämpft". Künftig müsse  man den Hürdenlauf intensiver trainieren. "Da liegen unsere Reserven", stimmte auch Leichtathletik-Abteilungsleiter Peter Lindner der Analyse von Rausch zu. Insgesamt stritten im Magdeburger Olympiastützpunkt mehr als 600 Teilnehmer aus 20 Vereinen Sachsen-Anhalts um die Medaillen im Mehrkampf. Die Teameisterschaft findet eigentlich in der Freiluftsaison statt. Musste wegen Witterungsunbilden im September abgesagt und nun in der Halle stattfinden.
 
Tommy Kunze / 23.11.2016
Trotz des Hürdendebakels mischte das ASV-Team beim Mehrkampf erfolgreich mit.
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Leichtathletik:
Leonie Franke siegt in Erfurt

 
Erfurt - Beim traditionellen Thüringer Hallen-Meeting hat die ASV-Starterin Leonie Franke im Bahngehen die 2000  Meter gewonnen. Gehandicapt wegen Trainingsausfall konnte sich die ASV-Geherin nicht über die Erfurter Zeit 12:18,60 Minuten) freuen – sie war über diese Distanz schon erheblich schneller. Trotz allem ein Achtungserfolg.
In diesem Jahr hatte Leonie Franke (U14) so ziemlich alle Wettkämpfe und Meisterschaften gewonnen, die in ihrer Altersklasse im Programm waren: Mehrfache Mitteldeutsche Meisterin, mehrfache Landesmeisterin und Bezirksmeisterin. Im nächsten Jahr gehört die Schollschülerin zum Landeskader für die 2000 Meter Bahngehen und wird sich an der Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften versuchen. Trainiert wird Leonie Franke vom Erfolgstrainer Helmut Reinefahl, der in diesem Jahr die ASV-Geherin Henriette Wolf zur Deutschen Jugendmeisterin geführt
hat.
 
Tommy Kunze / 17.11.2016
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Leichtathletik:
 
Max Franke nach Schlammschlacht Siebter
Ohrdruf – Bei den Mitteldeutschen Meisterschaften am Wochenende im Thüringischen Ohrdruf gewann der, der offenbar die längsten Nägel an den Schuhen hatte. Und das war ohne Zweifel Oliver Kreisel (SC DHFK Leipzig), der einen überlegenen Start-Ziel-Sieg hinlegte. Überhaupt waren die vier DHFK-Starter bei der Schlammschlacht in Ohrdruf gut im Bilde und gewannen die Mannschaftswertung.
Einiger Starter für den ASV Sangerhausen bei den Mitteldeutschen Meisterschaften im Cross war Max Lukas Franke (U18). Silas Blankenburg (U16) musste wegen Krankheit passen. Franke, der anfangs gut mithalten konnte, kam am Ende auf einem guten Platz sieben ein. Für die 4 Kilometer lange sehr schwer zu laufende Strecke benötigte der ASV-Läufer 18:39 Minuten.
&dbquo;Den Umständen entsprechend eine gute Leistung von Max, so Trainer- Vater Daniel Franke. Der ASV-Trainer war auch nach Ohrdruf gereist, um den Organisatoren &dbquo;einmal über die Schultern zu schauen. Denn im nächsten Jahr richtet der ASV Sangerhausen die Mitteldeutschen Meisterschaften im Cross aus. Start und Ziel wird dann im Waldbad
Grillenberg sein.
 
Tommy Kunze / 07.11.2016
Max Franke (3. Von links) mit Trainern und Mitstreitern der erfolgreichen Lauf- und Gehertruppe des ASV.
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Leichtathletik:
 
Siebenmal Edelmetall beim Turbine-Lauf

ASV-Nachwuchs beim Cross Halle in Halle dominant.

 
Halle – Acht Nachwuchstalente des ASV Sangerhausen wollten etwas für ihre Ausdauer tun. Deshalb hatten sie sich in die Teilnehmerlisten des traditionsreichen Herbstwaldlaufs von Turbine Halle eingetragen. Immerhin war es der inzwischen 51. Turbine-Waldlauf, das Jubiläum hatten die Turbine-Sportler im letzten Jahr gefeiert.
Noch vor ein paar Jahren fand der Herbstwaldlauf übrigens auf der Saale -Insel Peißnitz statt, jetzt haben die Verantwortlichen eine schöne Cross- Strecke im Stadion auf dem Felsen gefunden, übrigens dem höchsten Punkt der Saalestadt. Soviel zur Historie.
Für den sportlichen Teil hatten sich am Sonntag die acht ASV-Talente ein bisschen was vor genommen. Vor allem in den unteren Altersklassen dominierten die Sangerhäuser Läuferinnen und Läufer die Cross-Läufe. Bei prächtigem Laufwetter legten dann Sarah Heer und Michelle Rüdiger (beide w11) gleich einen viel beachteten Doppelsieg hin. Silber kam im gleichen Lauf für Neuzugang Leonie Podzun (w10) dazu. Über die drei
Medaillen freute sich die kleine Fan-Kurve des ASV gebührend.
Im nächsten Lauf zeigten die Jungen der U12, was sie drauf haben. Einen sicheren Sieg feierte hier Hannes Müller. Connor Franke holte Bronze und verlor auf den letzten zwei Metern Silber, weil er sich schon sicher im Ziel wähnte und vergeigte so den zweiten Doppelsieg.
Die jungen Damen der Altersklasse u14 hatten eigentlich nicht viel Hoffnung auf eine Medaille gesetzt. Die drei ASV-Läuferinnen wollten &dbquo;nur etwas für ihre Ausdauer tun, denn dafür seien Crossläufe schließlich das, so Lea Arnold. Und dann waren Lea Arnold und Larissa Hildebrandt ziemlich überrascht, als sie zur Siegerehrung gerufen worden. Silber für Arnold, Bronze für Hildebrandt. Da kam in der ASV-Truppe mal wieder Freude auf. Im gleichen Lauf war auch Lydia Spilker am Start. Die musste nach einer Runde jedoch aufgeben, sie war umgeknickt.
Alles in allem waren ASV-Trainer Ronny Wagner und Abteilungsleiter Peter Lindner des Lobes voll. "Unsere Jungen und Mädchen haben mal wieder gezeigt, dass sie kämpfen können", so beide gleichlautend. Immerhin: Acht Teilnehmer bescherten dem ASV-Nachwuchsteam sieben Medaillen. Leichtathletik-Herz, was willst du mehr?
Tommy Kunze / 07.11.2016
Holten überraschend Bronze und Silber: Larissa Hildebrand und Lea Arnold (von links).
Gleich drei ASV-Mädchen bis zum Ziel vorn: Sarah Heer, Michelle Rüdiger und Leonie Podzun
(von links).
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Leichtathletik:
 
ASV-Trio beim Test auf dem Prüfstand
Vier Nachwuchsasse des ASV Sangerhausen hatten für die zentrale Sichtung zur Aufnahme an die Sportschule Halle gemeldet. Mit Connor Franke, Sarah Heer und Lea Arnold stellten sich am Ende noch ganze drei den krischen Augen der Prüfer in der halleschen Brandberge Halle.
Landestrainerin Melanie Schulz hatte 110 Nachwuchsathleten aus zehn Vereinen Sachsen-Anhalts persönlich eingeladen. Das Testverfahren beim zentralen Sichtungslehrgang hatte es in sich. Überprüft wurden motorische Fähigkeiten, Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination und Beweglichkeit. Die Latte für eine Delegierung an einer der Sportschulen im Land wurde noch um einiges höher gelegt: auch die schulische Qualifikation (Zeugnisse) schauten sich die Prüfer an.
Ziel der Sichtung war, so Melanie Schulz, den derzeitigen Leistungsstand zu erfassen und die Möglichkeit einer leistungssportlichen Förderung an der Sportschule und im Landesleistungsstützpunkt zu prüfen. Das Testverfahren umfasste 50 Meter, Sprints mit &dbquo;fliegendem Start, 10 Meter Mini-Hindernisse, 1000-Meterlauf, Weitsprung mit verkürztem Anlauf, Kugelwurf, Ballwurf, Dreierhopp aus dem Stand, einen Tapping-Test, einer Bodenkür, die aus fünf Turn-Übungen bestand. Ergebnisse des Sichtungslehrganges werden in zwei Wochen vorliegen. Connor Franke: "Ich denke wir sind gut durch gekommen".
Solche zentralen Sichtungslehrgänge finden einmal im Jahr statt und sollen ambitionierten Nachwuchssportlern aus den Vereinen die Möglichkeit eines Sportschulbesuchs ermöglichen. Mit Maximilian Sluka und Till Blättermann trainieren derzeit zwei ASV-Nachwuchssportler an der Eliteschule des Sports in Halle.
 
Tommy Kunze / 01.11.2016
Connor Franke, Sarah Heer und Lea Arnold (von links) waren bei der Sichtung dabei.
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Leichtathletik:
 
Schwerstarbeit für ASV-Trainer

 
Der Zehnkampf, die Königsdisziplin, verlangt Axel Richter und Georg Rausch einiges ab.
Am Ende holen beide Silber und einen guten 7. Platz.
Halle – Zwei Tage Schwerstarbeit für die ASV-Trainer Axel Richter und Georg Rausch. Beide hatte sich in die Teilnehmerlisten beim traditionsreichen &dbquo;Jedermann Zehnkampf eingetragen und sich damit eine ziemlich schwere Last aufgebürdet: Durchhalten! An zwei Tagen mussten in der halleschen Brandberge Halle zehn Disziplinen absolviert werden: 60-Metersprint, 400 Meterlauf,, 1500-Meterlauf, 60 Meter Hürden, Hochsprung, Stabhochsprung, Weitsprung, Kugelstoßen, Diskus, Speerwurf.  
4000 Punkte hatte sich Axel Richter als Ziel gesetzt, von einer Platzierung nicht zu reden. Nach dem ersten Tag hatte der ASV-Trainer 2000 Punkte auf dem Konto, lag bei den M40-Männern gut im Rennen. Vor allem im Sprint (8,3 sek.) und im Kugelstoßen (10,98 m) gab es mit 476 und 545 Punkten die erhofften Zähler – und im Kugelstoßen sogar eine neue persönliche Bestweite. Denn soweit hatte der 40-Jährige das mehr als sieben Kilo schwere Gerät noch nie gestoßen.
Auch für Georg Rausch lief der erste Tag in der
Königsklasse der Leichtathletik gut. &dbquo;Ich bin gut durch gekommen, bilanzierte Rausch die die ersten fünf Disziplinen. Mit 327 Punkten für eine 8,9 sek. Im 60-Metersprint gab es sogar die meisten Punkte. Und im Kugelstoßen (7,97 Meter) waren es sogar 365 Punkte.
Die Nacht ohne Muskelkrämpfe! Das war die gute Nachricht am Morgen. Der zweite Tag wurde mit dem 60-Meter Hürdenlauf eingeläutet.  Beide waren mit ihren Leistungen (10,72 sek.) und 12,96 (sek.) zufrieden. Dazu kamen noch ansprechende Leistungen im Diskus (27,14 m sowie 20,40 m) und im Speer (37,14 m, 26,44 m). Da sah es für Richter schon nach einem Platz an der Spitze aus und auch Rausch konnte sich eine Platzierung unter den ersten zehn ausrechnen. Freilich hatten die Götter vor dem Erfolg noch eine Menge Schweiß angeordnet. Die technisch komplizierteste Disziplin, der Stabhochsprung stand noch auf dem Programm sowie der kraftraubende 1500-Meterlauf als Schlussdisziplin musste noch absolviert werden. Wer mit 40 im Stabhochsprung noch die
zwei Meter bezwingt, hat eigentlich die Königskrone schon verdient, sagt man landläufig. Das schafften beide ASV-Athleten. 2,30 Meter und die 2,50 Meter knapp gerissen, so lief es bei Richter. Dem stand Rausch nicht viel nach, er bezwang die Höhe von 2,10 Metern. Die Entscheidung fiel wie bei Olympia im abschließenden 1500 Meterlauf. 7,5 Hallenrunden Kampf um Meter und Sekunden. Da mussten letzte Reserven mobilisiert werden, da ging es noch einmal an die Grenze des Möglichen. Am Ende zeigten die Stoppuhren 5:29,23 Minuten für Richter und 6:10,06 Minuten für Rausch. Das waren für Axel Richter noch einmal 449 Punkte und 3927 Punkte in der Schlussrechnung. Das war der zweite Platz in der Wertung der 40-Jährigen! Georg Rausch freute sich über den 7. Platz in seiner  Altersklasse.  &dbquo;Wir können es noch, sagte Axel Richter am Ende des zweiten Tages. &dbquo;Einmal ein König sein, so wirbt de USV Halle für den traditionellen Jedermann Zehnkampf. Nach den zwei Tagen Schwerstarbeit durfte sich jeder, der den Kampf gegen die Uhr und sich selbst durch gestanden hat, getrost König nennen.
 
Tommy Kunze / 24.10.2016
Axel Richter (links) und Georg Rausch fachsimpeln in der Wettkampfpause.
Fast akrobatisch: Axel Richter kommt über die 2,30 m beim Stabhochsprung.
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Leichtathletik:
 
ASV holt Thüringer Mehrkampfpokal

 
Landesleistungsstützpunkt mit insgesamt guter Bilanz zum Schluss der Freiluftsaison. Dreimal Gold, fünfmal Silber und viermal Bronze in Ichtershausen.
Ichtershausen – Leichtathleten sind Optimisten. Die vom ASV Sangerhausen sowieso. Die dunklen Regenwolken, die am 1. Oktober in Ichtershausen den Blick auf die stolze Wachsenburg verhinderten, wichen im Tagesverlauf einem wechselvollen Herbsttag mit gelegentlichen Aufheiterungen. So sahen das zumindest die Wettermacher.
Bei den Leichtathletischen Talenten aus dem Landesleistungsstützpunkt des ASV in Sangerhausen erhellte sich die Stimmung von Disziplin zu Disziplin. Im Marcel-Kittel-Sportpark starteten 16 Jungen und Mädchen aus der Rosenstadt – und unterstrichen den guten Ruf, den die ASV- Talente in Thüringen inzwischen genießen mit ansprechenden Leistungen. Und so sammelten die Jungen und Mädchen in den Mehrkampfdisziplinen Drei- und Vierkampf fleißig Medaillen, sondern vor allem die Mädchen in den Altersklassen Ak acht bis 10 glänzten sogar noch mit einigen persönlichen Bestleistungen – und das im Weitsprung. So Henriette Lässing mit 4,20 m, Adele Blättermann mit 3,41 m und Jule Pietschmann mit 3,21 m. Den Vierkampf bei den jungen Damen der w10 dominierte nicht ganz unerwartet Henriette Lässing, die erst vor einer Woche bei den Bezirksmeisterschaften in Halle mit zwei
Bezirksmeistertiteln und einem Vizemeistertitel überraschte (die MZ berichtete). Eindrucksvoll die ASV-Bilanz: Platz eins im Vierkampf mit 1607 Punkten Henriette Lässing, Platz 2 Susanne  Schlißke (1493 Punkte), Platz 3 Christina Dingfeldt (1440 Punkte). Den starken Eindruck, den die ASV-Mädchen machten, verstärkte noch Neuzugang Leonie Podzun (1337), die auf einem guten 5. Platz einkam.
Auch über den zweiten und dritten Platz im Dreikampf der Achtjährigen freute man sich ebenso im ASV-Lager. Auf dem Silberrang
kam Adele Blättermann (998 Punkte) ein, Platz drei und Bronze gab es für Jule Pietschmann (978 Punkte). Auch die Jungen der Ak 11 zeigten sich zum Saisonabschluss noch gut in Schuss. Connor Franke und Hannes Müller siegten gleich im Doppelpack. Gold für Franke (1668 Punkte) und Silber für Müller (1339 Punkte). Erst auf Platz drei Luis Andre aus dem hessischen Melsungen (1261 Punkte). Noch erwähnenswert aus ASV- Sicht: Lydia Spilker (Bronze), Lea Arnold (Silber), Andre Heer (Gold), Jonas Fritsche (Silber).
Fast tragisch ging der der Vierkampf für Sarah Heer aus. Sie brachte nicht einen gültigen Satz im Weitsprung zustande – das waren Null-Punkte. Am Ende reichte es nach einer kämpferischen Leistung in den anderen Disziplinen sogar noch für einen Bronzeplatz. ASV-Trainer Ronny Wagner, der das ASV-Team betreute: "Zum Abschluss noch einmal gute Leistungen, das war schon ein toller Wettkampf". Abteilungsleiter Peter Lindner holte sich dann noch den Thüringer Mehrkampfpokal für das ASV -Team ab und sprach allen Leichtathleten den dank des Vorstandes für die Leistungen des gesamten Portjahres aus. In diesem Jahr warten dann noch die Hallen-Bezirksmeisterschaften auf die Sangerhäuser Nachwuchstalente, die finden am ersten Dezember-Wochenende in der Brandberge-Halle in Halle statt.
Tommy Kunze / 06.10.2016
Die vier jungen ASV-Damen bestimmten das Niveau des Mehrkampfes in ihrer Altersklasse. Von links: Susanne  Schlißke, Henriette Lässing, Leonie Podzun, Christina Dingfeldt.
Das erfolgreiche ASV-Team: Mit Urkunden und Medaillen.
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Leichtathletik:
 
ASV-Minis beim Cross vorn mit dabei

 
Silber, Bronze und ein Fahrrad für Alina Wagner.
Ahlsdorf – Beim traditionellen Ahlsdorfer Herbst-Cross im Mansfelder Grund hatten sich neun der inzwischen auf mehr als 20 Jungen und Mädchen angewachsenen Mini-Truppe der ASV-Leichtathleten in die Starterlisten eingetragen. Schon beim Bambini-Lauf waren mit Leni Wagner und Leo Messerschmidt zwei ASV-Starter gut im Bilde. Am Ende landeten beide auf einem guten fünften und sechsten Platz bei ihrem ersten Wettkampf.  
Neuzugang Leni Podzun kämpfte sich bei ihrem ersten Start im ASV- Dress auf Platz drei bei den Siebenjährigen und Jolina Kaufmann war noch einen Kik besser und freute sich über Platz zwei, für den es eine Silbermedaille gab. In der Altersklasse sieben bei den Jungen holte sich Moritz Press einen dritten Platz und die Bronzemedaille. In der Ak acht bei den Mädchen war Alina Wagner vorn mit dabei und erkämpfte sich ebenfalls eine Bronzemedaille.
Bronze gab es zudem für Finley Kotte (Altersklasse 9), hier kam Jonas Fritsche auf einem guten vierten Platz ein.
Einen Hauptpreis gab es nicht für einen schnellen Lauf, sondern für ein "glückliches" Händchen zu gewinnen. Glück hatte nämlich Alina Wagner, die ein 500-Euro teures Fahrrad mit nach Hause nehmen konnte. Die
beiden Übungsleiter der ASV-Minitruppe Ronny Wagner und Andreas Kaufmann waren mit den Leistungen ihrer Schützlinge durchweg zufrieden. Übrigens: Wer Lust hat, im jüngsten Nachwuchsteam des ASV Sangerhausen mitzumachen, der ist willkommen.  Training ist jeden Donnerstag im Sportpark Friesenstadion. Trainingsbeginn 16.30 Uhr. Im Winterhalbjahr findet das Training in der Halle des Scholl-Gymnasiums statt.
 
Tommy Kunze / 29.09.2016
Das neunköpfige ASV-Aufgebot beim Cross mit den Trainern Ronny Wagner und Andreas Kaufmann (hintere Reihe).
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Karate:
 
Thüringia Open in Wurzbach

Stefan Lampe / 26.09.2016
Carolin Heßler (links) 1. Platz Kumite
Lukas Schenke (rechts) 3. Platz Kumite
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Leichtathletik:
 
Viermal Edelmetall in Hamburg
 
Blättermann und Heer holen beim HSV-Sportfest viermal Edelmetall.
Hamburg – Beim größten Jugend- und Kindersportfest der Bundesrepublik, dem &dbquo;Fest der 1000 Zwerge waren für den ASV Sangerhausen Sarah Heer und Till Blättermann präsent. Wegen der Termin-Doppelung mit den Bezirksmeisterschaften in Halle konnten sich leider nicht mehr Sangerhäuser Leichtathleten in die Starterlisten des internationalen Sportfestes eintragen.
Sarah Heer (U12) und der Sportschüler im ASV-Trikot, Till Blättermann (U16) schlugen sich im Hamburger Ludwig-Jahn-Sportpark prächtig. So holte Sarah Heer im Ballwerfen mit 42,50 Metern Bronze (ein Kommunikationsfehler) verhinderte Gold. In Wirklichkeit hatte Heer nämlich 43,50 m geworfen. Mit neuer persönlicher Bestzeit von 2:46,20 Minuten verpasste sie knapp Bronze und kam auf Platz vier ein. Noch ein guter 5. Platz kam im Hürdenlauf hinzu, die 50-Meterdistanz bewältigte sie in 9,68 Sekunden.
Einen kompletten Medaillensatz bringt Till Blättermann aus der Hansestadt mit nach Hause. Bronze holte Blättermann im Diskus mit persönlicher Bestweite (39,22 Meter), Silber gab es für einen 5,64- Metersatz im Weitsprung und Gold schließlich im 100-Meterlauf. Seine
Lieblingsstrecke schaffte er am Samstag in 11,95 Sekunden. Da hatte sich er einstige Heine-Schüler aus Sangerhausen mehr vorgenommen.  &dbquo;Ich hatte den Meeting-Rekord (11,52 Sekunden) im Visier, leider hat es nicht geklappt, so Blättermann. Einen Versuch hat er noch. Im nächsten Jahr kann der Sangerhäuser Sprinter noch einmal in Hamburg starten. Und da werden auch die Termine klappen. Anfang September gehen in Halle die Bezirksmeisterschaften über die Bühne und das Hamburger Sportfest findet am letzten September-Wochenende statt – wahrscheinlich auch mit größerer ASV-Beteiligung.
 
Tommy Kunze / 26.09.2016
Till Blättermann und Sarah Heer glänzten in Hamburg mit guten Leistungen.
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Leichtathletik:
 
Spannendes Duell im Sprint

 
ASV-Neuentdeckung mit tollem Einstand
Halle – Für die Überraschung bei den Bezirksmeisterschaften am Wochenende in Halle sorgte einmal mehr eine Athletin im ASV-Trikot. Henriette Lässing (U12) trainiert erst wenige Wochen im Landesleistungszentrum des ASV und sorgte auf Anhieb bei den Meisterschaften für Furore.  Mit zweimal Gold und einmal Silber überraschte die junge Dame am Tag eins der Meisterschaft selbst die Experten und stellte sich bei ihrem ersten großen Wettkampf als ein Riesen-Talent vor.
Bereits im Vorlauf im 50-Metersprint hatte Henriette Lässing mit einer Zeit von 7,89 Sekunden die Messlatte ziemlich hoch gelegt. Die Zeit bestätigte sie im Finale, das sie ganz sicher gewann. Dann der Weitsprung. Ein Satz von 4,10 Metern sicherte ihr den Sieg – und den zweiten Bezirksmeistertitel. Henriette Lässing wollte auch unbedingt die 800 Meter mitlaufen. Vom Start weg immer mit in der Spitze war sie am Ende Zweite in einer Zeit von 3:01,29 Minuten. Das war Silber. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die ASV-Neustarterin mit 27,00 m noch einen vierten Platz "einsammelte". Ein toller Einstand im ASV- Talente-Team. Der Samstag endete mit den 800-Meterläufen der jungen
Damen in der U12. Nach zwei Zeitläufen stand fest es gibt zwei vierte Plätze, einen davon hatte sich nach einem kämpferischen Lauf Michelle Rüdiger gesichert, die mit 2:50,56 Minuten deutlich unter der Drei- Minutengrenze blieb.
Mit Spannung hatten die Leichtathletik-Fans am Tag zwei der Meisterschaften das Duell der beiden Zehnjährigen Florian Happ (Wacker Rottleberode) und Jannes Göbel (ASV Sangerhausen) erwartet. Beide schenken sich in ihren Wettkämpfen nichts – aber gehen sehr freundschaftlich mit einander um. Im 50-Metersprint galt in diesem Jahr eigentlich Jannes Göbel als der große Favorit. Göbel hatte im Vorlauf immerhin 7,52 Sekunden  vorgelegt. Dann das Finale. Beide liefen nebeneinander. Hatten sozusagen Tuchfühlung – und waren auch ein bisschen nervös durch mehrere Fehlstarts eines Athleten, der dann auch disqualifiziert worden war. Startschuss – und Göbel blieb mit seinen geborgten Spikes im Startblock hängen. Im Ziel hatte Florin Happ mit 7,64 Sekunden die Nase vorn. Jannes Göbel hatte als Zweiter "nur" eine 7,65 zu bieten. Da haben wir den ASV-Sprinter schon besser Lächeln sehen. Nach dem Sprint-Duell steht es 1:0 für den Wacker-Sprinter. Im Weitsprung kann Jannes Göbel den Spieß umdrehen. An seine Siegerweite von 4,36 kam keiner heran – auch Happ nicht, der bei 4,25 Metern landet. Auch im Ballwerfen konnte sich Göbel mit 45 Metern eine Bronze-Medaille sichern, Happ kam mit 44,50 auf dem undankbaren 4,
Platz ein. Für Happ gab es noch Silber im Hochsprung (1,15 m). Apropos Hochsprung. In dieser Disziplin standen überraschend gleich drei Athleten auf dem ersten Platz. Mit dabei Connor Franke, der es wie die anderen auf 1,25 Meter bei gleichen Versuchen schaffte. Zuvor hatte sich Franke bereits im 50-Metersprint den Bezirksmeistertitel gesichert. Mit einer Zeit von 7,42 Sekunden. Eine persönliche Bestzeit und das am Ende einer langen Saison.
Der Sonntag wurde für das ASV-Aufgebot zum Goldenen Sonntag. Silas Blankenburg (U14), Max-Lukas Franke (U18) sichern sich den Bezirksmeistertitel über die 3000 Meter. Einen Titel gewinnt auch Leonie Franke (U14) über die 2000 Meter Bahngehen, ihre Sportkameradin und Deutsche Meisterin Henriette Wolf (U16) gewinnt ebenfalls einen Meistertitel über die 3000 Meter Bahngehen. Und dann auch Hannes Müller (U12). Der wird Vize-Bezirksmeister  über die 800 Meter in 2:43,23 Minuten. Insgesamt konnten die ASV-Leichtathleten neunmal Gold, zweimal Silber, zweimal Bronze und einige gute 4. sowie 5. Plätze gewinnen. ASV-Leichtathletik-Chef Peter Lindner: "Eine gute Bilanz zum Saisonausklang". Er verweist auch darauf, dass einige Athleten bei anderen Wettkämpfen präsent waren, also keine Meisterschaftsmedaillen holen konnten. Und mit Adrian sauer habe ein weiterer Meisterschaftskandidat wegen Verletzung gefehlt.
 
Tommy Kunze / 26.09.2016
Florian Happ knapp vor Jannes Göbel.
Henriette Lässing: Gleich zwei Meistertitel und einmal Silber beim ersten Einsatz im ASV-Trikot.
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Leichtathletik:

Edelmetall beim "Bambino" abgeräumt

 
Fünf ASV-Asse stachen im Geiseltal
 
Braunsbedra – Die meisten ASV-Nachwuchstalente waren am Sonntag beim bunten Umzug zum Abschluss des 20. Sachsen-Anhalt-Tag präsent – mit deutschen Meistern, Mitteldeutschen Titelträgern sowie Landes- und Bezirksmeistern. Vor allem die jüngste ASV-Garde freute sich Medaillen geschmückt über den Beifall der vielen Gäste am Straßenrand. Im Festumzug fehlten Moritz Leßing, Niklas Ebeling, Christina Dingfeldt, Susanne  Schlißke und Jule Pietschmann. Das kleine fünfköpfige Team hatte den Auftrag in Braunsbedra beim 9. Geiseltaler Bambino-Sportfest Medaillen zu sammeln. Und noch während des Festumzuges erreichte die zu Hause gebliebenen die Nachricht der "Auftrag" sei erfüllt. Die kleine ASV-Truppe holte in Braunsbedra einen Doppelsieg im Dreikampf der U10-Jungen. Diesmal landete Niklas Ebeling auf Platz eins vor Moritz
Leßing, der knapp hinter seinem Mannschaftskameraden auf dem Silberrang einkam. Bei den jungen Damen holte Susanne  Schlißke im Dreikampf Platz zwei – beide knackten dabei souverän die 1000- Punktegrenze. Mit Platz drei und einer Bronzemedaille trug auch die gerade der Mini-Gruppe entwachsene Jule Pietschmann zur guten Bilanz der ASV-Nachwuchselite bei. Zudem holte Susanne  Schlißke noch Silber über die zwei Stadionrunden und auch Jule Pietschmann und Moritz Leßíng waren beim 800-Meterlauf gut im Bilde und sicherten sich jeweils noch eine Bronze-Medaille. Dazu kamen noch bei allen persönliche Bestmarken.
Kleine Geschichte am Rande: Weil der SV Braunsbedra eine Mädchenstaffel 4x50 Meter nicht zusammen bekam halfen die Sangerhäuser kurzerhand aus. Mit Susanne  Schlißke und Christina Dingfeldt man die Staffel mit einer tollen 31er Zeit sicher auf dem ersten Platz ein. Da gab es für die ASV-Mädchen jeweils noch einmal Gold.   
Insgesamt sammelten die fünf Nachwuchsathleten aus Sangerhausen zehnmal Edelmetall – das war ihr Beitrag zum 20. Sachsen-Anhalt-Tag. In Braunsbedra waren in den Altersklassen 6 bis 11 rund 200 Teilnehmer aus zehn Vereinen am Start.
Tommy Kunze / 14.09.2016
Das MDR-Fernsehen interviewt die erfolgreichen ASV-Talente im Festumzug.
Die fünf erfolgreichen Nachwuchstalente: Christina Dingfeldt, Susanne Schlißke, Jule Pietschmann, Niklas Ebeling und Moritz Leßing (von links).
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Leichtathletik:
 
ASV-Talente dominieren beim Nachwuchs


Insgesamt 18 Medaillen beim Bernburger Stadtwerke Cup
Bernburg – Die Dominanz war deutlich. Beim 3. Stadtwerke Cup in der Bernburger Sparkassenarena holten die ASV-Jungen in den Altersklassen neun bis elf durchweg alle Siege und glänzten zudem mit drei Doppelsiegen im Sprint, im Weitsprung und beim abschließenden 800-Meterlauf.  
Connor Franke glänzte mit einer tollen Serie im Weitsprung und brachte alle sechs Sprünge mit weit über 4 Metern in die Grube.  Herausragend sein weitester, der mit 4,57 m weiteste. Das war auch neue persönliche Bestweite. Auch seine 7,45 Sekunden über die 50 Meter waren neue persönliche Bestzeit. Dann noch der Doppelsieg über die 800 Meter in 2:43,84 Minuten, da kam nur Hannes Müller mit, der es auf 2:50.57 Minuten brachte und sich mit Silber begnügen musste.
Gut aufgelegt beim Start in die Herbstsaison präsentierten sich auch Moritz Leßing und Niklas Ebeling. Beide sorgten für zwei weitere Doppelerfolge von ASV-Athleten. Und zwar im Weitsprung und im Sprint, Da hatte zweimal Moritz Leßing die Nase vorn, jeweils Platz zwei: Niklas Ebeling. Der in der Ak 9 startende Ebeling sorgte für eine viel bejubelte Meisterleistung im ballwerfen. 45 Meter waren neue persönliche Bestweite, die im Stadionrund auch von den Konkurrenten mit Beifall anerkannt  wurde.
Und da war da noch Jannes Göbel (10). Gold im Sprint (7,58 sek.), Gold im Weitsprung (4,43 m) , Gold im Ballwerfen (42,50 m) und Bronze im 800-Meterlauf (3:01,14 min.). Ebenfalls Top Leistungen nach den Ferien mit zwei persönlichen Bestleistungen (Wie und Ball) gekrönt. Zur überragenden Bilanz gehörten auch die neue Bestweite von Sarah Heer im Ballwerfen. 40 Meter schleuderte sie das 80 Gramm schwere Gerät, das war Gold. Zweimal Bronze gab es  für das ASV-Mädchen im Sprint (8,01 sek.) und im 800 Meterlauf (2:49,96 min.) Über einen tollen Einstand im ASV-Nachwuchsteam  freute sich Michelle Rüdiger. Sie wurde im 800-Meterlauf hinter Heer sehr gute 4. In 2:54,63 Minuten. Gleich beim ersten Einsatz im ASV-Trikot eine neue persönliche Bestzeit, das war schon beachtlich. Zudem gab es noch einen Finalplatz im 50- Meter Sprintfinale. Herzlich willkommen im Team! Nicht ganz wie gewünscht lief es bei Christina Dingfeldt und Fiona Peukert dafür setzte Lea Arnold noch einen Silbernen Schlusspunkt über die 800 Meter
(3:03,03 min.).
Alles in allem ein guter Wettkampf der zehnköpfigen ASV-Mannschaft, die mit Trauerflor startete, um ihren langjährigen Trainer Karl-Heinz Lier zu würdigen. Zehnmal Gold, fünfmal Silber und dreimal Bronze, das hätte auch der Sangerhäuser Trainerlegende gefallen.
 
Peter Lindner / 22.08.2016
Nach dem Wettkampf noch ein Foto für die Chronik. Auf dem Bild fehlen Fiona Peukert und Michelle Rüdiger.
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Michelle Rüdiger bei ihrem Debutlauf.
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Leichtathletik:
 
Jennifer Kunze feiert Comeback

 
ASV-Mehrkämpferin überraschend Mitteldeutsche Meisterin. Norm für die Deutschen Meisterschaften geknackt.
 
Halle – Ein vielbeachtetes Comeback feierte am Wochenende Jennifer Kunze aus dem Landesleistungsstützpunkt des ASV Sangerhausen im Halleschen Leichtathletikstadion Robert-Koch-Straße. Kunze wurde überraschend Mitteldeutsche Meisterin im Siebenkampf.
&dbquo;Mit diesem Ergebnis konnten nur ganz große Optimisten rechnen, freute sich ASV-Trainer Helmut Reinefahl. Er hatte Jennifer Kunze (U20) vor drei Jahren zum Deutschen Meistertitel im Blockwettkampf geführt und betreut seither die junge Dame, die in diesem Jahr von langwierigen Verletzungen geplagt wurde und am Kyffhäuser-Gymnasium Bad Frankenhausen erfolgreich ihr Abi baute.
Seit rund zehn Jahren trainiert die Borxlebenerin beim ASV und eilte in diesem Jahrzehnt von Erfolg zu Erfolg. Zweimal siegte Jennifer Kunze im Berliner Olympiastadion beim Bundesdeutschen Wettbewerb &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter und wurde so auch national bekannt.     
Bezirksmeistertitel, Landesmeistertitel, Mitteldeutsche Meisterin, Deutsche Jugendmeisterin – die Liste ihrer sportlichen Erfolge ist lang. In diesen vielen Jahren gab es auch Rückschläge zu verkraften. Und so stählten einige Niederlagen und Verletzungen ihren Kampfgeist nur. Bestes Beispiel der Mitteldeutsche Meistertitel am Wochenende im Siebenkampf.  Jede Disziplin (100 Meter Hürden, Hochsprung, Kugelstoßen, 200 Meterlauf, Weitsprung, Speerwerfen und der abschließende 800 Meterlauf) war eine besondere Herausforderung. Denn das Training konnte wegen der Verletzungen nicht im Komplex erfolgen, Schnelligkeitstraining und Techniktraining konnten nur verkürzt erfolgen. Und so hatte künftige Polizistin Jennifer Kunze keinen Titel im Blick, ihr Ansinnen war es, vielleicht noch die Norm für die Deutschen Meisterschaften zu schaffen.
Die Norm liegt bei 4.400 Punkten. Helmut Reinefahl hatte für jede Disziplin runde 629 Punkte errechnet, die zu bringen sind. &dbquo;Keine leichte Aufgabe bei diesem Trainingsrückstand, formulierte Reinefahl kurz vor dem Wettkampf. Und dann ging es los: 15,91 Sekunden beim Hürdenlauf. Das brachte 725 Punkte. 1,60 Meter im Hochsprung, das waren immerhin 736 Punkte. So konnte es weiter gehen. Ging aber nicht. Der Rückschlag kam mit dem Kugelstoßen.  Die Kampfrichter vermaßen nur 9,90 Meter. Mickrige 523 Punkte. Sollte die Mission Meisterschaftsnorm scheitern? Dann kam mit 26,32 Sekunden eine passable Zeit über die 200 Meter. Das waren 769 Punkte. Der Weitsprung (5,29 m) brachte 640 Zähler. Eine solide Leistung im Speerwerfen (35,02 m) besserten das Punktekonto um 514 Zähler auf – vor dem abschließenden 800-Meterlauf standen nach sechs Disziplinen 3965 Punkte zu Buche.
Spannung pur im Stadionrund. Jeder weiß: die 800 m gehören nicht zur Lieblingsdisziplin der Jenni Kunze. Aber sie wollte die Norm schaffen! Und so lief sie nicht nur gegen die Zeit, sondern auch gegen den starken Wind auf dem letzten Laufabschnitt. 2:41,52 Minuten. Schnell waren die Punkte errechnet. 556 Zähler plus 3965. &dbquo;Es reicht, sagte Reinefahl und schmunzelte. Ausgepumpt und glücklich war am Ende Jennifer Kunze.  Mit 4521 Punkten hatte sie die Meisterschaftsnorm überboten und damit das Ticket für die Deutschen Meisterschaften gebucht. Es war ein Sieg gegen sich selbst. Und mehr oder weniger am Rande registrierte Kunze, dass das Ergebnis auch für den Meistertitel in Mitteldeutschland reichte.
 
Tommy Kunze / 25.07.2016
Leichtathletik:
 
Knapp an einer Medaille vorbei

 
ASV-Talent Till Blättermann nach großem Kampf Fünfter bei der Deutschen Meisterschaft.
 
Aachen - Till Blättermann ist ein großer Fan von Formel-1-Pilot Sebastian Vettel. Der musste beim Rennen am Wochenende aufgeben. Ein Reifenplatzer beendete jeden Traum vom Sieg.
Auf Reifen, Motor oder ähnliches musste sich das  Sangerhäuser Mehrkampftalent nicht verlassen. Nur auf seinen Körper und die Fähigkeiten, die er sich im Training angeeignet hat. Für seine erste Deutsche Meisterschaft im Mehrkampf hatte sich Blättermann akribisch
vorbereitet. Da ließ er manchen Schweißtropfen
im Sportpark Friesenstadion und da nahm er kurz vor den Meisterschaften fast täglich Fahrten nach Halle in Kauf. An der Sportschule dort holte sich Blättermann den letzten Schliff für die "Mission Meisterschaft". Eine Kooperation ASV-Landestrainerin machte es möglich. Schließlich steht der Name Blättermann schon lange auf dem Zettel der halleschen Trainer. Mit einem Ausrufezeichen! Kai Dockhorn, der hallesche Erfolgstrainer, kümmerte sich persönlich um den Trainingsgast aus Sangerhausen – und das offensichtlich mit Erfolg. Zuvor hatten ASV-Trainer wie die Liers, Uli Seifert und auch Axel Richter gute Grundlagen gelegt.
Im Blockwettkampf Wurf hatte Till Blättermann im Waldstadion zu Aachen
fünf Disziplinen zu absolvieren: Weitsprung, 80 Meter Hürden, Diskuswurf, Kugelstoßen und den
abschließenden 100 Meter-Sprint. Meisterschaftsziel war ein Platz unter den ersten zehn. Ein hoher Anspruch. Immerhin wollten 38 Mitstreiter um die Meisterschaftskrone kämpfen. Und nicht zu vergessen: Till Blättermann hatte wegen Krankheit rund ein Jahr Trainingsausfall zu verkraften.   
Dann der Weitsprung.  Da hat der Sangerhäuser gleich wichtige Punkte liegen lassen. 5,55 Meter hatten die Kampfrichter vermessen. Rund 40 Zentimeter von seiner Bestmarke entfernt. Das tat schon ein bisschen
weh, trotzdem Platz sechs in der vorläufigen Statistik. Dann das
Diskuswerfen. Gleich beim zweiten Versuch landete die 1000 Gramm schwere Scheibe bei 34,54 Meter. Der neue  persönliche Rekord zauberte das erste Lächeln ins Gesicht von Blättermann.  Der dritte und letzte Versuch. Der junge Mann im blauen ASV-Dress drehte sich kraftvoll im Ring – der Diskus flog ohne zu flattern auf eine Weite von gut 37 Metern – und landete genau auf der Linie. Ungültig. Platz vier in der Wertung und eine klitzekleine Hoffnung …
Nächster Programmpunkt der 80 Meter Hürdenlauf. Lange Zeit die technische Achillesverse bei Till Blättermann. Bei 11,99 Sekunden blieben die Stoppuhren stehen. "Unter 12 Sekunden ist immer gut", sagt Blättermann.  Platz fünf. Und ein bisschen Zittern vor dem Kugelstoßen. Im zweiten Versuch dann gleich 11,50 Meter. Neue persönliche Bestleistung und die Hoffnung auf den 100-Meterlauf, Blättermanns Lieblingsdisziplin. "Eine 11,5 wäre nicht schlecht", hofft der 14-Jährige.
Am Ende waren die Beine nach vier Disziplinen
dann doch schon schwer und die Zeit von 11,72 Sekunden reichte nicht, um einen Platz unter den ersten drei zu erreichen. Platz fünf, nur ganze vier Punkte hinter dem 4. Platz und nur 26 Punkte von einem Medaillenrang entfernt.
"Till hat einen Klasse Wettkampf gemacht", bescheinigte auch Kai Dockhorn seinem Schützling auf Zeit. Er habe gutes Potential. Und auch ASV-Abteilungsleiter Peter Lindner war begeistert von Blättermmanns Kampfgeist. "Ein tolles Ergebnis", so Lindner, der in diesem Jahr noch weitere drei Athleten bei Deutschen Meisterschaften im Rennen hat. "So gut waren wir noch nie", so Lindner, der nun die Daumen für Henriette Wolf, Adrian Sauer und Maximilian Sluka drückt. Noch hat auch Jennifer Kunze die Möglichkeit die Norm für die Deutsche Meisterschaft in der U20 zu knacken. Kunze startet am Wochenende bei der Mitteldeutschen Meisterschaft im Siebenkampf. Schafft sie die 4400 Punkte, dann könnte auch Jennifer Kunze noch ein Meisterschaftsticket lösen.

06.07.2016
Im Diskuswerfen eine neue persönliche Bestleistung.
Nicht ganz mit dem Weitsprung zufrieden.
Abteilungsleiter Peter Lindner gratuliert zum tollen 5. Platz.
Alle Kraft und die Kugel fliegt zur neuen Bestweite.
Till Blättermann beim 100-Meterlauf.
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Leichtathletik:
 
Blättermann nimmt Medaille ins Visier

 
ASV-Mehrkampfass startet am Sonntag in Aachen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften.
Vielleicht hilft ja auch das Daumendrücken. Aber im Aachener Waldstadion wird am Ende Till Blättermann ganz allein am Startblock hocken, auf den Startschuss warten und dann lossprinten, was das Zeug hält.
Eine kleine Sensation war ja eigentlich, dass der Sangerhäuser auf Anhieb die Norm für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften im Block Wurf mit 2750 Punkten souverän knackte und sogar noch etwas drauf legte und bei sehr guten 2746 Punkten landete. Damit liegt der Heineschüler  auf Platz 5 in der Deutschen Bestenliste. Dauerkonkurrent Till Steinfurth liegt mit 2790 Punkten in Front, gefolgt von Hein Aaron vom Hessischen MTV Kronberg (2771 Punkte) und Julian Hack (Baden- Baden) sowie Linze Saller (Bayern). Beide haben bislang 2.764 bzw. 2749 Punkte zu Buche stehen. Am Start beim Block Wurf ist also alles, was im deutschen Mehrkampfnachwuchs Rang und Namen hat. Insgesamt haben sich 35 Teilnehmer vorgenommen, bei der Medaillenvergabe ein Wörtchen mitzureden.
Es wird darauf ankommen, an diesem Sonntag auf den Punkt fit zu sein. Entscheiden wird die Tagesform. Till Blättermann geht gut vorbereitet in den Mehrkampf. Die Grundlagen für seine erfolgreiche Saison legten
Christa und Karl-Heinz Lier. Sie konnten wegen Krankheit das Training leider nicht mehr weiter führen.  Vor allem das Hürdentraining sowie das Weitsprungtraining übernahm mit Uli Seifert ein erfahrener   Hürdenspezialist, dem es gelang, die Leistungen Blättermanns weiter zu stabilisieren. Den "letzten Schliff" holte sich die Sangerhäuser Medaillenhoffnung  an der Sportschule in Halle, wo sich erfahrene Trainer um ihren Gast aus der Rosenstadt kümmerten und die eine oder andere Technik verfeinerte. Wie man sieht ist manche Kooperation im Sport durchaus möglich – und effektiv. Experten sagen, dass in Aachen alles möglich ist. Ein Platz unter den ersten sechs dürfte wahrscheinlich sein. Till Blättermann persönlich hat eine Medaille im Visier.  
Sein sportlicher Einsatz am vorigen Wochenende in Dessau bei den Mitteldeutschen Meisterschaften war so etwas wie eine Generalprobe. Vize-Meister in neuer persönlicher Rekordzeit von 11,53 Sekunden über die 100 Meter und ein guter vierter Platz bei den Hürdenspezialisten über die 80 Meter waren der Beweis dafür, dass Blättermann gut in Form ist. Drücken wir dem Talent aus Sangerhausen am Sonntag in Aachen kräftig die Daumen.
 
Tommy Kunze / 30.06.2016
Im 100-Metersprint gab sich Till Blättermann (blaues Trikot) nur seinem Konkurrenten Till Steinfürth geschlagen.
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Leichtathletik:
 
ASV-Talente glänzen mit Edelmetall

 
Tolle Bilanz: Blättermann & Co. holen im Thüringischen Ichtershausen dreizehnmal Gold, viermal Silber und sechsmal Bronze
Ichtershausen – Zugegeben: einige ASV-Talente freuten sich schon auf die lang ersehnte Sommerpause und hatten ihr Leistungszenit längst erreicht. Beim 5. Schülersportfest im wunderschönen Marcel-Kittel- Sportpark wollten jedoch alle noch einmal ihr Bestes geben. So Moritz Leßing, der im Weitsprung mit 3,87 m noch eine persönliche Bestweite erzielte und Gold holte sowie sich im 50-Metersprint in 8,11 sek. über Bronze freute. Mannschaftskamerad Niklas Ebeling (beide M9) holte sich wie erwartet Gold im Ballwerfen. Dafür reichten 33.50 Meter.
Ein Jahr älter ist Jannes Göbel. Er brillierte im Sprint, sicherte sich dort in 7,78 sek. Silber im Weitsprung (4,34 m) und Gold im Ballwerfen (40,50 Meter). Herz, was willst du mehr. Verlass war auch wieder auf Connor Franke (M11). Gold über die 800 Meter (2:50,18), Silber im Weitsprung (4,16 m) und Silber im Sprint (7,61 sek.). "Das war doch gar nicht schlecht", kommentierte Franke seine Leistungen.
Einen Einstand bei den ASV- Talenten nach Maß hatte Neuzugang  Lea
Arnold (W12). Gold im 800-Meterlauf, Bronze im Kugelstoßen, Bronze im 75-Meterlauf,  Platz vier im Ballwerfen und Platz fünf im Weitsprung. Und das beim ersten Wettkampf im ASV-Trikot. Auch Lydia Spilker (W13) freute sich über Gold über die zwei Stadionrunden und Gold im Kugelstoßen. Wie gewohnt zuverlässig legte auch Sarah Heer noch einmal einen Wettkampf hin. Gold im Ballwerfen (34,00 m), Silber im 50- Metersprint (8,04 sek.), Silber über die 800 m (2:54,26 min.) und Bronze im Weitsprung (3,90 m). Ein starker Wettkampf!
Im "Konzert" der Großen mischten auch Jule Pietschmann, Adele Blättermann, Alina Wagner, Jonas Fritsche,
Vincent Römisch und Finley Kotte mit. Die Achtjährigen aus der ASV- Minitruppe holten sechs Medaillen und gute 4. Plätze.
Till Blättermann (M14) ging in drei Disziplinen an den Start. Gold im 100- Meterlauf (11,58 sek.), Gold im Weitsprung (5,68 m), Gold im Kugelstoßen (11,25m) Bemerkenswert: Blättermann wuchtete das vier Kilo schwere Eisen dreimal über die die elf Meter. Mit diesen Ergebnissen dürfte der Sangerhäuser, der sich in Sangerhausen und in Halle auf die Deutschen Jugendmeisterschaften im Blockmehrkampf vorbereitet, auf einem guten Weg sein.
 
Tommy Kunze / 21.06.2016
Drei Medaillen für Lea Arnold. Ein guter Einstand bei den ASV-Talenten.
Connor Franke siegt im 800-Meterlauf.
Die ASV-Minis mit Trainer Ronny Wagner, ein erfolgreiches Team.
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Leichtathletik:
 
ASV-Talente siebenmal meisterlich

 
Sangerhäuser bei Landesmeisterschaften überaus erfolgreich: Siebenmal Gold, zweimal Silber, einmal Bronze.
 
Haldensleben – Zwei Tage Leichtathletik vom Feinsten. Zwei Tage Leichtathletik-Wetter im Waldstadion. Zwei Tage eine Leistungsschau des Sports. Die Landesmeisterschaften der Leichtathletik (U14 bis U20) hatten wie üblich in Sachsen-Anhalt für einige Aufmerksamkeit gesorgt, war doch die gesamte Nachwuchselite des Landes am Start. Die rührigen Organisatoren freuten über die Rekordbeteiligung (1147 Meldungen) von 508 Teilnehmern aus 50 Vereinen. Am Start außer Wertung waren Sportler aus vier weiteren Bundesländern, die die Gelegenheit nutzen wollten, die eine oder andere Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften zu erreichen.
Das schaffte übrigens auch Adrian Sauer (U16) aus dem Landesleistungsstützpunkt des ASV in Sangerhausen. Der Schollschüler stürmte über die 300 Meter Hürden geradezu zum Meistertitel – und
knackte mit 43,17 Sekunden die Norm (45,00 sek.) souverän. Und dann Jennifer Kunze (U20). Nach langen Auszeiten wegen Verletzungen feierte Kunze ein Comeback. Drei Meistertitel insgesamt, einmal Hochsprung (1.60m), einmal 400 m flach und einmal 400 m Hürden. Und ein 4. Platz im Weitsprung. Da zeigte sich ASV-Trainer Helmut Reinefahl regelrecht überrascht. "Toll. Mit diesen Ergebnissen habe ich noch nicht gerechnet".

Zwei Meistertitel gehen auf das Konto von Maximilian Sluka. Der siegte überlegen über die 400 Meter flach (51,64 sek.) und die 1500 m in der Superzeit von 4:03,12 Minuten. Beide Strecken dienten der Vorbereitung auf die Deutschen Jugendmeisterschaften, da wird Sluka wohl über die 800 m an den Start gehen.
Einen Landesmeistertitel steuerte Silas Blankenburg (U14) zur überaus erfolgreichen Bilanz der ASV-Leichtathleten bei. Blankenburg überraschte mit einem Tempo-Lauf über die 3000 Meter und absolvierte die lange Distanz in hervorragenden 10:26,44 Minuten. Das ist gegenwärtig Platz 6 in der Deutschen Bestenliste.
Bei seinem Meisterschaftslauf über die 2000 Meter Hindernis sicherte sich Max Lukas Franke den Titel eines Vize-Landesmeisters. Franke ging die fünf Stadionrunden mutig an, musste dann wegen der Hitze Tribut
zollen schaffte es dann als Zweiter ausgepumpt über den Zielstrich.    
Till Blättermann hatte sich für die Landestitelkämpfe einiges vorgenommen. Über die 100 Meter galt der drahtige Sangerhäuser als einer der Mitfavoriten. Freilich reichte seine neue persönliche Bestzeit (11,54 sek.) nicht für den Sieg. Den holte sich der starke Hallenser Till Steinforth, der ebenfalls persönliche Bestzeit (11,36 sek.) lief. Das Aufeinandertreffen der Tills sorgt immer wieder für Spannung. Beim Hürdenlauf wollte der Sangerhäuser Heineschüler den Spieß umdrehen. Ging mit der zweitbesten Vorlauf ins Finale – und das wars dann. Blättermann kam aus dem Rhythmus und gab auf. Waren es die Nerven oder der Start mit dem falschen Bein? Der ASV-Athlet haderte mit sich und der Welt. Zuvor hatte er noch Bronze im Weitsprung (5,71 m) geholt. Zwei Medaillen, Herz was willst du mehr? ASV-Trainer Uli Seifert, der Adrian Sauer und Till Blättermann auf Grund der Krankheit von Karl-Heinz Lier im Hürden- und Sprungbereich betreut, war mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden. "Wir haben das Ziel erreicht, jetzt geht’s an die Vorbereitung auf die Deutsche Jugendmeisterschaft".
Apropos Meisterschaft. Aus heutiger Sicht werden mindestens vier ASV- Talente an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen. "Wir machen Meister", so steht’s auf der Visitenkarte des rührigen Vereins. Abteilungsleiter Peter Lindner findet das Ergebnis "nahezu sensationell". Man sei auf dem richtigen Weg.

Tommy Kunze / 08.06.2016
Till Blättermann wird Vizemeister im 100- Metersprint.
Maximilian Sluka siegt souverän über die 400m.
Jennifer Kunze beim Start über die 400 m. Kunze holt drei Meistertitel.
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Leichtathletik:
 
Stadionrekord und ein &dbquo;blöder Diskus

 
Blättermann Vize-Meister und Sauer knapp an Meisterschaftsnorm vorbei.
Bernburg – Mit Till Blättermann (M14) und Adrian Sauer (M15) waren zwei Aktive des ASV Sangerhausen bei den Landesmeisterschaften im Mehrkampf (Block Wurf) in der Bernburger PSV-Arena am Start. Für Blättermann ging es um eine Medaille, für seinen Mannschaftskameraden Sauer um die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften, die in Aachen stattfinden.
Bekanntlich müssen die Aktiven beim Blockwettkampf in allen fünf Disziplinen durchweg gute Leistungen bringen, ein "Hänger" in einer Disziplin sorgt oft schon dafür, dass die Träume von einer Medaille platzen. Till Blättermann hatte sich einiges vorgenommen für die Landesmeisterschaften. Gute Trainingsergebnisse ließen da sogar die Hoffnung von einem Sieg aufkommen. Immerhin: Bei den Bezirksmeisterschaften kürzlich in Halle hatte Blättermann einen Wettkampf hingelegt, der sich sehen lassen konnte (die MZ berichtete). Sogar die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften hatte der junge Mann aus dem Landesleistungsstützpunkt hinbekommen.
Die erste Disziplin konnte Till Blättermann mit gutem Gewissen abhaken. 11,85 Sekunden für die 100 Meter, das waren satte 606 Punkte – und der
Stadionrekord gratis dazu. Auch der Lauf über die 80 Meter Hürden in 12,38 Sekunden konnte sich sehen lassen und brachte 535 Punkte. Und auch nach dem Weitsprung (5,72 Meter) lächelte Blättermann noch. Er lag mit 1707 Punkten vorn und auch nach der
4. Disziplin, dem Kugelstoßen freute sich Blättermann noch über seine Führung (2202 Punkte). Der Merseburger Richard Hartmann hatte da 2188 Punkte auf seinem Konto. Es entschied der Diskuswurf. Spannung pur – und alle hielten die Luft an. Blättermanns Scheibe landete bei 37 Metern genau auf der Begrenzungslinie. "Ungültig", hieß es. Die 31,70 Meter von Hartmann bedeuteten am Ende 39 Punkte mehr. Blättermanns gültige Weite: 27,13 m. "Die ersten Punkte habe ich beim Kugelstoßen liegen lassen, und dann der blöde Diskus, sehr schade", ärgerte sich der Sangerhäuser und brauchte eine Weile, um sich über den Vize- Landesmeistertitel zu freuen.
Adrian Sauer wollte nicht unbedingt eine Medaille, er wollte die Fahrkarte für die Deutschen Jugendmeisterschaften. 12,84 Sekunden im 100.Meterlauf, 12,22 Sekunden über die 80 Meter Hürden und 5,64 Meter im Weitsprung. Theoretisch noch ein Medaillenrang und die Fahrkarte nach Aachen fast gelöst. Dann 10,44 Meter im Kugelstoßen und 31,28 Meter im Diskus. Die beiden Stoß- und Wurfdisziplinen waren für den Sangerhäuser Schollschüler letztlich das Zünglein an der Waage. Und dann auch noch knapp an Bronze vorbei Platz vier, der undankbare Platz.
Da war jeder Kommentar überflüssig.  
ASV-Abteilungsleiter Peter Lindner zollte beiden Wettkämpfern Respekt. "Durchweg gute Leistungen und viel Pech", so Lindner, der beiden in Bernburg fest die Hand drückte und Trost spendete.
 
Tommy Kunze / 31.05.2016
Blättermann am Diskusring.
Till Blättermann und Adrian Sauer beim Mehrkampf in Bernburg.
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Leichtathletik:
 
Sluka läuft neue 800-Meter-Bestzeit

Dessau – Über eine neue persönliche Bestzeit über die 800 Meter freute sich am Wochenende Maximilian Sluka (U18). Beim 18. Internationalen Leichtathletik-Meeting im Dessauer Paul-Greifzu-Stadion absolvierte der Sangerhäuser die zwei Stadionrunden in sagenhaften 1:54,13 Minuten. Mit dieser Zeit Sluka wurde er Zweiter in der höheren Altersklasse U20. Schneller waren bislang nur Mohamad Mohamud  ((VFL Willich) und Jonathan Schulz (Dresdner SC). Beide sind ein Jahr älter als Maximilian Sluka, der in Halle an der Eliteschule des Sports trainiert und vom ehemaligen Landestrainer Wolfgang Thier betreut wird. In der Deutschen Bestenliste in der U20 liegt Sluka auf Platz drei und in der Bestenliste seiner Altersklasse auf Platz eins. Seine alte Bestzeit aus dem vergangenen Jahr lag bei 1:57,64 Minuten. Diese Zeit war Sluka bei seinem Sieg bei den deutschen Jugendmeisterschaften 2015 in Köln gelaufen.
Tommy Kunze / 30.05.2016
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Leichtathletik:
 
Henriette Wolf gewinnt Hitzeschlacht

 
ASV-Gehertalent holt sich nach einem starken Rennen den Mitteldeutschen Meistertitel. Silas Blankenburg wird Landesmeister über die 5 Kilometer.

Naumburg – Die Domstadt Naumburg war am Wochenende ganz die Geherstadt. An zwei Tagen gab es spannende Geherwettbewerbe: Deutsche Meisterschaften, den 47. Internationalen Wettbewerb im Gehen, Mitteldeutsche Meisterschaften im Straßengehen und die Landesmeisterschaften im Straßenlauf.
Drei Aktive vom ASV Sangerhausen hatten für die Wettkämpfe gemeldet – und mancher hatte insgeheim mit einer Medaille gerechnet. So Henriette Wolf (U16). Mit einem mutigen Rennen bei hohen Hitzegraden setzte sich die Geherin aus dem Sangerhäuser Landesleistungsstützpunkt Leichtathletik durch und gewann über eine Strecke von fünf Kilometern souverän vor der Merseburgerin Melanie Thielemann das  spannende Rennen - und den Titel einer Mitteldeutschen Meisterin. "Das war eine regelrechte Hitzeschlacht" und ein ganz starkes Rennen von Henriette, freute sich ASV-Trainer Helmut Reinefahl.
Bei einem Geher-Rahmenwettbewerb hatte Leonie Franke (U14) Magenprobleme und kam am Ende nicht auf einen Medaillenrang. Aber sie hatte tapfer durchgehalten lobte Reinefahl. Besser in Form war in Naumburg Silas Blankenburg (U14). Blankenburg lief über die 5 Kilometer ein souveränes Rennen, blieb immer im Bilde und gewann am Ende den Titel eines Landesmeisters.
 
Tommy Kunze / 23.05.2016
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Leichtathletik:
31mal Edelmetall für ASV-Talente

 
Susanne  Schlißke und Jannes Göbel holen allein siebenmal Gold beim traditionellen Pfingstsportfest
 
Leuna – Vielleicht brachte das Glück. Andreas   Schlißke, 1980 Olympiateilnehmer für die DDR in Moskau und 1981 mehrfacher Teilnehmer bei WM und EM über die 110 Meter Hürden, hatte in einer E- Mail seiner Namensvetterin viel Glück für die nächsten Wettkämpfe gesendet. Entdeckt hatte der Leichtathletikveteran, der jetzt in Chemnitz lebt, den Namen Schlißke im Internet.
Und dann das:  ASV-Nachwuchstalent Susanne  Schlißke (U12) legte beim Pfingstsportfest in Leuna eine Siegesserie hin, die es in sich hatte. Viermal Gold! Und das im Weitsprung, im Hochsprung, im Ballwerfen und im abschließenden 800-Meterlauf nach einem Tag leichtathletischer Schwerstarbeit. Susanne musste sogar noch einen kleinen Wermutstropfen im Becher der überschäumenden Freude hinnehmen.
Im 50-Metersprintwettbewerb hatte sie sich nämlich mit der zweitbesten Zeit für das Finale qualifiziert und eine fünfte Medaille war zum greifen nah. Doch die Organisatoren schickten die Finalisten los, ohne die Top- Favoriten. Trotz Protest wurde keine Wiederholung des Finales durchgeführt. Ein bisschen Pech bei viel Glück.
Für drei Disziplinen hatte Jannes Göbel (U12) gemeldet. Eine  neue Rekordweite im Ballwerfen (46,24 Meter) und über die 50 Meter eine Zeit von 7,50 Sekunden (Platz eins in der Deutschen Bestenliste) waren schon gute Ergebnisse und dann kam noch der Weitsprung. Da reichten bei überaus starkem Gegenwind 4,09 m zum Sieg. Wieder einmal hatte er seinen ärgsten Konkurrenten Florian Happ aus Rottleberode bezwungen. Eine tolle Sieges-Serie.
Schon zu Beginn hatten die ASV-Zwerge auf sich aufmerksam gemacht. Die erst siebenjährige Liesbeth Römer holte sich einmal Gold (50 m) sowie zweimal Silber (Weitsprung/Ball) und Jule Pietschmann landete nach einem erfolgreichen Dreikampf (Sprint, Weit, Ball) mit 873 Punkten auf dem Silberrang. Erste im Ballwerfen und zweimal Zweite im Weitsprung und Sprint. Zu Gold im Dreikampf fehlten am Ende mal gerade 20 Punkte.
Verlass war auch wieder auf Connor Franke. Erster im Sprint (7,55 sek.), Erster im Weitsprung (4,04 m) und Dritter im
Hochsprung (1,15 m). Und auch Niklas Ebeling und Moritz Leßing (beide U10) hatten wieder Grund zur Freude. Sie sicherten für den ASV Sangerhausen einen Doppelsieg im Dreikampf. Schade: Ebeling fehlten gerade einmal zwei Punkte an der 1000er Marke. Beachtlich: Jonas Fritsche aus der ASV-Mini-Gruppe machte einen großen Wettkampf und landete auf Platz vier.
Zur überragenden Bilanz der Sangerhäuser Leichtathleten trugen auch Sarah Heer (W11) mit einmal Bronze im Ballwerfen bei sowie Lydia Spilker (W13) mit einem dritten Platz über die 800 Meter (2:57,71 Minuten) bei. Spilker blieb zum ersten Mal unter drei Minuten. Und dann waren da noch die ASV-Trainer Axel Richter und Georg Rausch. Sie holten bei den Senioren immerhin dreimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze. Keine schlechten Vorbilder. Gold und Silber gab es noch für Jennifer Kunze (Kugelstoß, Speer), Silber für Silas Blankenburg  über die 800 Meter.
Alles in allem aus ASV-Sicht ein toller Wettkampf mit einem fast sensationellen Ergebnis: 17mal Gold, neunmal Silber und dreimal Bronze. Immerhin stritten in Leuna mehr als 300 Teilnehmer aus 44 Vereinen und sechs Bundesländern um die Medaillen.

Tommy Kunze / 17.05.2016
Susanne  Schlißke (vorn) holte insgesamt vier Goldmedaillen.
Die erfolgreichen Mehrkämpfer Moritz Leßing, Niklas Ebeling und Jonas Fritsche (von links).
Von Null an die deutsche Spitze: Jannes Göbel bei seinem Sprintsieg.
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Leichtathletik:
 
Südharz Cup muss abgesagt werden

 
Liebe Sportfreunde in nah und fern,
 
leider muss der 11. Südharz Cup am 11. Juni 2016 im Sportpark Friesenstadion Sangerhausen aus technischen Gründen abgesagt werden. Der 11. Südharz Cup findet –etwa zur gleichen Zeit– im nächsten Jahr am gleichen Ort statt.
 
Peter Lindner / 13.05.2016
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Leichtathletik:
 
Frischekur für Tartan-Bahn

 
Im Sportpark Friesenstadion werden Anlagen &dbquo;auf Vordermann gebracht.

Enrique Espinosa drehte mit seinem Spezialfahrzeug dieser Tage seine Runden auf der Laufbahn im Sportpark Friesenstadion. Eine Frischekur war angesagt und die Burgheimer Firma Polytan hatte es übernommen, die von ihr angelegte Laufbahn und dazu gehörenden Anlagen zu reinigen. Immerhin vor drei Jahren, im Juni 2013, war die nagelneue Leichtathletik-Anlage mit moderner Tartanbahn eingeweiht worden.
Kleine Erinnerung: Die Bahnweihe mit Doppel-Olympiasieger Waldemar Cierpinski erfolgte fast auf den Tag genau vor drei Jahren (die MZ berichtete). Eine Ehrenrunde mit Cierpinski drehten die leichtathletischen Talente des ASV  beim letzten Training vor den Schulferien. Mit einer 400- Meter-Runde weihten die Olympiasieger von morgen damit ihre neue Wettkampf- und Trainingsstätte im Sportpark Friesenstadion ein.
Inzwischen hat die moderne Tartanbahn drei Jahre "auf dem Buckel" und war längst reif für eine Frischekur. In den letzten drei Jahren fanden viele überregionale Wettkämpfe statt, die Schulen haben die Anlagen längst zu ihrer Trainings- und Wettkampfstätte erkoren. Der Landesleistungsstützpunkt Leichtathletik des ASV hat sich inzwischen im Sportpark häuslich eingerichtet und bildet neue talente für die olympische Kernsportart aus.
Die Kosten für den  sowohl für den Schul- als auch den Freizeit- und Vereinssport beliefen sich laut Oberbürgermeister Ralf Poschmann auf 646 000 Euro, wobei das Land  Sachsen-Anhalt dieses Projekt mit 347 000 Euro finanziell unterstützt hatte. Der für die Stadt damals  nicht zu erbringenden Eigenanteil der Finanzierung in Höhe von 179 000 Euro floss aus dem Zukunftsfond des Landkreises, es gab Lottomittel, eine großzügige Spende der bauausführenden Firma und eine erfolgreiche Spendenaktion des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV). Insgesamt ist die Anlage rund 3 650 Quadratmetern groß. In der Weitsprunggrube wurden 15 Kubikmeter feinster Flusssand eingebaut. 1 100 Meter Borde mussten gesetzt, 850 Meter Drainage gelegt und 2 500 Quadratmeter Sportrasen angesät werden.
 
Tommy Kunze / 04.05.2016
Enrique Espinoso reinigt mit einem Spezialfahrzeug und kräftigem Kärcher die Kunststoffbahn.
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Leichtathletik:


 
Blättermann auf dem Weg nach Aachen
ASV-Talente glänzen bei Meisterschaften im Mehrkampf und im Blockwettkampf.
 
Halle – Vom Wetter reden Leichtathleten nicht. Sie finden sich mit Wind und Regen ab. So am Sonntag. Als der stürmische Wind den Athleten gehörig ins Gesicht blies. Und auch der Titel bei den Bezirksmeisterschaften war ihm so wichtig nicht. Till Blättermann (U16) hatte für die Bezirksmeisterschaften im Blockwettkampf ein anderes Ziel formuliert: "Ich will die Norm für die deutschen Meisterschaften im Blockwettkampf in Aachen packen". Und Blättermann wusste: Das sind immerhin 2500 Punkte. In jeder Disziplin (100 m Sprint, 80 m Hürden, Weitsprung, Kugelstoßen, Diskus) hätte er runde 500 Zähler zu bringen. Eine Riesen Aufgabe.
Am Ende des Tages stand dann fest: Blättermann holt sich den Meistertitel im Block Wurf mit 2749 Punkten. Das zauberte ein fröhliches Lächeln ins Gesicht des sonst immer ein wenig ernst schauenden Sportlers. Und am späten Abend vermeldete die Datenbank der deutschen Leichtathleten die Veränderungen an der Spitze. Blättermann und die Platzierten von Halle hatten sich im Block Wurf an die deutsche Spitze katapultiert. Und Blättermann winkt ab. "Die Spitze in der Bestenliste ist nicht so interessant für mich. Jetzt zählt eine gute Vorbereitung auf die Meisterschaft".
Im &dbquo;Schatten von Till Blättermann machte auch Adrian Sauer (M15) einen richtig guten Wettkampf. Immerhin freute sich Sauer über Platz fünf (2571 Punkte) in einem sehr starken Teilnehmerfeld. Auch mehrere persönliche Rekorde (Weit: 5,85 m) stehen nun zu Buche.     
Mit Jannes Göbel, Connor Franke und Hannes Müller (alle U12) sowie den jungen Damen Sarah Heer und Christina Dingfeldt (U12) standen weitere ASV-Talente am Mehrkampfstart. Das Duell Göbel – Florian Happ fand statt. Göbel siegte souverän mit 1502 Punkten. Das ist derzeit ein zweiter Platz in der deutschen Bestenliste. Der Rottleberöder landete nach einem spannenden Wettkampf auf Platz vier. Connor Franke holte in der Ak M11 Silber und den Vize-Meistertitel und Göbel, Franke und Hannes Müller (7. Im Vierkampf) freuten sich gemeinsam über den zweiten Platz in der Teamwertung (4262 Punkte und immerhin Platz 8 in der deutschen Bestenliste).
Für die Überraschung des Tages sorgte Christina Dingfeldt (W10). Die Allstedterin legte einen soliden Wettkampf hin, steigerte sich von Disziplin (beispielsweise im Weitsprung) – und am Ende war es der Bronze-Platz. Ein bisschen Pech hatte Sarah Heer (W11). Einen Tag zuvor hatte sie bei den Langstaffel (3x800m) das ASV-Trio noch zum Bezirksmeistertitel geführt, aber beim Vierkampf in Halle fehlten ihr dann ganze acht Punkte an einer Medaille.
Bronze gab es auch für Henriette Wolf (U16). Im Blockwettkampf Lauf schaffte sie mit 201 Punkten eine Norm für die Deutschen Meisterschaften im 3000 m Gehen, die in Bremen stattfinden. Und schließlich Leonie Franke. Leonie machte ebenfalls einen konzentrierten Wettkampf, legte einen schnellen 800-Meterlauf hin (2:40,18 Minuten) und wurde immerhin gute 6. (1976 Punkte).  Mit insgesamt zwei Meistertiteln, zwei Vize-Meistertiteln und zweimal Bronze erzielten die ASV-Talente bei den Mehrkampf-Meisterschaften "ein überragendes Resultat", so Abteilungsleiter Peter Lindner. Damit bestätigte sich einmal mehr die zielgerichtete Arbeit mit den vielen Talenten. Besonderer Dank gelte laut Lindner der einfühlsamen und kompetenten Arbeit der Trainer und Übungsleiter im Landesleistungszentrum Leichtathletik beim ASV.
Tommy Kunze / 03.05.2016
Leonie Franke nach den anstrengenden 800m noch gut in Form.
Auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft: Till Blättermann.
Henriette Wolf (blaues Trikot) holt Bronze – hier beim Start zum 2000-Meterlauf.
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Leichtathletik:
 
ASV-Staffel wird Bezirksmeister

 
Bei den Langstaffeln knüpfen die Sangerhäuser Leichtathleten an gute Traditionen an.

Braunsbedra – Eine schöne und erfolgreiche Tradition. Bei den Bezirksmeisterschaften der so genannten Langstaffeln standen die Jungen und Mädchen des ASV Sangerhausen immer mit auf dem Treppchen. Im letzten Jahr waren die 3x800-Meterstaffeln ausgefallen, in diesem Jahr hatte sich mit der LG Merseburg ein Verein gefunden, der die Austragung der Meisterschaft übernommen hat. Und zwar im Stadion des Friedens Braunsbedra. Diese  Sportstätte ist vor allem den jüngeren Nachwuchstalenten des ASV in guter Erinnerung, sammeln doch die Jungen und Mädchen aus der Rosenstadt regelmäßig bei den Nachwuchswettkämpfen jede Menge Medaillen.
Bei den Langstaffeln in diesem Jahr hatten sich die Trainer für eine Mädchenstaffel entschieden und mit Susanne   Schlißke, Christina Dingfeldt sowie Sarah Heer ein Trio nach Braunsbedra geschickt, das bereits mehrfach das Vertrauen gerechtfertigt hatte. Stärkste Widersacher im Finale waren die jungen Damen des SV Braunsbedra, die in der letzten Stadionrunde klar in Führung lagen. Als Schlussläuferin schickte der ASV Sangerhausen Sarah Heer ins Rennen. Mit einem mutigen Gewaltlauf holte die Müntzerschülerin den Vorsprung der Geiseltaler auf und siegte am Ende noch überlegen. Die Zeit von 9:13,20 Minuten war übrigens noch um einiges schneller, als die Siegerzeit der Jungen- Staffeln.
Neben den Bezirksmeisterschaften ging es bei den Athleten der Altersklassen U14 und älter um die Landesmeisterschaften. Hier holten sich die jungen Männer des HLF (Hallesche Leichtathletikfreunde) in der U18 den Landesmeistertitel. Sportschüler und ASV-Mitglied Maximilian Sluka hatte die Staffel des HLF zum Sieg geführt.
 
Tommy Kunze / 03.05.2016
In Braunsbedra erfolgreich das ASV-Trio Susanne Schlißke, Sarah Heer und Christina Dingfeldt
(von links).
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Leichtathletik:
 
Blättermann sprintet an die Spitze
 
Neue Bestzeiten über die Hürden und im 100-Sprint können sich sehen lassen.
Bernburg – Das Ziel war klar: Till Blättermann (M14) und Adrian Sauer (M15) sollten beim 4. Sparkassen Cup in Bernburg ordentliche Zeiten über die 100 Meter und die 80 Meter Hürden hinlegen. Immerhin sollten die Zeiten belegen, dass sie erfolgreich auf dem Weg zu deutschen Meisterschaften sind – denn da gilt es vorher Normen zu erfüllen. Zum Beispiel im Mehrkampf.
Beide lösten ihre Aufgaben, die ihnen ASV-Trainer Uli Seifert gestellt hatte nach besten Kräften. So fegte Blättermann über den 80 Meter langen Hürdenwald in guten 12,12 Sekunden. Das war persönliche Bestleistung und Platz 3 in der deutschen Bestenliste. Auch über die 100 Meter setzte sich das Sangerhäuser Sprintass durch und siegte in neuer persönlicher Bestzeit von 11,91 Sekunden. Damit blieb Blättermann zum ersten Mal unter der magischen 12-Sekundengrenze. Platz 4 in der deutschen Bestenliste. Die beachtlichen Ergebnisse brachte der Sangerhäuser Heineschüler übrigens bei winterlicher Kälte auf die Tartanbahn.
Gut in Schuss präsentierte sich in Bernburg auch Vereinskamerad Adrian Sauer. Sauer siegte über die 100 Meter in 12,57 Sekunden und legte über die 80 Meter Hürden eine Zeit von 12,44 Sekunden hin (Platz 2) – beide Zeiten waren gleich zum Freiluftauftakt persönliche Rekorde. "Bei besserem Wetter wäre vielleicht mehr drin gewesen", so Sauer, der am
1. Mai mit Blättermann in Halle einen ersten Mehrkampf absolviert.
Dritter Mann im ASV-Trio war mit Hannes Müller (M11) ein hoffnungsvoller Nachwuchsläufer auf den längeren Distanzen. Müller siegte souverän über die 800 Meter und möchte einmal in die Fußstapfen von Maximilian Sluka treten. Seine 2:45,55 Minuten lassen da hoffen. Mit dieser Zeit über die zwei Stadionrunden liegt Hannes Müller übrigens auf Platz 7 der deutschen Rangliste in seiner Altersklasse.
Apropos Maximilian Sluka. Der Sangerhäuser Sportschüler absolvierte beim Harzer Läufertag seinen ersten 800-Meterlauf der gerade begonnenen Freiluftsaison. In Wernigerode blieb er knapp über der Zwei-Minutengrenze (2:02,81 min). Mit dieser Zeit war ihm der Sieg freilich sicher. Im bunten Harzstädtchen war auch Max Lukas Franke (wie Sluka U18) am Start. Franke lief in Wernigerode die 1500 Meter und kam mit einer Zeit von 4:29,56 Minuten  auf Platz zwei. Aus ASV-Sicht neben den Ergebnissen bei der Bahneröffnung in Merseburg (die MZ berichtete) ein hoffnungsvoller Auftakt beim Start in die Freiluftsaison.
 
Tommy Kunze / 29.04.2016
Till Blättermann sprintet in die deutsche Spitze.
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Leichtathletik:
 
Fernduell: Göbel besiegt Happ

 
ASV-Asse holen bei Bahneröffnung 21 Medaillen.
Jannes Göbel an der Spitze der deutschen Bestenliste
im Weitsprung.
 
Merseburg – Die Leichtathletik-Experten des Landes waren gespannt auf das Duell –Talente Jannes Göbel (ASV Sangerhausen) und Florian Happ (Wacker Rottleberode). Beide sind in ihrer Altersklasse (U12) in Sachsen -Anhalt derzeit das Maß aller Dinge. Gespannt waren alle auf das Aufeinandertreffen der sportlichen Jungen in Merseburg. Doch bei der traditionellen Bahneröffnung beim MSV Buna Schkopau im Merseburger Stadtstadion war der Rottleberöder nicht am Start – die Wacker- Leichtathleten hatten beim Sprinter-Dreikampf in Halle "gebucht". Und dort spielte Florian Happ alle seine Trümpfe aus. Er siegte beim 30- Metersprint, beim 150-Meterlauf und schließlich beim Weitsprung. Mit einem weiten Satz über die 4,30 Meter hatte er den Sieg in sicheren Händen – und einen neuen persönlichen Rekord dazu. Das war in der Deutschen Bestenliste dieser Altersklasse der Spitzenplatz, vorrübergehend. Denn bei der Bahneröffnung in Merseburg meldete sich der Sangerhäuser Jannes Göbel zu Wort. 4,35 Meter vermaßen die Kampfrichter. Und das nach einer beeindruckenden Serie von vier 4- Metersprüngen hinter einander. Den ersten Platz ließ sich Göbel auch im Sprint nicht nehmen, da siegte er über die 50 Meter in 7,61 sek. Platz 1 in der deutschen Bestenliste.
 
Gut aufgelegt - trotz des kalten Wetters – ging auch Connor Franke (m11) an den Start. Vier Goldmedaillen nach den Siegen im Hochsprung (1,25 m), im Sprint (7,68 sek.), über die 800m (2:54,49 min.) und im Weitsprung (4,27 m). Eine solche Bilanz war an diesem Tag unerreicht. Freilich hat Connor Franke auch eine so genannte Achillesferse. Im Ballwurf landete das 80 Gramm schwere Gerät bei nur 25,30 Metern, Göbels Wurfgeschoss dagegen bei 41,36 Meter. Da gibt’s für Franke im Training noch einiges zu tun, um auch im Mehrkampf Spitze zu bleiben.
 
Nicht überraschend war der Doppelsieg von Niklas Ebeling und Moritz Leßing (beide U10) im Dreikampf. Herausragend Ebelings Wurfweite. Er schleuderte den Lederball auf die Rekordweite von 41,30 Meter. Bei ihm zahlte sich das Training offenbar schon aus. Überraschend dagegen bei den ganz jungen Damen des ASV. Adele Blättermann und Jule Pietschmann bestimmten das Niveau im Dreikampf bei den jüngsten Leichtathletik-Hoffnungen. Die beiden gerade einmal Achtjährigen holten ebenfalls einen Doppelsieg für die Farben des ASV. Jule Pietschmann holte sich dann noch Silber im 800-Meterlauf (3:19,42 min.). Zu den jüngsten hoffnungsvollen Talenten beim ASV Sangerhausen zählt auch die erst siebenjährige Liesbeth Römer. Die kleine Liesbeth holte sich Gold im 50-Metersprint und Bronze im Ballwerfen. Einen soliden und erfolgreichen Wettkampf lieferten auch Sarah Heer, Christina Dingfeldt, Susanne  Schließke, Linda Einicke, Fiona Peukert und die Jungen Moritz Leßing sowie Anton Einicke ab. Und offensichtlich selbst überrascht von ihren Leistungen freute sich Lydia Spilker (W13) über ihre insgesamt drei Medaillen (1x Gold, 2xBronze).
 
Fazit der ASV-Trainer: "Wir sind gut aus dem Wintertraining gekommen, die Anstrengungen haben sich gelohnt".
 
Tommy Kunze / 28.04.2016
Connor Franke, Hier beim Weitsprung, holt viermal Gold.
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Adele Blättermann und Jule Pietschmann (von links) siegen im Mehrkampf.
Jannes Göbel siegt im überlegen im Sprint.
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Leichtathletik:
 
Frühjahrsputz im Sportpark

 
Die Leichtathleten des ASV pflegen ihr Landesleistungszentrum
 
Muttis, Vatis, Omas und Opas – sie alle waren am Wochenende mit von der Partie. Wie in jedem Jahr so hatte die Abteilung Leichtathletik des ASV Sangerhausen wieder zum Frühjahrsputz aufgerufen. Und wer nicht gerade an diesem Wochenende einen Wettkampf musste oder eine andere wichtige Familienangelegenheit zu erledigen hatte, der war pünktlich um 10 Uhr im Sportpark Friesenstadion. Ansonsten wurde wie bei Familie Göbel ein Kuchen &dbquo;für die fleißigen Helfer fällig. &dbquo;Der Göbel- Kuchen ging weg wie die berühmten warme Semmeln, so Anita Heer. Das war ein dickes Lob für die Bäckerin.
Während die Vatis einen neuen Carport aufbauten und das Dach dicht machten oder die maroden Fußböden in den Containern reparierten, waren die Muttis fleißig beim Aufräumen anzutreffen. So wurden alle Trainingsgeräte gesäubert und auf Vordermann gebracht, sogar das Trampolin wurde für die kleinsten Sportlerinnen und Sportler wieder fit gemacht. &dbquo;Ein gelungener Arbeitseinsatz, lobte Abteilungsleiter Peter Lindner. Mehr als 20 Männer und Frauen hatten sich beteiligt und der ASV hatte sogar 800 Euro an finanziellen Mitteln springen lassen für das Material.
Und dass man auf Jennifer Kunze nicht nur bei Wettkämpfen zählen kann, zeigte die erfolgreiche Mehrkämpferin ebenfalls am Samstag. Sie leitete ein paar Trainingseinheiten bei der kleinen Trainingsgruppe. Für Connor Franke, Sarah Heer, Christina Dingfeldt, Susanne  Schlißke, Jule Pietschmann und all die anderen war das Training mit ihrem sportlichen Vorbild &dbquo;richtig cool, wie Connor Franke einschätzte. Jenni Kunze zeigte dann noch, dass sie auch mit Staubsauger umgehen kann.  
Jetzt fehlt den Leichtathleten nur noch das Geld für die Schweißbahnen, die das Dach auf den beiden Carports endgültig dicht machen soll. Vielleicht springt den erfolgreichen Sportlern ja der eine oder andere Sponsor bei und hilft mit ein paar Euros.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Tommy Kunze

19.04.2016
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Leichtathletik:
 
Vom Grillensprung zum Arschleder

 
8. Lauf "Rund um das Schaubergwerk Röhrigschacht"
mit Rekordbeteiligung. 210 Läufer aus
sieben Bundesländern am Start.
 
Grillenberg – Das Frühlingswetter entschädigte die vielen Lauffreunde aus nah und fern für die Erschwernisse bei der Anreise. Pünktlich konnte der Starter Teilnehmer aus immerhin 40 Vereinen auf die unterschiedlichen Strecken schicken von den 14,6 Kilometern bis zum Grillensprung, oder dem Bambino-Sauser, eine "Schnupperstrecke" für die Jüngsten Lauffreunde so zwischen sechs und sieben Jahre alt. Die Älteren hatten im Schaubergwerk Wettelrode traditionell den Arschledersprung zu bewältigen. Ein bergmännisches Ritual mit Alleinstellungsmerkmal. So heißt das heute wohl. Denn kein Crosslauf dieser Welt hat diesen Sprung im Programm.
Prominentester Starter über den langen fast 15 Kilometerlangen Kanten war übrigens Thomas Liese.
Der gebürtige Sangerhäuser war 2001 Deutscher Meister im Einzelzeitfahren und zwei Jahre später krönte er an der Seite von Jan Ullrich seine Karriere mit der Teilnahme an der berühmten Tour de France. Als achtjähriger Knirps hatte er über die Betriebssportgemeinschaft der Mifa (Mitteldeutsche Fahrradwerke) zum Radsport gefunden. Nach dem Ende seiner erfolgreichen aktiven Karriere wirkte Liese unter anderem als Deutscher Radsportbundestrainer der Frauen und Juniorinnen. Er wurde am Samstag bei den Männern Ü45 immerhin 5. über den langen Grillenbergkanten. "Ein schöner Lauf in den Frühling", so Thomas Liese im Ziel.
Mit 10mal Gold, fünfmal Silber und viermal Bronze sowie weiteren guten Platzierungen glänzte der ASV Sangerhausen. Vor allem die Nachwuchskader überzeugten beim letzten Crosslauf der langen Winter- Saison, für die ASV-Sportler eine Pflichtaufgabe.
Die weiteste Anfahrt zum 8. Grillenberglauf hatten wahrscheinlich Larissa und Steffen Becker aus dem Ostallgäu. Sie nutzten einen Besuch bei Verwandten in Niederröblingen, um sich sportlich zu betätigen. Während Mutti Becker mit Konstantin und Jonathan &dbquo;im  Gepäck auf Wandertour war, hatte sich Papa Steffen auf die 5,1 Kilometer Laufstrecke begeben – und sie immerhin in seiner Altersklasse als als 2. beendet. Alle Beckers waren übrigens für das BeBe- Team Niederröblingen am Start.
Organisiert worden war der Crosslauf "Rund um das Schaubergwerk Röhrigschacht" wieder umsichtig von Udo Michael und dem sportlichen Leiter Daniel Franke. Die beiden Laufasse und die Laufgruppe der ASV-Leichtathleten hatten sich mit den Ortsbürgermeistern, der Feuerwehr und den Chorfrauen wieder fleißige Helfer mit ins Boot geholt. Unbestritten ist, dass sich Grillenberg in
Deutschland längst zu einem bekannten Mekka der Lauffreunde entwickelt hat. Und der Crosslauf durch eine wunderschöne Harz-Landschaft wird auch immer mehr zu einem Volksfest.
 
Tommy Kunze / 04.04.2016
Die jüngsten Crossläufer gingen über die 1 oder 2 Kilometer lange Strecke.
Nahezu 100 Läuferinnen und Läufer beim Start über die 14,6 Kilometer, Steigerschleife genannt.
Prominentester Laufer war der einstige Rad-Profi und Tour-de-
Larissa Becker, Steffen Becker und der Becker-Nachwuchs Jonathan und Konstatin kamen
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02.04.2016        ab 10.00 Uhr
Ergebnisse >>
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Leichtathletik:
 
Spannende Sprintduelle beim Hallen-Halali

 
ASV-Nachwuchs-Ass Connor Franke holt sich Gold im Sprint. Till Blättermann und Adrian Sauer freuen sich über Silberplätze.

Halle - Mit Spannung waren die Sprintduelle unterm Hallendach beim 19. Schüler-Hallen-Meeting am Wochenende in Halle erwartet worden. Im Blickpunkt auch immer die Sprintasse des ASV Sangerhausen. Wegen einer Grippe musste der Favorit in der Ak 10 Jannes Göbel leider absagen. Damit war der Weg frei für Florian Happ (Wacker Rottleberode). Der gewann das 50-Meterfinale dann auch klar in einer Zeit von 7,80 Sekunden. Immerhin: Der Sieg blieb im Landkreis Mansfeld-Südharz. Überhaupt Florian Happ. Der Wacker-Nachwuchsathlet ist neben dem Sangerhäuser Jannes Göbel derzeit eines der vielfältigsten Talente weit und breit. In Halle holte der drahtige Junge noch Gold im Weitsprung (3,95 m), wurde Zweiter im Hochsprung (1,15 m) und über die 800 Meter wurde er 6. In 2:58,93 Minuten.   
 
In der Altersklasse M11 gab es keinen klaren Favoriten im Sprint. Von der Papierform her lag Tom Kunze (SV Halle) aber klar vorn. Kunze gewann auch seinen Vorlauf (7,61 sek.) vor Connor Franke (ASV Sangerhausen), der für die Sprintdistanz 7,74 Sekunden benötigte. Damit hatte Franke seine Sprintkarten freilich noch nicht aufgedeckt. Im Finale konnte sich der Sangerhäuser deutlich steigern und siegte mit neuer persönlicher Bestzeit von 7,52 Sekunden. Bei Kunze blieb es bei 7,61 Sekunden.
 
Connor Franke aus dem Landesleistungsstützpunkt des ASV in Sangerhausen hatte sich für das letzte Hallen-Meeting  noch einiges mehr vorgenommen. "Mal gucken, was das Trainingslager am Auerberg so gebracht hat", frotzelte der Sangerhausen. Schon mit seiner ersten Weite hätte er den Sieg in der Tasche gehabt. Aber dann landete er bei 4,23 Meter. Das war das zweite Gold. Im Hochsprung hatten ganze vier Jungen die Höhe von 1,25 m übersprungen. Da mussten also die geglückten Versuche gewertet werden. Auf dem Silberrang landete Franke. Und dann wartete noch der 800-Meterlauf auf den ASV-Allrounder. Mit zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze avancierte Connor Franke zum erfolgreichsten Meeting-Teilnehmer. Einer der sich mindestens so freute wie Franke selbst, war der Cheforganisator des Hallen-Meetings Walter Knebel. Der Merseburger Leichtathletik-Guru hatte Franke vor einigen Jahren entdeckt und verfolgt seine Entwicklung in Sangerhausen aus der Ferne sehr aufmerksam.
 
Noch ein Sprintduell stand im Meeting-Interesse ganz oben auf der Liste. Die Frage, wie geht das Sprintduell der 14-Jährigen aus, wurde pünktlich um 14.25 Uhr entschieden. Valentin Beqiri (LAC Berlin) wurde seiner haushohen Favoritenrolle gerecht und siegte in 7,37 Sekunden vor dem ASV-Sprint-Ass Till Blättermann, der mit 7,53 Sekunden seine persönliche Bestleistung einstellte. "Über die 100 m werde ich dann im Freien besser", blickte Blättermann schon einmal optimistisch nach vorn. Bei den deutschen Jugendmeisterschaften im Blockwettkampf wird er wahrscheinlich auch dem Berliner noch einmal begegnen. Im Weitsprung kam Blättermann auf solide 5,31 m und holte Bronze. Einen 4. Platz gab es beim Kugelstoßen, da wuchtete er das nun 4 Kilogramm schwere Gerät auf 10,85 Meter. Beqiri war mit 11,08 Meter noch ein kleines Stückchen weiter gekommen.
 
Zweimal Silber gab es überraschend für Adrian Sauer (M15). Der wurde im Weitsprung mit neuer Bestweite von 5,58 Meter Zweiter. Eine weitere Silbermedaille gab es im Sprint. Da kratzte Sauer schon einmal beim 60- Metersprint an der "Schallmauer" von 8,00 Sekunden. Seine 8,06 sek. lassen da hoffen.
 
Zwei Bronze-Medaillen "lieferten" noch Alisa Kutzleb (Ak11) und Christina Dingfeldt (Ak 10) im Hochsprung. Beide ASV-Mädchen übersprangen 1,20 m. Ein bisschen Pech hatte Susanne  Schlißke, die zweimal Bronze (800m sowie Hochsprung) knapp verpasste. Insgesamt waren die ASV- Trainer mit der Meeting-Bilanz eines Grippe geschrumpften Teams mehr als zufrieden. Denn einige Medaillenanwärter mussten zu Hause das Bett hüten.
Tommy Kunze / 15.03.2016
Meeting der Superlative
Das 19. Schüler-Meeting der LG Merseburg war der letzte Hallen-Wettkampf vor der Freiluftsaison. Die Organisatoren aus Merseburg und dem Landesleistungszentrum Halle freuten sich über eine Rekordbeteiligung. Rund 400 Teilnehmer aus fünf Bundesländern und Tschechien wetteiferten um Medaillen und gute Platzierungen. Vor allem die Leichtathletik-Verbände Berlin und Brandenburg hatten starke Mannschaften in die Brandberge-Halle geschickt.
Nächstes Wochenende starten die ASV-Leichtathleten mit rund 30 Teilnehmern übrigens bei den Bezirksmeisterschaften im Cross in die Freiluftsaison.
Gold im Sprint-Duell für Connor Franke.
Blättermann holt im 60-Metersprint Silber.
Der Merseburger Leichtathletik-Guru Walter Knebel freut sich über seine einstige Entdeckung Connor Franke, der jetzt erfolgreich beim ASV
Silber gab es auch überraschend für Adrian Sauer.
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Leichtathletik:
 
Solide Ergebnisse bei Landesmeisterschaft
 
Bei den Blockwettkämpfen erfüllten alle Athleten die Erwartungen der Trainer
Schönebeck – Besonders beliebt sind die so genannten Blockwettkämpfe bei den Aktiven nicht. Ist doch bei den Fünfkämpfen immer eine Disziplin dabei, die nicht so sehr nach dem &dbquo;Geschmack des Sportlers ist. Freilich verlangen die Statuten des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV), dass die Jungen und Mädchen ab den Altersklassen 12 alle einen Mehrkampf im Jahr absolvieren. Das nämlich ist die Fahrkarte für die Teilnahme an Meisterschaften im Land und darüber hinaus.
In Schönebeck stellten sich jetzt sechs ASV-Kader einem Blockwettkampf. So Till Blättermann (U16) im Block Wurf. Der Sportschüler lieferte einen soliden Wettkampf ab und kam auf 2.953 Punkte. Leider hatte der Sangerhäuser beim Weitsprung einige Punkte liegen lassen, sonst wäre er locker über die 3000-Punktemarke gekommen. &dbquo;Das war nicht mein Tag, zeigte sich Blättermann selbstkritisch. Trotz allem ein Bronzeplatz bei Landesmeisterschaften – das ist so schlecht nicht.
Für Leonie Franke (U16), Sarah Heer und Michelle Rüdiger (Beide U14), Silas Blankenburg (U16) sowie Hannes Müller (U14) ging es darum, den Mehrkampf durchzustehen und eine gute Punktzahl zu erreichen.  Leonie Franke war mit einem 7. Platz (1877 Punkte) zufrieden und konnte das
abrufen, was sie gerade drauf hat. Über einen guten fünften Platz freute sich Sarah Heer. Sie knackte die 2000-Punktemarke (2098) und glänzte beim abschließenden 800-Meterlauf (2:38,97 Minuten). Solide Wettkämpfe lieferten auch Hannes Müller (1684 Punkte und Platz 10), Silas Blankenburg (2156 Punkte und Platz 12) sowie Michelle Rüdiger (1832 Punkte und Platz 12) ab.  Noch anzumerken: Hannes Müller lief die abschließenden 800 Meter in 2:34,82 Minuten, das ist eine neue persönliche Bestleistung. Zufrieden waren auch die beiden ASV-Trainer Daniel Franke und Helmut Reinefahl. &dbquo;Alle sind gut durchgekommen. Die Grundlage für die Vorbereitung kommender Meisterschaften sei gelegt, so Reinefahl.
 
Peter Lindner / 01.06.2017
Sarah Heer kämpfte sich im 800-Meterlauf noch auf einen guten 5. Platz vor.
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Leichtathletik:
 
Erfolgreich beim großen Rennsteiglauf

 
Am 20. Mai fand in diesem Jahr der bei Volkssportlern europaweit beliebte Rennsteiglauf statt, zum 45. Mal statt. Mit Volker Hellmann und Udo Michael wagten sich auch 2 ASV Sportler der Laufgruppe an den Supermarathon über 73,5 km von Eisenach über den Inselsberg, Oberhof, den Großen Beerberg bis nach Schmiedefeld. Eine Strecke, die es in sich hat. Neben einem ständigen auf und ab müssen auch die höchsten Berge des Thüringer Waldes erlaufen werden.Eine einwandfreie Organisation, liebevolle Verpflegungspunkte und viele nette Menschen an der Strecke machten es unseren beiden Läufern leichter, diesen langen "Ritt" zu meistern. Auch wenn die letzten Kilometer dann dem Körper doch alles abverlangen, läuft man mit großer Euphorie und Zufriedenheit in das schönste Ziel auf dieser Welt - in Schmiedefeld.
 
Rennsteiglauf, wir kommen wieder!
 
Udo Michael / 24.05.2017
Leichtathletik:
 
Meistertitel für ASV wie am Fließband

 
17mal Gold, siebenmal Silber und fünfmal Bronze. Sangerhäuser Leichtathleten freuen sich über Medaillenflut.
Halle – "Wenn ich eine Medaillen hole, dann widme ich sie meiner Mutter, ist ja schließlich Muttertag". So formulierte es Moritz Leßing (U12) am Sonntagmorgen, dem zweiten Tag der Bezirkstitelkämpfe im halleschen Leichtathletikstadion in der Kochstraße. Eine halbe Stunde später wurde Moritz Leßing zur Siegerehrung gerufen und kam dann Freude strahlend zu Mama Claudia und überreichte sein Meisterschaftsgold, das er im Hochsprung erkämpft hatte. Zur "Goldenen" kam noch ein dritter Platz im Weitsprung und noch einmal Bronze für die Staffel.
Die Medaillenflut am Wochenende hatten freilich die jungen ASV-Damen bereits am Samstag ausgelöst. Jennifer Kunze (U20) gewann mit respektablen 5,82 Meter den Weitsprung und gleich nebenan freuten sich alle über den weiten Satz von Henriette Lässing (U12). Sie hatte mit 4,55 Meter eine neue Bestleistung markiert. Henriette wurde Zweite. Den zweiten persönlichen Rekord notierten die Kampfrichter nach dem 50- Metersprint: 7,47 Sekunden. So schnelle war die flinke Schollschülerin noch auf einer Tartanbahn unterwegs. Dazu noch ein Meistertitel im Ballwerfen. Das 80 Gramm schwere Gerät landete bei 38 Metern. Neue persönliche Bestleistung. Das war noch nicht das "Ende der Fahnenstange". In der 4x50 Meterstaffel zeigten Susanne  Schlißke, Christina Dingfeldt, Fiona Peukert und Henriette Lässing als Schlussläuferin, was sie so drauf haben. Der Sieg war knapp vor den Wittenberger Mädchen erkämpft – und am Ende stand eine Zahl: 30,06 Sekunden. Ein neuer Vereinsrekord.
Inzwischen hatte sich Jennifer Kunze, die von der Landestrainerin der
Polizei, Juliane Frahm, betreut wurde noch einen Vizemeistertitel im Kugelstoßen. 11,12 Meter reichten für Silber. Von der Kriminalkommissarin erfuhr die MZ am Rande der Meisterschaften, dass Kunze (sie studiert an der Polizeischule Aschersleben) zur Landesauswahl der Polizei Sachsen-Anhalt gehört und dort mit guten Leistungen glänzt.
Connor Franke (U14) hatte gegenüber seinem Abschneiden (siebenter Platz) beim Blockwettkampf (Lauf) vor einer Woche etwas gut zu machen. Deshalb ging er um einiges konzentrierter in den Wettkampf. Lohn der Anstrengungen: Zweiter Platz im Weitsprung (4,31 m), zweiter Platz  über die 60 Meter Hürden (11,45 Sekunden) und ein dritter Platz im 75- Metersprint (10,96 sek.). Der künftige Sportschüler kommt offenbar wieder in Schwung.
Beim Ballwerfen lief es auch für Christina Dingfeldt mehr als gut. Sie wurde Vizemeisterin hinter Mannschaftskameradin Henriette Lässing. Und das mit 37 Metern. Neue persönliche Bestleistung. Und dann war da noch ein Medaillensammler. Noah Gehlmann (U12) düpierte die Konkurrenz im 50-Metersprint. Seine 7,47 Sekunden erreichte keiner, ebenso war sein 4,31-Metersatz im Weitsprung Gold wert und mit seinem Sieg über die 800 Meter (2:35,1 Minuten) überraschte er sich selbst. Das war noch so eine persönliche Bestleistung, die sich sehen lassen kann. Da ließ sich ein vierter Platz im Ballwerfen (43 Meter) glatt verschmerzen. Dann rette er mit seinem fulminanten Schlusssport für die Staffel sogar noch die Bronzemedaillen. Sportlerherz, was willst du mehr?
Am Tag zwei der Meisterschaft kamen vor allem die Jungen und Mädchen
der Trainingsgruppe Reinefahl/Franke zu Zuge. Gold und Meistertitel für Henriette Wolf (U18) im 3000 Meter Bahngehen. Ihre Zeit von 17:57,52 Minuten bewertete Helmut Reinefahl als gut. Eine Spitzenzeit legte auch Silas Blankenburg über die 3000 Meter hin. Blankenburg siegte in 10:12,87 Minuten und dürfte sich nun über einen Start bei den Landesmeisterschaften freuen.
Ein Wahnsinnsrennen legten auch Sarah Heer und Michelle Rüdiger (beide U14) über die 2000 Meter hin. Beide hatte schon ein 800- Meterrennen vom Vortag in den Beinen.  Am Ende hatte über den 2000- meterkanten Sarah Heer die Nase vor. Michelle Rüdiger bravourös auf Platz zwei wurde Vizemeisterin. Ein Blick auf die Zeiten: 7:41,98 Minuten, Bestleistung. Die 7:43,16 Minuten von Rüdiger waren ebenfalls persönliche Bestleistung. Und: Der ASV Sangerhausen hat mit den beiden wieder hoffnungsvolle Talente über die längeren Distanzen. Für einen Meistertitel über die 2000 Meter sorgte mit einer Riesenzeit noch Hannes Müller (U14). Der Landesmeister im 5 Kilometer Straßenlauf hatte am Samstag schon Bronze über die 800 Meter geholt. Für einen weiteren Meistertitel für den ASV-Leistungsstützpunkt sorgte Paul Blitz (U12) Vom Start weg bestimmte er das Tempo und siegte über die 800 Meter in 2:44,47 Minuten. Für einen Zehnjährigen eine Spitzenzeit.
Noch ein Blick auf die ASV-Jungen, die derzeit an der Sportschule in Halle trainieren. Zu den "Großen" seines Fachs zählt seit Jahren schon Maximilian Sluka (U18). Mit Akribie bereitet es sich auf die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm vor. Deshalb hatte ihm sein Trainer Wolfgang Thier bei den Meisterschaft einen einen 400-Meterlauf "verordnet". Das sei für die Spurtschnelligkeit gut, so Thier. Sluka siegte über die Stadionrunde in 51,16 Sekunden. Zufriedene Mine bei Thier. Mit
Till Blättermann (U16) hat bekanntlich der ASV einen weiteren Spitzenmann an der Eliteschule des Sports. Vorige Woche mit 2.985 Punkten die Norm für die Deutsche Jugendmeisterschaft im Blockwettkampf (Wurf) geschafft, hatte der einstige Heineschüler aus Sangerhausen eine weitere Meisterschaftsnorm im Blick. Die knackte Till im Weitsprung. Da scheint der Knoten gerissen. Über die 6,25 Meter (Norm: 6,20 m) wird sich auch seine Heimtrainerin Christa Lier mächtig gefreut haben. Dann knackte Blättermann – so ganz nebenbei – noch die Norm für den 100-Lauf (11,41 sek.). Till Blättermann hat übrigens einen festen Startplatz in der Staffel des SV Halle (Sportschulstaffel). Die brachte am Samstag ganz zum Schluss und Höhepunkt des Tages das Kunststück fertig, den Deutschen Rekord von 43,60 Sekunden für die 4x100 Meter um eine Sekunde zu verbessern – auf sage und schreibe 42,68 Sekunden. Das dürfte nicht nur die Fahrkarte zu den Deutschen Jugendmeisterschaften sein. Das ist so gut wie sicher ein Meistertitel – wenn das schnelle Quartett aus Halle nicht den Staffelstab verliert.
Alles in allem ein tolles Ergebnis für den ASV. Insgesamt 30mal Edelmetall, davon 17 Meistertitel. "Eine tolle Bilanz", freute sich Leichtathletikchef Peter Lindner und Helmut Reinefahl ergänzte: "Wir sind mit den Leistungen unserer Athleten mehr als zufrieden".

Peter Lindner / 16.05.2017

 
 
 
 
Kleiner Nachtrag

 
Bei der Bezirksmeisterschaft in den Einzeldisziplinen am letzten Wochenende hatte die Staffel U12 der Jungen vom ASV Sangerhausen den dritten Platz erkämpft. In der Besetzung Noah Gehlmann, Anton Einicke, Niklas Ebeling und Moritz Leßing (im Bild von links) holten sie Bronze. Zudem hatte sich Niklas Ebeling im Ballwerfen kurz vor dem Staffellauf sogar noch den Meistertitel mit 42 Metern geholt.
 
Peter Lindner / 16.05.2017
Start zum 2000-Meterlauf. Sahra Heer (312) und Michelle Rüdiger (316) sicherten für den ASV einen Doppelsieg.
Silas Blankenburg (vorn) meisterlich auf der 3000- Meterstrecke.
Die meisterliche Mädchenstaffel: Henriette Lässing, Christina Dingfeldt, Fiona Peukert und Susanne   Schlißke.
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Leichtathletik:
 
Edelmetall für die ASV-Mehrkämpfer

 
Nachwuchsathleten glänzen mit persönlichen Rekorden, Till Blättermann knackt im Weitsprung die Sechs- Metermarke.
Halle -  Obwohl Rico Freimuth, Deutschlands bester Zehnkämpfer, am Wochenende selbst von Disziplin zu Disziplin eilte, hatte der Hallenser noch Zeit für Autogramme. Bei Moritz Leßing und Niklas Ebeling prangen die Freimuth-Unterschriften nun auf den Start-Nummern. Und während sich der Olympionike im Zehnkampf quälte, hatten Leßing und Ebeling "nur" vier Disziplinen zu erledigen. Immerhin.
Die Nachwuchs-Abteilung des ASV Sangerhausen war am Samstag mit insgesamt zehn Wettkämpfern nach Halle gereist. Für die Altersklasse U12 standen die Bezirksmeisterschaften im Vierkampf auf dem Programm. Die Jungen gingen mit Noah Gehlmann, Moritz Leßing, Niklas Ebeling, Paul Blitz und Anton Einicke an den Start. Am Ende des Tages konnte sich die "männliche" Bilanz sehen lassen. Gehlmann holte sich mit überragenden Leistungen den Bezirksmeistertitel. Seine 1.576 Punkte markieren derzeit sogar Platz eins in der deutschen Schüler- Bestenliste. Herausragend auch seine Sprintzeit: 7,51 Sekunden für die 50 Meter und 2:38,98 Minuten für die 800 Meter. Seinen Sieg machte der Sangerhäuser Blondschopf mit einem 48-Meterwurf mit dem Ball perfekt. Platz vier, sieben, neun und elf für Ebeling, Leßing, Blitz und Einicke (in dieser Reihenfolge) sicherten dem ASV-Team sogar noch die Silbermedaille in der Mannschaftswertung (6570 Punkte).
Ähnlich gut im Bilde waren auch die jungen ASV-Damen. Runde 80 Punkte fehlten Henriette Lässing am Ende am Meistertitel. Trotz allem war die Freude über den Vizemeistertitel groß. Waren doch ihre 1.721
Punkte Grundlage für den Mannschaftssieg des Mädchen-Teams. Das mit 7.433 Punkten gefeierter Bezirksmeister wurde.
Zum erfolgreichen Mädchen-Team gehörten Christina Dingfeldt, Susanne Schlißke und Fiona Peukert. Herausragende Einzelleistung: 7,49 Sekunden für 50 Meter von Henriette Lässing und ihre 4,45 Meter im Weitsprung. Beides sind neue persönliche Rekorde. Neue persönliche Bestleistungen markierten alle Mädchen im Weitsprung.
ASV-Übungsleiter Andreas Ebeling gegenüber der MZ: "Ein guter Wettkampf. Alle haben gekämpft und mit diesen Erfolgen zahlte sich auch das Trainingslager in der Osterwoche aus." Übrigens: Nicht ein ASV- Athlet trat die Heimreise ohne Medaille an.
Am Sonntag waren die Mehrkämpfer in den höheren Altersklassen in den Blockwettkämpfen (Fünfkampf) im Einsatz. Als erster war Sportschüler Till Blättermann (U16) am Start. Blättermann gelang auch gleich eine neue persönliche Bestmarke: Er schleuderte den Diskus gleich im ersten Wurf auf 42 Meter und verbesserte damit seinen 40-Meterwurf in der vergangenen Woche. Mit dem letzten Wurf gelang ihm sogar eine weitere Verbesserung auf 43,68 Meter. Damit etablierte sich der Sangerhäuser Sportschüler im Spitzentrio.
Das war lange fällig: Ein Sprung über die 6 Meter. Till Blättermann schaffte auch das am Sonntag. Und setzte sogar zweimal einen Satz von
6,07 Meter in den halleschen Sand. Da war die Freude groß. Bereits über die 80 Meter Hürden hatte Blättermann eine neue Bestmarke mit 11,79 Sekunden erreicht und auch die 11,58 Sekunden für die 100 Meter waren nicht von schlechten Eltern. 2.985
Punkte, da fehlten nur 15 Punkte an der imaginären 3000-Punktemarke. Aber, damit hat Blättermann die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften im Block Wurf in der Tasche.
Einen guten Wettkampf bescheinigte ASV-Übungsleiter Georg Rausch seinen Schützlingen Connor Franke und Selina Grünewald. Connor Franke landete mit 1793 Punkten im Block Lauf auf Platz 7. Immerhin zeigte sich seine Stärke im 75-Metersprint. Das wurde er mit 10,92 Sekunden Zweiter. Im Weitsprung und im Ballwurf blieb Franke freilich unter seinen Möglichkeiten. Dritte im Bunde der U14-Mehrkämpfer war Selina Grünewald, die nach langer Zeit ihren ersten Wettkampf absolvierte. "Und dann gleich einen Fünfkampf", so Rausch. Mit 1833 Punkten hatte sie in der Schlussrechnung das erreicht, was von Rausch geplant war, "Eine gute Figur hat Selina über die 60 Meter Hürden gemacht, da war sie in ihrer Riege immerhin mit einer 12,01 sek. Vierte", so Rausch erfreut.
Am Wochenende finden in Halle die Bezirkstitelkämpfe in den Einzeldisziplinen statt. Der Landesleistungsstützpunkt Sangerhausen geht da mit rund 20 Jungen und Mädchen am Start.

Peter Lindner / 08.05.2017
Till Blättermann putzt den Diskus.
"Damit er weiter fliegt", sagt er.
Selina Grünewald schlug sich über die Hürden gut..
Die erfolgreichen Vierkämpfer des ASV.
Keine war ohne Medaille.
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Leichtathletik:
 
Der Diskus flog erstmalig über 40 Meter
Till Blättermann startet in die Freiluftsaison
 
Halle  – Die Sportfeste am 1. Mai in Halle (früher Milde Cup) haben eine lange Tradition. Die meisten Vereine Sachsen-Anhalts nutzten die Wettkämpfe im Stadion an der Kochstraße zur Standortbestimmung vor den Bezirksmeisterschaften.
Der ASV Sangerhausen hatte in diesem Jahr das inzwischen 6. Kinder- und Jugendsportfest der halleschen Wirtschaft nicht auf dem Schirm. Eine Reihe von Leichtathletik-Vereinen nutzte den Wettkampf zur Vorbereitung auf die Bezirksmeisterschaften, die am nächsten Wochenende mit dem Vierkampf der Altersklasse (Ak) U12 beginnen. Tags darauf gibt es die Bezirksmeisterschafts im Blockwettkampf Lauf und eine Woche später gibt es die Einzelbezirksmeisterschaften in den Einzeldisziplinen.
Beim halleschen Wettkampf am Montag war deshalb der ASV Sangerhausen nur mit Till Blättermann (U16) vertreten. Der Sportschüler starte mit recht durchwachsenen Leistungen in die Freiluftsaison. Immerhin: ein dritter Platz über die 80 Meter Hürden waren so schlecht
nicht, auch die Zeit von 11,98 Sekunden konnte sich sehen lassen.
Einen Platz auf dem Treppchen verfehlte Blättermann beim Weitsprung knapp. Das musste man schon mehr als sechs Meter springen, um ganz vorn zu landen. Till Blättermann blieb vorerst bei 5,81 Meter &dbquo;hängen. Hat die Sechsmetermarke freilich noch immer fest im Blick. Eine neue Bestmarke gab’s mit 12,31 Meter im Kugelstoßen. Da freute sich der Sangerhäuser sogar über den 5. Platz.
Beim Diskuswerfen dann die Überraschung. Die Scheibe flog und flog – und landete erst bei 40,29 Meter. Das waren etwas überraschend ein neuer persönlicher Rekord und der Bronzeplatz hinter den Spezialisten. Am  kommenden Sonntag tritt Blättermann dann bei den Bezirksmeisterschaften im Blockwettkampf Lauf an. 2818 Punkte hat er aus dem Vorjahr noch auf seinem Konto stehen. Das war Platz 5 bei den Deutschen Jugendmeisterschaften. Wenn Blättermann in jeder Disziplin seine Bestleistungen abrufen kann, dürften rund 3000 Punkte am Ende unter der Schlussrechnung stehen. Allerdings versuchen Richard Hartmann und Magnus Zimmermann dem Sangerhäuser &dbquo;in die Suppe zu spucken, sprich ihm einen Strich durch die Rechnung zu machen. Aber Till Blättermann ist gut eingestellt. Er möchte auch jeden Fall die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften knacken. Das sind etwas mehr als 2.700 Punkte. Das müsste doch zu schaffen sein.
Übrigens am Sonntag ist ein weiteres Nachwuchstalent beim Blockwettkampf um die Bezirksmeisterschaft dabei. Connor Franke startet in der Ak U14  im Block Lauf. Tags zuvor, am Samstag, sind acht ASV-Nachwuchsleute der Ak U12 bei den Bezirksmeisterschaften im Vierkampf am Start. Aus Sicht der ASV-Trainer ist da ebenfalls die eine oder andere Medaille zu erwarten.
 
Peter Lindner / 03.05.2017
Till Blättermann schleuderte den Diskus erstmals über 40 Meter.
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Leichtathletik:
 
ASV-Talente starten erfolgreich in Saison

 
Zwei Landesmeistertitel im Straßenlauf und sechs Medaillen beim Sparkassen Cup in Bernburg

 
Naumburg/Bernburg – Das war Spitze. Bei den Landesmeisterschaften im Straßenlauf gelang dem ASV-Trio Max Franke (U20), Hannes Müller (U14) und Sarah Heer U14) ein bemerkenswerter Auftritt. Mit einem gleichmäßigen Lauf – und immer gut im Bilde – sicherte sich der Sangerhäuser Max Franke über die 10 Kilometer auf einem Rundkurs in der Naumburger Innenstadt Platz eins und damit den Landesmeistertitel. Dem stand Hannes Müller auf dem 5-Kilometerkurs nicht nach. Müller siegte ebenfalls – und das ziemlich überlegen – über die fünf Runden. Die dritte Läuferin im ASV-Team war Sarah Heer. Sie freute sich mit ihrem Trainergespann Helmut Reinefahl und Daniel Franke den Vize- Landesmeistertitel.
Reinefahl und Franke waren sich darin einig, dass sich in Naumburg die Trainingseinheiten des diesjährigen Trainingslagers am Auerberg in Erfolge umsetzten. "Das Trainingslager hat sich gelohnt", so Reinefahl. Der Sangerhäuser Erfolgstrainer konnte sich zudem über den sechsten Platz von Henriette Wolf (U18) bei den deutschen Gehermeisterschaften freuen. Zudem gab es einen sehr guten zweiten Platz beim Rahmenwettkampf über die 5 Kilometer Straßengehen von Leonie Franke. Mit diesem Erfolg konnte sich Leonie Franke einmal mehr in der deutschen Geherinnenspitze etablieren.
Einen Ausflug zum Start in die Freiluftsaison hatten auch die U12- Nachwuchstalente Christina Dingfeldt, Linda Einicke, Henriette Lässing, Niklas Ebeling, Anton Einicke und Moritz Leßing unternommen. Beim 5. Sparkassen Cup in Bernburg vertraten die sechs ASV-Athleten ihren Verein erfolgreich. Zweimal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze und weiteren guten Plätzen gelang auch ihnen ein guter Start in die Freiluftsaison. Bemerkenswert: Alle Jungen und Mädchen lieferten gleich beim ersten Wettkampf in der Freiluftsaison durchweg neue persönliche Bestleistungen ab.
Mit den Bezirksmeisterschaften im Mehrkampf und in den Einzeldisziplinen im Mai warten die schon die nächsten Bewährungsproben auf die ASV-Nachwuchstalente. Bis dahin wird noch fleißig trainiert – jetzt wieder auf den Leichtathletikanlagen im Sportpark Friesenstadion. Übrigens: Wer bei den ASV-Leichtathleten mal zum schnuppern mit trainieren möchte, der ist herzlich eingeladen. Training ist immer dienstags, mittwochs, donnerstags und freitags ab 16 Uhr.
 
Peter Lindner / 26.04.2017
Sarah Heer und Hannes Müller waren bei den Landesmeisterschaften im 5-Kilometer-Straßenlauf erfolgreich.
Max Franke (Startnummer 46) siegte über die zehn Kilometer und wurde Landesmeister.
Leonie Franke wurde über die 5 Kilometer im Rahmenprogramm der DM gute Zweite.
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Leichtathletik:
 
Henriette Wolf Sechste im Straßengehen
Naumburg – Mit einem sechsten Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Straßengehen startete Henriette Wolf (U18) gestern in die Freiluftsaison. Mit knapp über 30 Minuten markierte die ASV-Geherin über die 5 Kilometerstrecke in der Domstadt Naumburg bei den Internationalen Sporttagen zudem eine neue persönliche Bestleistung. Mannschaftskameradin Leonie Franke (U16) hatte für den Rahmenwettbewerb bei den Deutschen Meisterschaften ebenfalls über die 5 Kilometer gemeldet und gewann mit einem furiosen Rennen einen sehr guten zweiten Platz.
Die ASV-Geherinnen trotzten den Wetterunbilden und schnitten in den sehr großen Starterfeldern hervorragend ab. Das ASV-Trainergespann Helmut Reinefahl und Daniel Franke waren mit den Leistungen ihrer Schützlinge zum Saisonauftakt mehr als zufrieden. "Gut gemacht", kommentierte Reinefahl die Leistungen des Geherteams.
 
Peter Lindner / 24.04.2017
Henriette Wolf beim Wettkampf in Naumburg.
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Leichtathletik:
 
Rüstzeug am Auerberg geholt

 
Traditionelles Trainingslager der ASV-Talente

Stolberg – Trainingslager vor der Ostereiersuche. Wie in jedem Jahr weilten die Talente des ASV Sangerhausen auch in diesem Jahr wieder im Feriencamp "Forsthaus Auerberg", um sich im traditionellen Trainingslager das notwendige Rüstzeug für die lange Freiluftsaison zu holen.
Ausdauer tankten die Jungen und Mädchen vor allem bei ausgedehnten Waldläufen bis zum Gipfel des Harzberges. Lohn für die anstrengenden Läufe und Bergan-Sprints ein Besuch auf dem bekannten Josephskreuz – das waren noch einmal 200 Treppenstufen zur wunderschönen Aussicht auf die herrliche Landschaft.
Schnellkraft und anspruchsvolle Leistungsgymnastik gab es in der Sporthalle Rottleberode. Dort sorgte der langjährige Partner der ASV- Leichtathleten Schmerztherapeut Mathias Burba für geschmeidige Muskeln und Sehnen. So manches der Nachwuchstalente erhielt eine "Sonderbehandlung", damit sie gut vorbereitet in die anstrengende Saison starten können. Der Startschuss für die Freiluftsaison fällt übrigens schon am kommenden Wochenende im Merseburger Stadtstadion. Auch bei den Landesmeisterschaften im Straßenlauf sowie bei den Deutschen Meisterschaften im Straßengehen sind Athleten des ASV in Naumburg präsent.
Zurück zum Auerberg. Nach den anstrengenden Trainingseinheiten ging es wie in jedem Jahr ins Spaßbad Stolberg. Freilich nicht nur zum Spaßbaden. Traditionell wärmen sich die Jungen und Mädchen im Wirlpool die hoch beanspruchten  Muskeln auf.
Spaß gibt’s trotzdem: Ob beim gemeinsamen Pizza-Essen oder beim Grillabend. Interessant war für die Nachwuchs-Leichtathleten auch der Blick auf das letzte Sportjahr, das erfolgreichste in der Geschichte des ASV Sangerhausen. So mancher entdeckte sich auf einem der vielen Sportfotos wieder und manches Schmunzeln gab es bei überraschenden Schnappschüssen vom Rande des Wettkampfgeschehens.
In diesem Jahr nahmen auch erstmals die Kinder der von Ronny Wagner und Andreas Kaufmann betreuten Mini-Gruppe am Trainingslager teil. Allerdings hatten die "Minis" nicht so ein umfangreiches Trainingsprogramm zu bewältigen, bei ihnen stand noch der Spaß an den Ferientagen im Vordergrund.

Peter Lindner / 18.04.2017
Anspruchsvolle Gymnastik und &dbquo;Sonderbehandlungen für Connor Franke. Mathias Burba gab sich wieder alle Mühe.
Ausgedehnte Waldläufe am Auerberg sorgten für Ausdauer.
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Leichtathletik:
 
Um Cross-Meistertitel in Grillenberg

Gelungener Start in den Frühling beim 9. Lauf rund um das Schaubergwerk
 
Grillenberg – Maximilian Sluka (U18) hatte sich einiges vorgenommen. Der Sportschüler aus Halle wollte gewissermaßen auf seiner Heimatstrecke ein gutes Rennen abliefern. &dbquo;Eine Medaille sollte schon herausspringen, so Sluka vor dem Rennen. Und dann zeigte der Sangerhäuser gleich von Beginn an, was er schon drauf hat. In Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften in Ulm sollte Maximilian Sluka Ausdauer tanken. Und so hatte ihn sein Trainer Wolfgang Thier auf die 5 Kilometerstrecke geschickt. Im Sangerhäuser Sprachgebrauch: Buschklepper. Am Ende kam der ASV-Läufer, der auch für die Halleschen Leichtathletikfreunde (HLF) startet, als Erster ins Ziel und hatte so ganz nebenbei den alten Streckenrekord geradezu pulverisiert. Bei 20:17 Minuten blieben die Uhren stehen. Eine Riesenzeit. Mit seinen Team- Kameraden Julius Oheim und Jonas Budi gab es in der Teamwertung
ebenfalls noch Gold und den Bezirksmeistertitel.

Gut aufgelegt präsentierten sich auch die Jungen und Mädchen des ASV Sangerhausen. Sie wollten als Gastgeber der Cross- Bezirksmeisterschaften natürlich gut abschneiden. Und zeigen, dass das Wintertraining in der Halle etwas gebracht hat. Vor allem Ronny Wagner und Andreas Kaufmann waren gespannt, wie sich ihre jüngsten Nachwuchstalente im Feld der rund 130 Starter aus 12 Vereinen so halten. Eva Leßing, Pawel und Mila Stege sowie Leo Messerschmidt schlugen sich prächtig und holten sich beim &dbquo;Bambinisauser schon ihre ersten Medaillen ab.
Gute Ergebnisse aus ASV-Sicht gab es auch auf den Bezirksmeisterschaftsstrecken über 1, 2 und 3 Kilometer. Einen Meistertitel über die fünf Kilometer steuerte auch Max Lukas Franke zur Gesamtbilanz des ASV bei. Dazu gehörten nahezu 20 Goldmedaillen und sieben dritte Plätze. Das die Sangerhäuser Jungen und Mädchen auch &dbquo;in der Breite gut aufgestellt sind, beweisen die Bezirksmeistertitel in der Mannschaftswertung. So holten nach sehr guten Einzelleistungen Noah
Gehlmann, Paul Blitz und Anton Einicke (Alle U12) einen Mannschaftsmeistertitel, genau wie auch Michelle Rüdiger, Sarah Heer und Selina Grünewald in der U14. Auf einem Silberrang landeten noch Niklas Ebeling, Moritz Leßing und Finley Kotte (U129.
Unterm Strich haben sich auch die rührigen Organisatoren um Udo Michael und die Mannen der der Laufgruppe des ASV eine Goldmedaille verdient. Mit im Boot saßen wieder die die Freiwillige Feuerwehr, die Gemeinde Grillenberg, die Bergleute und viele fleißige Helfer, die wieder für eine gelungene Sportveranstaltung sorgten. Lob gab es auch von Lauffreunden aus Sangerhausens Partnerstadt Baunatal. &dbquo;Nach Grillenberg kommen wir immer wieder gern, hieß es aus berufenem Mund.
Für die ASV-Leichtathleten war die Cross-bezirksmeisterschaft am Wochenende in Grillenberg ein gelungener Auftakt für die Freiluftsaison. Die am 22. April bei der traditionellen Bahneröffnung in Merseburg ihren ersten Höhepunkt hat. An diesem Aprilwochenende findet übrigens auch die Landesmeisterschaft im Straßenlauf statt – mit ASV-Beteiligung.
Peter Lindner / 04.04.2017
Stadtwerkechef Olaf Wüstemann gratuliert den Siegern.
Anspruchsvolle Strecken durch den Wald.
Beim Start über die 14 Kilometer.
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Leichtathletik:
 
ASV-Talente: Training mit den "Alten"

 
Frühjahrsputz im Sportpark
 
Beim letzten Freitagtraining in der Sporthalle des Geschwister-Scholl- Gymnasiums schauten überraschend Robert Messerschmidt und Maxie Lindner vorbei. "Wir wollten einmal sehen, wie sich unsere Nachfolger so machen", sagten beide gleichlautend.
Beide gehörten einmal zu den Leistungsträgern im Talenteteam des ASV und studieren jetzt in Halle und Berlin. Beim Training waren beide auch gleich eine gute Hilfe für Kerstin Messerschmidt, die das Freitagtraining leitete, da Axel Richter und Andreas Ebeling  zur Weiterbildung in Halle
waren.
Am Mittwoch (29. März) ist noch einmal Training in der Scholl-Halle. Dann geht es wieder in den Landesleistungsstützpunkt in den Sportpark Friesenstadion.
Im Sportpark Friesenstadion war am Samstag (25.März) Frühjahrsputz angesagt. Traditionell treffen sich dort Eltern und Großeltern der ASV- Nachwuchsathleten um im Landesleistungsstützpunkt wieder die Ordnung herzustellen, die Container und das Umfeld vom Winterschmutz zu befreien. In diesem Jahr bauten Vatis und Opas sogar ein neues Trampolin auf. Das alte hatte seinen Dienst getan und war verschlissen.
Zu den fleißigen Helfern gehörten übrigens auch zwei "alte ASV-Hasen". Till Blättermann, der seit Herbst 2016 an der Eliteschule des Sports in Halle trainiert und Maxie Lindner, die in Berlin studiert, packten fleißig mit an. Mit Sabine Blättermann gehörten beide zur Malerbrigade, die Carport und Möbel mit neuer Farbe verschönerten.
Auch das Mobiliar aus dem Versammlungscontainer wurde geputzt und auf Vordermann gebracht. Auf die jüngeren ASV-Talente wartet nun wieder ein Trampolin. Auf dem kann man nach dem Training dann die Muskeln entspannen und die motorischen Fähigkeiten verbessern.

Peter Lindner / 27.03.2017
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Leichtathletik:
 
Edelmetall im Eisenberger Mühltal

 
ASV-Läufer- und Geherasse beim 46. Mühltallauf mit beachtlichen Leistungen

Eisenberg - Regen. Kälte. Mieses Wetter beim Start in den Frühling. Trotz allem ließen sich Leonie Franke (U16), Henriette Wolf (U18), Silas Blankenburg (U16) und Sarah Heer (U14) von den widrigen Bedingungen im romantischen Mühltal bei Eisenberg nicht abhalten – wie rund 400 weitere Teilnehmer auch.
Die nunmehr 46. Auflage des Traditionslaufes im Thüringischen Mühltal zog wieder Lauf- und Gehbegeisterte aus vielen Bundesländern an. Das ASV-Quartett startete mit viel Elan in die Freiluftsaison. Und: Am Ende waren alle mit den Ergebnissen zufrieden.
So Leonie Franke und Henriette Wolf, die sich am Geherwettbewerb beteiligten und in ihrer Altersklasse über die 3 Kilometer jeweils Gold holten. Zufrieden war da auch das Trainergespann Daniel Franke und Helmut Reinefahl. &dbquo;Die Zeiten waren für diese Verhältnisse gut, resümierte Franke.
Über den längeren Kanten von 5 Kilometern im Cross trat Silas Blankenburg an. Platz zwei war der Lohn für einen engagierten und mutigen  Lauf.
Sarah Heer wurde von Helmut Reinefahl zum ersten Mal auf die Distanz von 3 Kilometern geschickt. Nach längerer Verletzungspause in Folge einer Muskelzerrung war ihr Einstand in der Laufgruppe doch recht verheißungsvoll. Immerhin ein sechster Platz in einem anspruchsvollen Starterfeld – da dürfte Optimismus angesagt sein.
 
Peter Lindner / 20.03.2017
Das ASV-Nachwuchs-Team mit Helmut Reinefahl.
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Leichtathletik:
 
LAUFEN – WANDERN – NORDIC WALKING

 
Zum 9. Mal wird am Samstag, den 1. April 2017, ins Waldbad nach Grillenberg eingeladen

Der ASV Sangerhausen, die Grillenberger Vereine, die einheimischen Bergleute und unsere Sponsoren begrüßen euch wieder sehr herzlich zum Laufen, Nordic Walking und Wandern "Rund um das Schaubergwerk Röhrigschacht" durch den frühlingshaften Südharz.
Pünktlich 10 Uhr erfolgt
der 1. Startschuss, dann geht es nach und nach auf die verschiedenen Strecken unterschiedlicher Längen für alle Altersklassen. Abwechslungsreiche Crossstrecken, in landschaftlich reizvoller Umgebung, warten wieder auf große und kleine Volkssportler ebenso wie auf leistungsorientierte Sportfreunde.
Begonnen wird traditionell mit der großen Strecke, der 14,7 km langen Steigerschleife die über Wettelrode und den Kunstteich verläuft. Natürlich gehört der &dbquo;Arschledersprung beim Durchlaufen des Schaubergwerks auch wieder dazu. Da sich starke Läuferinnen und Läufer angekündigt haben wird es wohl interessant, ob der Streckenrekord ins Wanken gerät und der dafür
bereitstehende Pokal seinen Abnehmer findet.
Auch die kürzeste Strecke, unser Bambinisauser mit seinen 600 Metern für die Jüngsten begeistert jedes Jahr mehr Teilnehmer und ist auch für die Erwachsenen ein echter &dbquo;Hingucker.
Auf den anderen Strecken, zwischen 1 und 5,1 km, kann Jedermann seinen individuellen Leistungsbereich finden.
In diesem Jahr wird die
BEZIRKSMEISTERSCHAFT IM CROSSLAUF im Rahmen unserer Veranstaltung durchgeführt. Die Läufer, die hier mitmachen möchten, beachten bitte die gesonderte Ausschreibung.
Alle Teilnehmer dürfen sich wieder auf eine professionelle Zeitmessung, gut ausgeschilderte Strecken und eine gute Versorgung durch die Grillenberger Vereine freuen.
NEU haben wir in diesem Jahr eine Tombola im Programm. Im Anschluss an die letzte Siegerehrung erfolgt die Auslosung der interessanten Preisen, welche uns unsere Sponsoren zur Verfügung gestellt haben. Die kostenfreien Lose hierfür erhalten alle Läufer  bei der Ausgabe der Startnummer.
Das Organisationsteam des ASV Sangerhausen wünscht sich natürlich viele Teilnehmer, eine zeitige Anmeldung der Läufer, eine rechtzeitige Anreise am Veranstaltungstag und einen hoffentlich sonnigen Frühlingstag.
 
Udo Michael / 08.03.2017
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Leichtathletik:
 
ASV-Asse stechen beim &dbquo;Indoor Hope

 
Sprintasse Noah Gehlmann und Connor Franke überzeugen mit ersten Plätzen im Sprint beim Nachwuchs Cup.
Halle – Die kleine aber laute Fan-Kurve des ASV Sangerhausen sparte nicht mit Beifall – und auch die vielen Gäste im Hallenrund  klatschten am Samstag rhythmisch voller Anerkennung. Noah Gehlmann (U12) sprintete über die 50 Meter in 7,32 Sekunden. Eine unglaubliche Zeit!  
Damit setzte sich der blonde ASV-Sprinter an die  Spitze im Pokalwettkampf. Um die Mehrkampfkrone beim nunmehr 12. Indoor Hope, dem bedeutsamsten Hallen Cup der Leichtathletischen Talente, stritten allein in der Altersklasse U12 25 Jungen.
Beim Weitsprung war Gehlmann (4,40 m) an seiner Favoritenrolle gescheitert und mit für ihn dürftigen 3,99 m unerwartet auf Platz sechs gelandet. Der Sprintsieg war dagegen erwartet – freilich nicht in dieser Superzeit. &dbquo;Ich hatte auch ein bisschen Wut im Bauch, bekannte Noah Gehlmann nach diesem Superlauf. Diese Wut über die Weite im Sprung hatte ihn vermutlich so schnell gemacht. Erst vor 14 Tagen hatte Gehlmann mit einer Zeit von 7,35 Sekunden einen neuen deutschen Schülerrekord markiert. Und nun auf 7,32 Sekunden verbessert. Damit
hat der ASV Sangerhausen in dieser Altersklasse mit Gehlmann und Jannes Göbel, der in Halle leider nicht am Start am war, wieder zwei Supersprinter von Rang.  
Die Entscheidung über den Pokalsieg musste in den abschließenden 800-Meterlauf fallen. Mit Leon-Joel Clair (SV Halle) und Florian Happ (Wacker Rottleberode) standen die Pokalfavoriten fest. Nach einem spannenden Lauf über vier Hallenrunden stand die Entscheidung fest: Clair vor Gehlmann und Happ.
In der Altersklasse U14 holte sich einmal mehr ASV-Nachwuchstalent Connor Franke die Sprintkrone. Franke siegte überlegen über die 60 m in 7,64 Sekunden. Zwei 6. Plätze im Hochsprung (1,23 m) und Kugelstoßen (6,62 m) vervollständigten seine Leistungen beim Indoor Hope.
In Halle waren auch drei Neuzugänge für den ASV am Start. So Jasmin Herbst (U12), Lenny Weber (U12) und Paul Blitz (U12). Alle drei machten ihre Sache gut nur Paul Blitz &dbquo;tanzte etwas aus der Reihe. Der machte seine Sache nämlich sehr gut. Paul Blitz sorgte bereits im 800-Meterlauf für einen Donnerschlag. Blitz siegte im ersten Vorlauf  überraschend und überlegen (2:52,80 min.) und holte sich insgesamt bei seinem ersten
Einsatz im ASV-Trikot Bronze. Im 50-Metersprint hatte sich der kleine Wallhäuser ebenso überraschend für das Finale qualifiziert (8,42 sek.) und kam auf Platz sechs. Dazu ein siebenter Platz im Weitsprung (3,45 m). Diese soliden Leistungen bescherten ihm am Ende einen sehr guten 4. Platz in der Pokalwertung.
Mit guten Leistungen glänzten auch Linda Einicke , Susanne  Schlißke und Christina Dingfeldt (alle U12). Während sich Linda Einicke über einen guten 4. Platz im 800-Meterlauf freute, war Susanne mit Bronze im 800-Meterlauf glücklich. Dazu ein guter 6. Platz in der Pokalwertung. Dort verpasste Christina Dingfeldt Bronze knapp und kam auf Platz vier ein, mit ganzen 38 Zählern von Platz drei entfernt. Freude bei ihr über den zweiten Platz im Weitsprung mit 4,02 m.
Und dann die Staffeln. Ersatzgeschwächt (Henriette Lässing fehlte bei den Mädchen) und Jannes Göbel bei den Jungen) gingen die 4x100- Meterstaffeln dennoch an den Start und gestalteten ihre Rennen recht selbstbewusst. So holten sich die jungen ASV-Damen in der Besetzung Christina Dingfeldt, Jasmin Herbst, Linda Einicke und Susanne  Schlißke nach großer kämpferischer Leistung Silber. Und das ASV-Jungenquartett
überraschte mit einem dritten Platz. Alles in allem freuten sich die ASV-Verantwortlichen über zweimal Gold, dreimal Silber und dreimal Bronze.    
 
Tommy Kunze / 27.02.2017
Paul Blitz (Nummer 74) überraschte mit tollen Leistungen.
Noah Gehlmann siegt überlegen im Sprint.
Die Silberstaffel: Susanne  Schlißke, Jasmin Herbst, Christina Dingfeldt, und Linda Einicke (von links).
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Leichtathletik:
 
ASV-Läufer beim Albert-Kunz-Lauf vorn

 
Nordhausen – Beim traditionellen Albert-Kunz-Lauf in Nordhausen waren die Starter aus der Trainingsgruppe Reinefahl/Franke des ASV am Samstag gut im Bilde. Während auf der 2-Kilometerstrecke Leonie Franke (U16) dominierte und in ihrer Altersklasse den ersten Platz belegte, hatte auch Silas Blankenburg (U16), Daniel Franke (U40 und Max Lukas Franke (U20) beim 8- Kilometerkanten die Nase vorn und belegten in ihren Altersklassen jeweils Platz eins.
Der Albert-Kunz-Lauf erlebte übrigens seine nunmehr 39. Auflage und firmiert inzwischen auch als 18. Sparkassen Lauf. Die Nordhäuser Organisatoren freuen sich in jedem Jahr über neue Rekordteilnehmerzahlen. Beim überregionalen Volkslauf sind Strecken über zwei Kilometer, acht Kilometer und 16 Kilometer ausgeschrieben. Ziel ist der Albert-Kunz-Sportpark.
 
Tommy Kunze / 27.02.2017
Leichtathletik:
 
Grippe-Aus für Maximilian Sluka

 
Edelmetall für Till Blättermann und Henriette Wolf bei Mitteldeutschen Meisterschaften.

Halle - Pech für ASV-Läuferass Maximilian Sluka (U18) bei den "Mitteldeutschen". Einen Tag vor dem Wettkampf in der Brandberge-Halle musste sich der Sportschüler mit einer Grippe ins Bett legen. Und nun hoffen er und sein Trainer Wolfgang Thier, dass man sich noch in die Starterlisten für die Deutschen Hallen-Meisterschaften eintragen kann.
Einziger 800-Meterläufer, der unter der Zwei-Minutengrenze blieb war Franz Rott (Erfurter LAC). Der Thüringer trat nun die Nachfolge von Dauersieger Sluka an – seine Zeit 1:59,84 Minuten. Zur Erinnerung: Vor einer Woche war hatte Sluka bei den Landesmeisterschaften in Halle eine 1:56er Zeit hingelegt.
Aus dem ASV-Quartett wurde ein Trio. Mit Till Blättermann (U16), Henriette Wolf (U18) und Leonie Franke (U16) waren noch drei ASV-Athleten übrig geblieben. Zuerst musste Till Blättermann ran. Der legte im 60-Meter- Vorlauf mit 7,41 Sekunden auch gleich eine gute Zeit vor, gewann seinen Vorlauf und meldete damit für das Finale Ambitionen für eine Medaille an. Im Finale dann die Überraschung. Der Sangerhäuser Sportschüler verbesserte seine persönliche Bestleistung deutlich auf 7,34 Sekunden und ließ in dem packenden Finallauf nur Julian-Kelvin Clair den Vortritt. Clair, ebenfalls Sportschüler, hatte eine Zeit von 7,24 Sekunden zu Buche stehen.
Mit einer Weite von 5,81 Meter sicherte sich Blättermann noch einen guten 6. Platz. Alle gültigen Sprünge landeten übrigens jenseits der der
5,50-Meter-Marke. Da ist es offenbar nur eine Frage der Zeit, wann Blättermann die Sechs-Metermarke knackt. Einen Mitteldeutsche Meistertitel gab es für den Sangerhäuser – nicht ganz unerwartet – mit der 4x200-Meterstaffel der Sportschule Halle. Das hallesche Staffel- Quartett lief mit 1:33,59 Minuten einen neuen Deutschen Rekord und gilt derzeit in der Besetzung Scharge, Steinfurth, Blättermann und Clair als unschlagbar. Da dürfte auch schon einmal vom Staffelgold bei den Deutschen Meisterschaften geträumt werden.
Im 3000-Meter Bahngehen hatte das kleine ASV-Geher-Team durchaus berechtigte Hoffnungen auf Edelmetall. Während die Deutsche Meisterin des Vorjahres über diese Distanz Henriette Wolf sich über den Vizemeistertitel freuen konnte (19:00,54 Minuten), verpasste Leonie Franke das Treppchen knapp. Für ihre 17:40,22 Minuten gab es den undankbaren 4. Platz. Die Erfurter Geherinnen waren am Wochenende in der Tat stärker.
Alles in allem waren die Verantwortlichen des ASV Sangerhausen mit dem "Auftritt" ihrer Athleten bei den Mitteldeutschen Meisterschaften unterm Strich zu frieden. "Aus dem Wintertraining heraus waren das gute Leistungen", bilanzierte Abteilungsleiter Peter Lindner den Wettkampf.
Tommy Kunze / 06.02.2017
Henriette Wolf wird Vize-Meisterin bei den "Mitteldeutschen" im 3000-Meter-Bahngehen.
Till Blättermann (links) ließ im Sprint nur Julian- Kelvin Clair den Vortritt und holte Silber.
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Leichtathletik:
 
Gehlmann sprintet zum Hallen-Rekord

 
Meeting in Arena Leipzig: ASV-Talente halten mit deutscher Spitze gut mit.
 
Leipzig -  Ein Meeting der Rekorde. Den ersten Rekord feierten die rührigen Organisatoren des 15. Sparkassen Cups in der Arena Leipzig zuerst. 100 Vereine aus 15 Bundesländern hatten sich mit rund 1000 Teilnehmern in die Starterlisten eingetragen. Zudem wurden Gäste aus der Ukraine begrüßt, die mit einem starken Team aus Kiew angereist waren. Für weitere Rekorde sorgten die leichtathletischen Talente aus ganz Deutschland selbst.
Zum Beispiel ASV-Sprintass Noah Gehlmann (U12). Der schnelle Sangerhäuser bestimmte mit seinem Mannschaftskameraden Jannes Göbel das Niveau des Sprintwettbewerbes in dieser Altersklasse. Die Krönung: Der Doppelsieg der beiden ASV-Asse. Gehlmann knapp vor Göbel (7,39 sek.). Solch ein schnelles Finale gab es in Leipzig noch nie. Bei 7,35 Sekunden blieben für den Sieger die Uhren stehen. Das war übrigens auch deutscher Schüler-Rekord.
Bleiben wir beim Sprint. Hier glänzten die Mädchen und Jungen des ASV mit weiteren Medaillen: Fin Luka Rüdiger mit Bronze, Niklas Ebeling ebenfalls mit Bronze, Hedi Kotte, das ASV-Nesthäkchen, mit Bronze und Henriette Lässing schließlich mit Silber. Dazu gesellten sich noch gute 4. Bis 6. Plätze. Einen kompletten Medaillensatz brachte Fin Luka Rüdiger (U10) aus Leipzig mit. Gold im 600-Meterlauf (2:06,96 min.), Silber im Weitsprung (3,50 m) und Bronze im 50-Metersprint (8,41 sek,). Dabei gehört seine erste Liebe dem Fußball.
Für weitere Medaillen sorgten Jannes Göbel im Medizin-Ballstoßen, Moritz Leßing im Medizin-Ballstoßen sowie Hedi Kotte (U8), die Silber, Bronze und einen guten 4. und 6. Platz holte sowie Liesbeth Römer, die sich über eine Silbermedaille im Weitsprung und zwei beachtliche Plätze im Sprint und im 600-Meterlauf freute.
Alles in allem eine gute Bilanz der Grippe- und Ferien geschwächten ASV -Sportler. Das sah auch der Olympiasieger im Speerwerfen, Thomas
Röhler, so. Der staunte vor allem über die Sprintleistungen. "Tolle Leistungen", so sein Kommentar. Zufrieden war auch ASV-Trainer Ronny Wagner mit den Leistungen seiner Mini-Truppe. "Bei diesen Leistungen freut man sich einfach mit". Die ASV-Bilanz konnte sich in der Arena Leipzig sehen lassen: Zweimal Gold, sechsmal Silber und fünfmal Bronze. Dazu zehn Platzierungen von vier bis sechs. Glückwunsch!
 
Tommy Kunze / 13.02.2017
Start zum 600-Meterlauf. Fin Luka Rüdiger (vorn) gewann überlegen.
Zieleinlauf beim 50-Metersprint. Noah Gehlmann knapp vor Jannes Göbel.
Olympiasieger Thomas Röhler lobte die ASV- Talente.
ASV-Trainer Ronny Wagner stimmt Hedi Kotte auf den Wettkampf ein.
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Leichtathletik:
 
Sluka über die 800 Meter nicht zu schlagen

 
ASV-Trio bei Landesmeisterschaften wieder mit Spitzenleistungen.
Halle – Zwei Meisterschaftstitel sowie drei Bronzemedaillen waren der Lohn für winterlichen Trainingsfleiß. Und für Maximilian Sluka (U20), Jennifer Kunze (U20) und Till Blättermann (U16) bei den Landesmeisterschaften in der halleschen Brandberge-Halle eine beachtliche Ausbeute an Meisterschaftsmedaillen.
Der Star der Meisterschaften am Wochenende war freilich Cindy Rohleder. Die Hürdeneuropameisterin und Olympiafünfte sowie mehrfache Deutsche Meisterin startete in einem Einladungslauf erstmals für den SV Halle – und siegte über die 60 Meter souverän in 7,48 Sekunden. Bei der Gelegenheit stellte die Bundespolizistin auch gleich das neue Trikot vor. Die Mehrkampf- und Hürdenspezialistin war mit ihrem "Auftritt" zufrieden.
Zum Meisterschaftsgeschehen: Maximilian Sluka startete über die vier Hallenrunden in der U20, "damit er wenigstens ein bisschen Konkurrenz hat", wie es sein langjähriger hallescher Trainer formulierte. Und mit der Zeit von 1:55,65 Minuten war man allenthalben zufrieden. "Alles ist gut", bemerkte Trainer Wolfgang Thier, der den Sportschüler betreut.
Jennifer Kunze wollte es selbst nicht so recht glauben. Aber jeder gültige Sprung in die hallesche Weitsprunganlage war ein Satz deutlich jenseits der 5-Metermarke. Mit ihrem weitesten Sprung von 5,53 Meter knüpfte die
angehende
Polizistin im ASV-Trikot an ihre "alten Zeiten" an und machte deutlich, dass sie nach wie vor zur Spitze im Lande zählt. Das unterstrich Kunze übrigens auch beim Kugelstoßen. Ein wuchtiger Stoß von 11,75 m waren Gold wert und der Landesmeistertitel.
Der dritte im ASV-Bunde war einmal mehr Till Blättermann, der seit ein paar Monaten an der Sportschule in Halle trainiert. Blättermann holte sich Bronze im Weitsprung (5,59 m) und Bronze im 60-Metersprint (7,54 Sekunden). Einen guten 4. Platz gab es noch im Hürdensprint (914 Sekunden). Im Kugelstoßen wurde der Sangerhäuser guter 6. Und inzwischen hat sich Blättermann offensichtlich einen Stammplatz in der erfolgreichen SV-Halle-Staffel erkämpft. Über die 4x200 Meter siegte die Staffel der Sportschule souverän und wurde überlegen Landesmeister. Dazu kam ein neue Hallenrekord (1:34,00 Minuten) sowie Platz eins in der Deutschen Bestenliste. So erfüllen sich Träume.
 
Tommy Kunze / 23.01.2017
Deutschlands schnellste Hürdenläuferin Cindy Roleder (vorn) war der Star bei den
Maximilian Sluka siegte souverän im 800-Meterlauf und holte sich den Meistertitel.
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Leichtathletik:
 
Connor Franke Mehrkampf-Vizemeister
 
ASV-Trio mit beachtlichen Leistungen bei der Landesmeisterschaft.
Magdeburg – Mit einer Medaille hatte Connor Franke (U14) bei der Mehrkampf Landesmeisterschaft insgeheim gerechnet. Am Ende war es tatsächlich Platz zwei und die Silbermedaille. Und ein neuer persönlicher Rekord: 1915 Punkte, die 2000er Marke knapp verpasst. Damit bestätigte Franke seine &dbquo;Papierform. Danach hatten auch die Leichtathletik- Experten das ASV-Talent unter den Medaillenanwärtern gesehen. Aber: Die Papierform ist das eine, die Wettkampfergebnisse das andere. Eigentlich gab es mit Mika Sachtleben (SC Magdeburg) einen haushohen Favoriten. Und in dieser Rolle enttäuschte der hochgewachsene Modellathlet nicht. Der lag auch bei den Einzeldisziplinen des Fünfkampfes überall in Front. Nur beim Sprint konnte Connor Franke dem Magdeburger Paroli bieten. Da war der Sangerhäuser ein bisschen schneller. Auf den Pelz rückten im Wettkampfverlauf dem Sangerhäuser nur die Pangert-Zwillinge (Hallesche Leichtathletikfreunde). Viktor und Adrian Pangert wollten Franke Paroli bieten, blieben freilich immer kurz hinter dem Mehrkampf-Ass aus dem Leistungsstützpunkt Sangerhausen. So konnte bis zum abschließendem 800-Meterlauf seinen zweiten Platz bis zum Schluss halten. Eine feine Leistung.
Zum ASV-Trio gehörten am Wochenende in Magdeburg noch Sarah Heer
und Michelle
Rüdiger. Auch die beiden jungen Damen machten ihre Sache gut. So konnte Sarah Heer sich von Platz 15 nach dem Hürdenlauf och auf Platz 5 in der Endabrechnung verbessern, ein sehenswerter Wettkampf. Den lieferte auch Michelle Rüdiger ab. Ein guter Platz 13 am Ende  – und ein furioser 800-Meterlauf. Ihren Zeitlauf gewann sie nach einem mutigen Start-Ziel-Lauf mit einer halben Hallenrunde Vorsprung in 2:49,55 Minuten. Da freute sich auch die Landestrainerin Melanie Schulz: &dbquo;Ein beachtlicher Lauf. Beim ASV reifte auch die Erkenntnis, dass Michelle Rüdiger auf den längeren Strecken gut aufgehoben ist und dort vor allem ihre kämpferischen Qualitäten besser ausspielen kann.
Alles in allem lieferten die ASV-Athleten bei ihrem ersten Wettkampf in einer höheren Altersklasse zu Jahresbeginn beachtliche Leistungen ab. &dbquo;Aus dem Wintertraining heraus tolle Leistungen, freute sich auch Abteilungsleiter Peter Lindner mit seinen Jungen und Mädchen. ASV- Gasttrainer Philipp Töpfer (Sportschule Halle) sieht vor allem bei Connor Franke &dbquo;noch großes Potential, das noch brach liegt. &dbquo;der Junge kann noch mehr, so Töpfer. Der Hallenser trainiert seit einigen Wochen im Rahmen eines Förderprojekts einmal in der Woche die ASV-Talente. Landestrainerin Melanie Schulz: &dbquo;Philipp fühlt sich in Sangerhausen
richtig wohl.
 
Tommy Kunze / 16.01.2017
Connor Franke freut sich über die Silbermedaille.
Michelle Rüdiger (Startnummer 3) lief ein beherztes 800-Meterrennen.
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Leichtathletik:
 
Seit zehn Jahren Spitzensport

 
MZ-Serie: Vier Landesleistungsstützpunkte zeugen von hohem sportlichen Niveau im Landkreis - Heute: Die Leichtathleten des ASV Sangerhausen
Ein kalter Wind pfeift derzeit im Sportpark Friesenstadion. Zwischen den blauen Containern, die seit geraumer Zeit auch die Heimstadt der ASV- Leichtathleten sind, zerren Windböen an den Sichtblenden. Winter. Verlassen die Trainingsstätte, auf der modernen Tartanbahn dreht trotz der winterlichen Kälte nur ein einsamer Läufer seine Runden. Die Leichtathleten sind in die Sporthallen der Kreisstadt umgezogen – freuen sich bereits wieder auf die Freiluftsaison: "Auf ein Neues im Stadionrund".
Seit drei Jahren "residieren" die ASV-Leichtathleten im Sportpark und nutzen intensiv die sanierten und  modernisierten Trainingsanlagen. Mit rund 20 Jungen und Mädchen waren die ASV-Sportler damals umgezogen. Heute trainieren nahezu 60 Nachwuchstalente in mehreren Trainingsgruppen regelmäßig -  und wie man unzähligen Zeitungsberichten entnehmen kann – recht erfolgreich.    
Seit zehn Jahren tragen die Läufer, Sprinter und Weitspringer sowie die Geher das Qualitätssiegel "Landesleistungsstützpunkt". Diesen Titel vergibt der Landessportbund (LSB) in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachverbänden alle zwei Jahre. Wichtige Kriterien:
Delegierungen von förderfähigen Talenten zur Eliteschule des Sports, Medaillenerfolge bei Deutschen Meisterschaften und gezielte Förderung der Nachwuchsarbeit. Das alles hat der ASV zu bieten.
Aktuell trainieren mit Maximilian Sluka und Till Blättermann zwei Athleten an der halleschen Sportschule. Mit Connor Franke, Sarah Heer und Henriette Lässing könnten drei weitere hoffnungsvolle Talente den Weg zur Sportschule gehen – die Tests haben die drei bereits erfolgreich absolviert. Und was die Teilnahme an deutschen Jugendmeisterschaften betrifft, da haben ASV-Athleten schon seit Jahren gute Plätze, Medaillen und Meistertitel gesammelt. "Als kleiner Verein aus der Provinz ganz beachtlich", sagt Peter Lindner, seit mehr als einem Jahrzehnt Abteilungsleiter beim ASV. Noch gut in   Erinnerung seien die Meisterschafts-Erfolge der Stieglitz-Zwillinge, der Jugendmeistertitel von Jennifer Kunze im Mehrkampf, die überzeugenden Auftritte von ASV- Hürdenass Peter Seifert bei den Deutschen Jugendmeisterschaften und seinem 4. Platz. Peter Seifert studiert derzeit in den USA und wird im nächsten Jahr voraussichtlich wieder für den ASV Sangerhausen bei Meisterschaften starten. Auch die jüngsten Erfolge von Maximilian Sluka, der bereits einen Deutschen Meistertitel und einen Vizemeistertitel im 800-Meterlauf "einsammelte", der als eine d e r deutschen Nachwuchs- Hoffnungen gilt und kurz vor seinen ersten internationalen Einsätzen steht.
2016 zählt Lindner übrigens zum erfolgreichsten Sportjahr bislang. So hatten sich fünf (!) ASV-Sportler für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Mit rund einem Dutzend Mitteldeutschen Meistertiteln, mit mehr als 20 Landesmeistertiteln sowie rund 40 Bezirksmeistertiteln seien die Jungen und Mädchen des ASV-Talenteteams von Meisterschaften zurückgekehrt, nicht gerechnet die Medaillengewinne bei wichtigen nationalen Wettkämpfen von Hamburg bis Erfurt. Unvergessen seien auch die überraschenden Siege beim Wettbewerb "Deutschland sucht den Supersprinter". Jennifer Kunze und Till Blättermann hatten sich mehrfach in die Siegerlisten eingetragen und Sangerhausen im Berliner Olympiastadion vor zehntausenden Besuchern bekannt gemacht. "Wo liegt denn Sangerhausen", fragten immer wieder die Organisatoren und auch Konkurrenten. "In einer sehr sportlichen Region am Südharz", antworteten da immer die ASVler stolz.
Einen Namen in der Talent- und Nachwuchsförderung haben sich die ASV-Verantwortlichen längst gemacht. So trainieren in der Mini-Gruppe rund 20 Jungen und Mädchen in den Altersklassen 5 bis 7. Die hoffnungsvollsten jungen Kader qualifizieren sich dann für die nächste
Trainingsgruppe. Das sind die 8 bis 12-Jährigen. Die nehmen schon an Bezirksmeisterschaften und nationalen Wettkämpfen teil. Seit einigen Monaten beteiligt sich der ASV übrigens erfolgreich an einem vom LSB angeregten und geförderten Projekt der Förderung von Talenten. Einmal in der Woche trainiert deshalb Philipp Töpfer (Sportschule) Halle mit den Talenten vom ASV und umliegenden Schulen. Das befruchtet und unterstützt zudem das Training der ASV-Trainer und Übungsleiter.  Die erfolgreiche Mitarbeit am Projekt "Talent-Förderung" hatte dem ASV übrigens kürzlich eine Prämie von 2000 Euro eingebracht. Dafür konnten neue Trainingsgeräte angeschafft werden.
Insgesamt werden die hoffnungsvollen leichtathletischen Talente des ASV Sangerhausen von  acht ehrenamtlichen Trainern und Übungsleitern betreut. Das sind Helmut Reinefahl, Daniel Franke, Axel Richter, Ronny Wagner, Andreas Kaufmann, Andreas Ebeling, Torsten Reinsch, Kerstin Messerschmidt und Christa Lier als Beraterin. Sportlicher Leiter ist Axel Richter.
"Wir machen Meister", heißt der Slogan der ASV-Leichtathleten. Ein anspruchsvoller aber auch motivierender Spruch. Und den vervollständigen die Sangerhäuser Leichtathleten jetzt mit dem aktuellen "Schlachtruf": "ASV – Sangerhausen", der seit kurzem durch die Wettkampstätten hallt.

Tommy Kunze / 21.12.2016
Der hallesche Trainer Philipp Töpfer aus Halle unterstützt das Training beim ASV.
Connor Franke (vorn) holte beim Staffelsieg des ASV-Quartetts bei den Bezirksmeisterschaften den entscheidenden Vorsprung heraus.
Die erfolgreiche Trainingsgruppe Reinefahl/Franke mit ihren Schützlingen Silas Blankenburg, Max Franke, Jennifer Kunze, Leonie Franke und Henriette Wolf.
Zum fünften Mal wurde die Arbeit der Leichtathleten des ASV Sangerhausen mit dem Qualitätstitel "Landesleistungsstützpunkt" gewürdigt. Titel und Medaillen bei Deutschen Jugendmeisterschaften, mehr als ein Dutzend Mitteldeutsche Meistertitel, mehr als 20 Landesmeistertitel und rund 40 Titel und Medaillen bei Bezirksmeisterschaften allein im Sportjahr 2016 – das ist die eindrucksvolle Bilanz der Abteilung Leichtathletik. Im Landesleistungsstützpunkt betreuen zehn Trainer und Übungsleiter etwa 60 Jungen und Mädchen. Hauptaugenmerk wird auf die Nachwuchsarbeit gelegt. Derzeit arbeitet der ASV eng mit dem Landessportbund in einem gemeinsamen Projekt "Nachwuchsförderung" zusammen.
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Leichtathletik:
ASV-Laufgruppe überzeugt in Berlin

 
Berlin – Beim 25. Berliner BIG-Lauf überzeugten die Teilnehmer der Laufgruppe der Abteilung Leichtathletik mit sehr guten Ergebnissen. So holte sich Max Lukas Franke (U20) den ersten Platz über die 10 Kilometer. Schwesterchen Leonie (U14), die zum ersten Mal den 10- Kilometerkanten auf sich nahm, wurde in ihrer Altersklasse überraschend Zweite. Daniel Franke (Ü40) freute sich auf der 10- Kilometrerdistanz ebenfalls über einen zweiten Platz. Den läuferischen Familienausflug nach Berlin komplett machte Anja Franke (40). Sie hatte die lange 25-Kilometerdistanz gemeinsam mit Vivien Rabenstein-Loch in Angriff genommen. Und schließlich ging von ihr noch der Sohnemann Noah beim Kinderlauf über die zwei Kilometer an den Start.
ASV-Trainer Daniel Franke war mit dem "Auftritt" der ASV-Läufer zufrieden. "Alle waren gut in Schuss", so sein Urteil.
 
Peter Lindner / 01.06.2017
Leonie Franke versuchte sich das erste Mal auf der 10-Kilometerstrecke.
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Leichtathletik:
 
Jennifer Kunze zweimal ganz vorn

 
Kleines ASV-Nachwuchsteam mit respektablen Leistungen
Leuna – Mit dreimal Gold, einmal Bronze und einer Reihe guter Plätze kam das ASV-Nachwuchsquartett aus Leuna zurück. Beim 15. Pfingstsportfest der LG Merseburg waren bei der kleinen Jubiläumsauflage nahezu 300 Aktive aus 44 Vereinen und sieben Bundesländern am Start. Eine Rekordbeteiligung.
Die rührigen Organisatoren der TSG Leuna von der Leichtathletik- Gemeinschaft Merseburg hatten wieder einmal für gute Wettkampfbedingungen geschaffen. Das kleine ASV-Team mit Jennifer Kunze (U20), Christina Dingfeldt, Susanne  Schlißke und Laura Pabst (alle U12) lieferten einen guten Wettkampf ab. So überraschte Susanne Schlißke mit einem 3. Platz im 800-Meterlauf mit einer Zeit von 2:57,29 Minuten. Auf Platz 6 und 7 landeten Laura Pabst und Christina Dingfeldt. Eine Goldmedaille holte sich Christina Dingfeldt im Ballwerfen mit 332,50 Meter und verpasste Bronze im Weitsprung ganz knapp mit 4,15 Meter. Ebenfalls mit 4,15 Meter war Felicitas Wloka (SSV Ulm) vor ihr, weil sie mit 4,15 m einen weiteren Sprung hingelegt hatte.
Jennifer Kunze siegte im Speerwerfen mit 33,10 Metern und im
Kugelstoßen kam die Deutsche Mehrkampfmeisterin von 2014 auf die Weite von 10,83 Metern ebenfalls auf Platz eins. Die angehende Polizistin, die der Landesauswahl der Polizei Sachsen-Anhalt angehört, sucht noch eine Möglichkeit, eine Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften zu knacken.
Das Pfingstsportfest in Leuna nutzten übrigens auch die ASV-Trainer Axel Richter und Georg Rausch, um ihre sportliche Fitness zu überprüfen. Beide konnten sich im Männerbereich über einige Medaillen freuen.
 
Peter Lindner / 06.06.2017
Jennifer Kunze siegte im Speerwerfen.
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Leichtathletik:
 
ASV-Laufasse wieder Spitze

 
Zwölf Medaillen bei Landesmeisterschaften in Haldensleben. Maximilian Sluka gewinnt drei Meistertitel.
Haldensleben – Für ein Geburtstagsgeschenk der ganz besonderen Art sorgten am Sonntag Sarah Heer und Michelle Rüdiger (beide U14). Die beiden ASV-Talente holten  einen Doppelsieg über die 2000 Meter. Just am gleichen Tag hatte ihr Trainer, Helmut Reinefahl, Geburtstag. "Ein schönes Geburtstagsgeschenk", freute sich Reinefahl. Sarah Heer freute sich über den Meistertitel, den sie sich mit neuer persönlicher Bestzeit in 7:39,46 Minuten sicherte. Nach einem mutigen Lauf wurde Michelle Rüdiger (7:47,24 Minuten) Vize-Landesmeisterin. Damit holten sich die beiden jungen ASV-Damen erneut einen Doppelsieg – wie schon bei den Bezirksmeisterschaften vor drei Wochen. Tags zuvor hatten beide bereits ein 800-Meter-Rennen absolviert. Heer holte sich Bronze, Rüdiger sicherte sich einen guten 5. Platz.
Aus ASV-Sicht glänzten vor allem die Läuferinnen und Läufer mit tollen Ergebnissen. Sie gingen offenbar gut vorbereitet bei den Landesmeisterschaften an den Start. Eine kleine Bilanz: Silber für Silas Blankenburg (U16). Er wurde Vize-Landesmeister über die 3000 Meter und verpasste die Norm für die Deutschen Meisterschaften denkbar knapp. Die Uhr blieb bei 9:56,50 Minuten stehen. Da fehlten zur Normerfüllung nur zwei Sekunden. Ein erneuter Angriff auf die Meisterschaftsnorm erfolgt bei den Mitteldeutschen Meisterschaften in drei Wochen. Ein gutes Rennen über die 5000 Meter lieferte auch Max
Lukas Franke (U18) ab. Franke wurde Vize-Landesmeister. Schwester Leonie (U16), die sonst als erfolgreiche Geherin für Schlagzeilen sorgt, wurde über die 2000 Meter gute 7. Ach ja, da war noch Hannes Müller (U14). Am Samstag noch mit einigen Problemen beim 800-Meter-Lauf. Am Sonntag ein beherztes Rennen über die 2000 Meter. Da freuten sich alle mit ihm über den Vizemeistertitel. Und da war auch noch ein Geburtstag, Papa Müller freute sich ebenfalls über das Geschenk vom Sohnemann.
Für Connor Franke (U14) waren es Bronzene Meisterschaften. Ein dritter Platz im Sprint über die 75 Meter, Bronze dann im Weitsprung mit 4,43 Meter und ein vierter Platz über die 60 Meter Hürden. Ein guter Meisterschaftseinstand.  
Für herausragende Leistungen sorgten auch die beiden ASV- Sportschüler Maximilian Sluka (U18) und Till Blättermann (U16).
Drei Meistertitel allein für Sluka! Über die 800 Meter, seine Leib- und Magenstrecke, über die 400 Meter und über die 1500 Meter war der Sangerhäuser Spitzenläufer mal wieder nicht zu schlagen. Allerdings müsste Sluka für einen Startplatz bei den Juniorenweltmeisterschaften noch eine Zeit von rund 1:51 Minuten laufen. Da hat der Sangerhäuser Sportschüler jetzt noch zwei Chancen: Beim Internationalen Anhalt- Meeting in Dessau am Freitag und dann bei den Deutschen Meisterschaften in Schweinfurt. Drücken wir dem symphytischen Läuferass die Daumen. Bleibt noch Till Blättermann (U16). Der wird
Vizemeister im 100-Metersprint (11,50 Sekunden), Dritter im Diskus mit ganz passablen 41,09 Meter und holt sich mit der halleschen Sportschulstaffel über die 4x100 als Startläufer den Meistertitel – und einen neuen deutschen Staffelrekord in dieser Altersklasse dazu. Der Rekord steht jetzt bei 42,60 Sekunden. Wer will diese Staffel bei den Deutschen Jugendmeisterschaften schlagen?
Alles in allem eine hervorragende Bilanz der Sangerhäuser ASV-Asse. Fünf Meistertitel, fünf Vizemeistertitel und drei Bronzeplätze. Gut gemacht!
 
Peter Lindner / 14.06.2017
Maximilian Sluka beim 800-Meterrennen vorn. Holt insgesamt drei Meistertitel.
Doppelsieg über die 2000 Meter. Michelle Rüdiger und Sarah Heer (von links).
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Leichtathletik:
 
Rekorde purzelten beim Südharz Cup

 
Begehrte Trophäe bleibt beim ASV Sangerhausen.
Tereza Làchowà (Prag) verbessert Stadionrekord im Ballwerfen auf 52 Meter.
Der 11. Südharz Cup ist Geschichte. Und: Die attraktive Trophäe, gestiftet von der Schirmherrin Landrätin Angelika Klein, bleibt als Wanderpokal vorerst im Besitz des ASV Sangerhausen.
Für die Sangerhäuser Nachwuchstalente aus dem Landesleistungsstützpunkt war es offensichtlich ein Heimspiel. Denn die Jungen und Mädchen glänzten bei den Wettkämpfen in nahezu allen Disziplinen mit tollen Leistungen. Gleich zu Beginn des Nachwuchswettbewerbes ließen die beiden 4x50-Meterstaffeln des ASV aufhorchen. Die Jungenstaffel (U12) in der Besetzung Moritz Lessing, Niklas Ebeling, Anton Einicke und Noah Gehlmann knackten mit 29,07 Sekunden erstmals die 30-Sekundengrenze und damit auch den Stadionrekord aus dem Jahr 2014.
Auch die jungen ASV-Damen (Susanne Schlißke, Fiona Peukert, Christina Dingfeldt und Henriette Lessing) lieferten in der 4x50- Meterstaffel eine Riesenzeit ab und verbesserten mit 30,17 Sekunden den neuen Rekord von 2014 (30,49 sek.). Apropos Stadionrekorde. Es
spricht für das hohe sportliche Niveau des 11. Südharz Cup, das insgesamt 21 neue
Rekordmarken aufgestellt und zwei eingestellt worden sind. So zum Beispiel die Sprintrekorde von Till Blättermann von Connor Franke und Noah Gehlmann. Insgesamt haben allein die Sangerhäuser Talente am Samstag 15 neue Stadionrekorde markiert, was unbestritten für die Güte der Sangerhäuser Leichtathletik spricht. Für einen der neuen herausragenden Rekorde sorgte übrigens Tereza Lachova aus Prag. Die 11-Jährige Tschechin wuchtete den Schlagball auf sage schreibe 52 Meter.
Für einige neue Bestmarken sorgte auch Victor Agbo-Anih (SG Buna-Halle). Der gerade erst einmal Siebenjährige sprang mit 4,10 Metern bereits in die Regionen der 11-Jährigen Jungen. Und die 400- Meterstrecke beendete der Hallenser nach 78,18 Sekunden (alt: 82,17 sek.).
Am Nachmittag stand fest: Mit 25 Siegen hatten sich die ASV-Talente den Pokal gesichert. Auf dem zweiten Platz in der Pokalwertung kamen mit 16 Siegen die talentierten Jungen und Mädchen der SG Buna-Halle und Platz drei holten in diesem Jahr die starken Talente des Wurf- und Laufteams Teutschenthal. Die dominierten vor allem in den Altersklassen U20 und U18.
Viel Lob für die gelungene Veranstaltung gab es u.a. von Jaroslav Lachov aus Prag. "Ihr habt einen tollen Wettkampf organisiert, wir kommen gern wieder". Ein dickes Lob haben sich
übrigens alle Kampfrichter und Helfer verdient allen voran Uli Seifert, der mit seinem "Familienteam" für einen geordneten Verlauf sorgte. "Ich habe mich vor allem über Jenni Kunze, Jette Schönemann, Peter Seifert und Till Blättermann gefreut, die fleißig mit geholfen haben, damit die 11. Auflage des Südharz Cup ein Erfolg wird", so ASV-Leichtathletik-Chef Peter Lindner. Insgesamt gaben sich  mehr als 100 Jungen und Mädchen aus 12 Vereinen im Sportpark Friesenstadion ein sportliches Stelldichein.
Im Rahmenprogramm gab es traditionell den Staffel-Lauf der Grundschulen. Den gewann das Quartett der Goethe-Grundschule vor der Grundschule Südwest und der Grundschule Holdenstedt. Die Jungen und Mädchen freuten sich über den Pokal des Oberbürgermeisters des Stadt Sangerhausen.

Peter Lindner / 20.06.2017
Schnelle Rennen gab es über die 800 Meter und 600 Meter.
Tereza Lachova aus Prag.
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Jubel bei den ASV-Talenten über den Pokal.
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Leichtathletik:
 
ASV-Trio bei "Mitteldeutschen" mit vorn
Dessau – Leonie Franke (U16) wird nach einem guten Wettbewerb über die 3000 Meter Bahngehen bei den Mitteldeutschen Meisterschaften in Dessau Vize-Meisterin. Die siebeneinhalb Stadionrunden bewältigte das ASV-Talent in 18:13,57 Minuten und ließ nur Marie Meidel (Erfurter LAC) den Vortritt. Helmut Reinefahl, der Leonie Franke wieder mit Akribie auf die Meisterschaft vorbereitet hatte, freute sich mit seinem Schützling über den Erfolg.
Silas Blankenburg (U16) ging über die 3000 Meter an den Start – und bewältigte seine Aufgabe gut. Immerhin ein guter 5. Platz. Ein bisschen Pech: Wieder die Norm für die Deutschen Meisterschaften knapp verfehlt.

Sportschüler Till Blättermann (U16) verschlief ein wenig den Start beim 100-Meter-Sprintfinale. Trotz allem ein dritter Platz. Und dann die Krönung: Als Startläufer mit der 4x100-Meterstaffel holte das schnelle hallesche Quartett den Meistertitel in einer neuen Bestzeit von 42,46 Sekunden! Eine Fabelzeit – und sogar schneller als die U18-Staffel. Nächstes Wochenende könnten die vier Sportschüler Deutsche Meister werden – wenn nichts dazwischen kommt. Denn so eine schnelle Staffel
ist bislang in Deutschland einmalig.
 
Peter Lindner / 26.06.2017
Leonie Franke holt sich in Dessau den Vizemeistertitel im Bahngehen.
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Leichtathletik:
 
Viel Edelmetall im Berliner Wuhletal
 
Fünf ASV-Talente zeigen dem Berliner Nachwuchs die Hacken.
Berlin – Mit Niklas Ebeling, Noah Gehlmann (beide U12), Connor Franke (U14), Susanne  Schlißke (U12) und Jule Pietschmann (U10) verabschiedeten sich am Wochenende im LAC-Stadion Wuhletal fünf ASC-Talente in die Ferien. Und das mit Erfolg.
Als Noah Gehlmann und Niklas Ebeling zum Auftakt des Vierkampfes ihre 80 Gramm schweren Bälle gleich auf die Weiten von 43,50 und 40 Meter wuchteten blieben den Berlinern Konkurrenten glatt die Spucke weg. Mit diesen Weiten setzten sich die Sangerhäuser auch gleich an die Spitze in der Mehrkampfwertung.
In Führung war da auch Jule Pietschmann gegangen. Nach zwei Disziplinen hatte die drahtige Sangerhäuserin Emma Brandes (SV Preußen Berlin) von Beginn an im Griff, die nach zwei Disziplinen schon 13 Punkte zurück lag. Auch im Weitsprung und beim abschließenden 600 -Meterlauf ließ Jule Pietschmann nicht anbrennen. Sie siegte im Mehrkampf souverän.
Einen tollen Wettkampf lieferte auch Susanne  Schlißke ab. Im 50- Metersprint freute sie sich zum Saisonabschluss noch einmal über eine
persönliche Bestleistung im Sprint (7,95 Sekunden), dann 4,12 im Weitsprung und über 30 Meter im Ballwerfen. Im 800-Meterlauf sicherte sie ihren zweiten Platz im Mehrkampf ab. Dann ging’s gleich mit dem Flieger nach Malta in die verdienten Ferien.
Inzwischen hatte sich Connor Franke im Weitsprung mit soliden 4,47 Metern an die Spitze gesetzt, einen dritten Platz im Sprint und im Hochsprung geholt sowie im 60-Meter-Hürdlauf und über die 800 Meter weitere Siege geholt. Connor Franke verabschiedete sich mit diesem erfolgreichen Wettkampf an die Sportschule in Halle. Dort wird er ab September trainieren.
Nach Abschluss der Vierkämpfe bei den Jungen stand fest: Noah Gehrmann siegt überlegen und Niklas Ebeling kommt nach großem Kampf auf Platz zwei und verpasst den Sieg in seiner Altersklasse M10 knapp um ganze vier Punkte.
Andreas Ebeling, der das ASV-Quintett als Trainer betreute, lobte vor allem den Kampfgeist seiner Schützlinge. "Unsere Jungen und Mädchen haben toll gekämpft – und das am ersten Ferientag".
Beim traditionellen Schülersportfest des LAC Berlin treffen sich nahezu alle Leichtathletik-Vereine der Hauptstadt. Bei der aktuellen Auflage am Wochenende  waren zehn Berliner Vereine mit insgesamt mehr als 400 Teilnehmern am Start. So gesehen haben sich die ASV-
Nachwuchstalente sehr gut geschlagen. Es gab viel Edelmetall im Berliner Wuhletal.
 
Peter Lindner / 20.06.2017
Jule Pietschmann (vorn) siegte auch im
Die erfolgreichen ASV-Starter mit ihrem Trainer: Susanne  Schlisse, Jule Pietschmann, Noah Gehrmann, Niklas Ebeling und Condor Franke
(von links).
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Leichtathletik:
 
Blättermann: Habe Diskus versemmelt
 
Freude über "Trostpflaster" Meistertitel mit dem Mehrkampf-Team
Lage – Der Freudensprung nach dem Diskuswurf blieb am Wochenende aus. Die 1000 Gramm schwere Scheibe flog "nur" 38,09 Meter. Das waren 5,59 Meter weniger als Till Blättermanns Rekord. "Den Diskuswurf habe ich versemmelt", gab der Sangerhäuser unumwunden zu. Dabei hatten er und seine Team-Kollegen von der halleschen Sportschule sich akribisch auf die Deutschen Jugendmeisterschaften im Blockwettkampf der U16er Jungen vorbereitet. Zum Team gehörten Julian-Kelvin Clair, Blättermanns Klassenkamerad, Till Steinforth, Richard Hartmann, Ludwig Scharge und Magnus Zimmermann. Der fiel dann nach ungültigen Versuchen im Weitsprung aus der Wertung, da waren die halleschen Sportschüler auf ein Quintett geschrumpft. Freilich waren da  die fünf Mehrkämpfer längst auf Medaillenkurs in der Team-Wertung.     
Immerhin: Nach vier Disziplinen lag der Blondschopf aus Sangerhausen in der Einzelwertung noch auf Platz sechs. Nur ganze 67 Punkte von einem Bronzeplatz entfernt. Aber dann kam ja noch das Kugelstoßen, für einen Sprinter "eine Schinderei". Die Kampfrichter vermaßen 12,09 Meter. Da fehlten 59 Zentimeter zur persönlichen Bestleistung. Und wenn Zentimeter oder gar Meter für die Schlussrechnung fehlen, schrumpft der Punktestand.
Und so nahm Till Blättermann von den Deutschen Jugendmeisterschaften die Erkenntnis mit nach Hause, dass der
Mensch keine Maschine ist und nicht jeden Tag neue Bestleistungen auf die Tartanbahn gezaubert werden können. In der Schlussrechnung hatte Blättermann schließlich 2.976 Punkte auf seinem Konto. Platz 9. Ein bisschen traurig war der junge Mann aus der Rosenstadt. Die Traurigkeit  verflog, als feststand, dass das Sportschulteam den Meistertitel in der Tasche hatte – mit 15.391 Punkten sogar einen neuen Deutschen Rekord in der Altersklasse U16 hinzauberte. Auf Platz zwei kamen die Jungen vom LAC Erdgas Chemnitz (14.602 Punkte) ein, Platz drei holten sich die Athleten vom Dresdner SC (14.006 Punkte).
Das hallesche Meisterquintett hatte allen Grund zur Freude, vergaß aber auch ihre Trainerin Henny Gastel nicht. Die wurde kurzerhand "auf Händen getragen". Henny Gastel gab das Kompliment  gleich weiter. Die Trainerin dankte allen Heimatvereinen (VfL Kalbe, der LG Merseburg, dem SC Magdeburg und dem ASV Sangerhausen) "für die gute Aufbauarbeit in den Vereinen". Sie hätten ihre Sportler in gute Hände gegeben.
Nach ein paar Tagen Urlaub geht es dann schon wieder mit dem Training weiter. Auf dem Programm stehen für alle, die eine Norm für die Einzelmeisterschaft geschafft haben, die Deutschen Meisterschaften in Bremen. In den Startlisten steht auch Till Blättermann vom ASV Sangerhausen. Im Weitsprung und im Sprint will er mit den besten deutschen Nachwuchstalenten seine Kräfte messen. Und als Startläufer in der 4x100-Meterstaffel rechnet sich Blättermann mit seinem Quartett sogar eine Medaille aus. "Wenn die Wechsel klappen, schlägt uns keiner", ist sich der 15-Jährige fast sicher.
 
Peter Lindner / 06.07.2017
Ludwig Scharge, Till Steinforth, Richard Hartmann, Julian-Kelvin Clair und Till Blättermann lassen ihre Trainerin Henny Gastel hochleben.
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Leichtathletik:
 
Henriette Wolf holt DM-Bronze

 
ASV-Geherin wird über die 3000 Meter Bahngehen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften überraschend Dritte
Ulm  - Mit dieser Medaille hat gestern nicht einmal ASV-Trainer-Legende Helmut Reinefahl gerechnet. Nach einem anstrengenden Rennen über die 3000 Meter im Ulmer Donaustadion wurde Henriette Wolf aus dem Landesleistungsstützpunkt des ASV Sangerhausen am Freitag-Vormittag Dritte. Nach der Papierform her hätte es für eine Medaille für die ASV-Geherin eigentlich nicht gereicht. Da hatte ihre Konkurrentinnen aus Potsdam, Erfurt, Berlin, Thurm oder Niederaichbach in dieser Saison schon ganz andere Zeiten hingelegt.
Die Papierform ist das eine – die Realität eines Rennens über die siebeneinhalb Stadionrunden die andere Seite einer Medaillen. Und so setzten gestern Henriette Wolf und ihr Trainer Helmut Reinefahl auf ein kontinuierliches Tempo. Das zahlte sich am Ende aus. Hinter der haushohen Favoritin Alisa Grandi (SC Potsdam) und der schnellen Yasmin Ulbrich (SG Motor Thurm) wurde die Sangerhäuserin Dritte.
Meisterschaftsbronze. Damit hatte nicht einmal die Landestrainerin Melanie Schulz gerechnet, die das Wolfsche Rennen vor Ort
aufmerksam verfolgte und sich über die zweite Medaille für Sportler aus Sachsen-Anhalt freute. Denn beim ersten Wettkampf der Ulmer Meisterschaften hatte sich der Hallenser Johannes Frenzl (Hallesche Leichtathletikfreunde) den Meistertitel beim 5000 Meter Bahngehen geholt. &dbquo;Die Meisterschaften beginnen gut für uns, so Melanie Schulz nach den ersten sportlichen Paukenschlägen in Ulm.
Helmut Reinefahl freute sich über die Leistung seines Schützlings und zollte der Schollschülerin gleich nach dem Zieleinlauf Anerkennung. &dbquo;Die Zeit hätte etwas besser sein können, so Reinefahl zu Beginn seiner Analyse. Aber eine nicht erwartete Meisterschaftsmedaille sei ja schließlich auch etwas. Sagt Reinefahl dann milde lächelnd.
Mit Maximilian Sluka wird am Samstag dann eine weitere ASV-Hoffnung auf der schnellen Tartanbahn stehen. Vorausgesetzt, er übersteht die Vorläufe. Aber davon gehen alle Experten einschließlich seines Trainers Wolfgang Thier aus. Drücken wir dem 800-Metermann aus Sangerhausen die Daumen.

Peter Lindner / 05.08.2017
Henriette Wolf beim Wettkampf.
Henriette Wolf (links) mit ASV-Kollegin Leonie Franke und Trainer Helmut Reinefahl beim Mittwoch-Training im Sportpark Friesenstadion.
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Leichtathletik:
 
Sluka nach spannendem Lauf Meister

 
Sangerhäuser Sportschüler holt sich über die 800 Meter in Ulm die Meisterkrone
Ulm – Für den zweiten Paukenschlag bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm sorgte aus ASV-Sicht am Samstag der Sangerhäuser Maximilian Sluka (U18). Hatte am Freitag bereits Henriette Wolf (U18) mit einem dritten Platz im 3000 Meter Bahngehen überrascht (die MZ berichtete), so setzte der Sangerhäuser Sportschüler den Ulmer Wettkämpfen die Meisterkrone auf.
Samstag, 16.56: Der Starter schickt die zehn Finalteilnehmer im 800- Meterlauf auf die zwei Stadionrunden. Maximilian Sluka geht nach rund 300 Metern an die Spitze, will den Lauf von vorn kontrollieren. Das gelingt dem Lauf-Ass aus Sangerhausen.  Bis zum Ausgang der letzten Stadionkurve. Dann zieht Tim Assmann (TV Villingen) einen wagemutigen Spurt an und zieht den Leipziger Tim Erdmannn (DHfK) mit. Assmann geht an Sluka vorbei. Die Spannung  ist auch für Slukas halleschen Trainer Wolfgang Thier unerträglich. Der weiß: Sein Schützling hatte im Vorfeld der Meisterschaften einige gesundheitliche Probleme. Wird Maximilian Sluka das Stehvermögen aufbringen und kontern können?
Was geht im Kopf von Sluka vor? Er denkt an die Meisterschaft des Vorjahres. Da musste er sich auf den letzten 100 Metern überspurten lassen. Das war am Ende der Vizemeistertitel,  Und jede Menge
Lehrgeld.
Noch gut 100 Meter bis zum Ziel. Sluka kontert, kämpft um jeden Meter, jede Zehntel Sekunde und setzt sich wieder an die Spitze des inzwischen langgezogenen Feldes. Mit dem Trio an der Spitze kann keiner mehr mithalten. Spannung pur. Auf den letzten Metern vor dem weißen Zielstrich auf dem roten Tartanbelag setzt sich der Sangerhäuser noch einmal deutlich ab. 1:53, 54 Sekunden nach dem Startschuss ist Sluka im Ziel. Das ist der heiß ersehnte Meistertitel. Jubel auch in der Sangerhäuser Fankurve, die in der Heimat per Livestream das Meisterschaftsrennen mit verfolgte. Zufrieden nickt auch Wolfgang Thier, der seinem Schützling gratuliert.
Maximilian Sluka im Siegerinterview: &dbquo;Ich wollte es nicht auf einen Sprint ankommen lassen, da ich nach einigen gesundheitlichen Problemen dachte, nicht so ein gutes Stehvermögen zu haben. Als Tim 200 Meter vor Schluss an mir vorbei zog, konnte ich nach einer Schrecksekunde noch reagieren und glücklicher Weise kontern.
Zweiter und Vizemeister wird nach einem spannendem Rennen Tim Assmann (1:53,73 Minuten). Über den Bronzeplatz freut sich Tim Erdmann (1:54,67 Minuten).
Nach einem Meistertitel in der U16 2015 in Köln, dem Vizemeistertitel in der U18 im Vorjahr nun der Meistertitel 2017. Gratulation! Für den ASV Sangerhausen und die halleschen Leichtathletik Freunde sowie die Sportschule Halle ein erfolgreiches Wochenende. Bronze für Henriette Wolf, Gold für Maximilian Sluka. Sangerhäuser Leichtathletik-Herz, was willst du mehr!?
Ach ja: Nächstes Wochenende geht es mit spannenden Wettkämpfen weiter. Und auch in Bremen bei den Deutschen Jugend- Meisterschaften in der Altersklasse U16 ist wieder eine ASV-Hoffnung mit am Start. Da gilt es Till Blättermann die Daumen zu drücken. Der Sangerhäuser Sportschüler geht beim 100-Metersprint an den Start und führt die hallesche Sportschulstaffel als Startläufer an.
 
Peter Lindner / 06.08.2017
Maximilian Sluka, der vor mehr als zehn Jahren mit dem Training beim ASV Sangerhausen begann, wurde wieder deutscher Jugendmeister.
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Leichtathletik:
 
Meisterfeier im ASV-Sommercamp

 
Erfolgreiche Vorbereitung auf das Training nach den Ferien. Connor Franke zur Sportschule delegiert.
Das war die Überraschung im diesjährigen Sommercamp der Abteilung Leichtathletik: Gleich drei Medaillengewinner der Deutschen Jugendmeisterschaften wurden vom Sangerhäuser Stadtoberhaupt, dem Kreissportbund und dem Vorstand des ASV geehrt. Maximilian Sluka, Till Blättermann und Henriette Wolf hatten ihre Medaillen mitgebracht – und die Jungen und Mädchen aus den Nachwuchsteams konnten sie staunend betrachten. &dbquo;Einen Meistertitel möchte ich auch mal, sagte Leo Messerschmidt. Der gerade einmal Fünfjährige trainiert bereits fleißig in der Mini-Gruppe von Ronny Wagner und Andreas Kaufmann.
Überrascht war auch Connor Franke. Der erfolgreiche Nachwuchsathlet wurde im Kreis seiner &dbquo;Trainingskollegen zur Sportschule nach Halle verabschiedet. Damit trainieren mit Franke und Toll Blättermann sowie
Maximilian Sluka nun drei ASV- Nachwuchs- talente an der Eliteschule des Sports.
Das diesjährige Sommercamp der ASV-Leichtathleten von Montag bis Mittwoch diente der Vorbereitung auf die regelmäßigen Trainingstage, deshalb wurden Freizeit, Badespaß und Lagerfeuer mit leichten Trainingseinheiten verknüpft um rund 20 Jungen und Mädchen im Alter von fünf bis 12 Jahre auf die anstrengende Herbstsaison vorzubereiten.
Zum Sommercamp-Programm gehörten kleine Ausdauerläufe, Lauf-Abc, Badespaß im Allstedter Freibad, Nachtwanderung und lustige Stunden beim backen der viel geliebten Knüppelkuchen am Lagerfeuer. Alle waren rundherum zufrieden und deshalb geht der Dank an alle Eltern und Übungsleiter, die das Sommercamp organisiert und unterstützt haben.
Peter Lindner / 10.08.2017
Knüppelkuchen am Lagerfeuer.
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Till Blättermann, Henriette Wolf und Maximilian Sluka (von links) zeigen stolz ihre Medaillen.
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Leichtathletik:
 
Meisterkrone für Blättermannstaffel

 
Sprintass vom ASV Sangerhausen holt sich mit der 4x100m-Sportschulstaffel überlegen den Meistertitel.
Bremen – Jubel beim ASV Sangerhausen. Mit einem überlegenen Sieg im 4x100m-Staffelrennen holt sich das hallesche Sprintquartett von der Sportschule den Meistertitel. Die Zeit: 43,24 Sekunden. In der Besetzung Till Blättermann, Till Steinforth, Ludwig Scharge und Julian-Kelvin Clair verwiesen die Sportschüler die Staffeln des SC Magdeburg und das Team Voreifel gestern Nachmittag auf die Plätze.
Mit der Meisterkrone beendet das hallesche Staffelquartett mit Till Blättermann als Startläufer eine eindrucksvolle Saison. Bezirksmeister, Landesmeister, Mitteldeutscher Meister und ein neue Deutscher Superrekord. Die vier Sportschüler hatten am 24. Juni im Dessauer Paul- Greifzu-Stadion mit 42,48 Sekunden einen neuen Deutschen Rekord markiert und galten für die Deutschen Jugendmeisterschaften als klare Favoriten.
Dieser Favoritenrolle wurden die Sportschüler gerecht. Die erfahrenen Trainerin Henny Gastel hatte das Staffelquartett gut eingestellt und mit ihren Schützlingen bereits einen Meistertitel bei den Jugendmeisterschaften Mehrkampf abgeräumt.
Im Einzelrennen über die 100 Meter erreichte Till Blättermann am Samstag Platz 6. Damit erfüllte der Sangerhäuser die Erwartungen. &dbquo;Ich bin glücklich, so Blättermanns Kommentar gestern.

Peter Lindner / 16.08.2017
Till Blättermann (links),
Henriette Wolf und Maximilian Sluka
zeigen bei der kleinen Meisterfeiere des ASV
ihre Medaillen.
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Leichtathletik:
Fördergruppe nimmt Training auf

 
Eine neue Fördergruppe Leichtathletik hat beim Landesleistungsstützpunkt des ASV Sangerhausen das regelmäßige Training aufgenommen. Acht Jungen und Mädchen aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz hatten sich für das Fördertraining im Bereich Leichtathletik bei den Sachsen-Anhalt-Spielen qualifiziert. Sie erhielten von der Landestrainerin Melanie Schulz eine Einladung zum Training im Leistungsstützpunkt.
Initiiert wurde das Förderprogramm &dbquo;Talentfindung/Talentförderung vom Landessportbund Sachsen-Anhalt (LSB). Die Landesfachverbände – auch der Leichtathletikverband Sachsen-Anhalt – unterstützen diese landesweite Initiative zur Förderung von jungen Talenten. Eine solche Sportfördergruppe hatte bereits im Vorjahr beim ASV trainiert, einige der Jungen und Mädchen wurden später Mitglied im Talentetem des ASV.
 
Peter Lindner / 17.08.2017
Die Talente der Schuljahrgänge 2016 bis 2008 trainieren jetzt mit den Nachwuchskadern des ASV Sangerhausen.
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